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[Zelda-Fan-Fiction] Twilight Princess Fortsetzung

Akhuna

Schüler

Beiträge: 81

Geburtstag: 25. September 1989 (22)

Geschlecht: Weiblich

1

Dienstag, 9. Januar 2007, 09:31

Twilight Princess Fortsetzung

Hallöchen,

mein erster Beitrag im FanFiction ... als Autorin sollte ich mich dafür schämen ;)
Die Idee ist mir bei meinen unendlichen Reisen mit Midna durch Hyrule gekommen. Ich bin mal gespannt, was ihr dazu sagt. Es ist noch nicht fertig, im Gegenteil. Könnte sogar was etwas längeres werden.


"Link, hilf mir!"
Link erwachte schweißgebadet. Die Stimme seiner Freundin Midna hallte unaufhörlich in seinen Ohren wieder. Er sah sich um.
Er war in seinem Haus in Ordon, alles war ruhig. Er blickte an sich herab. Er war noch immer ein Mensch. Wie sollte er sich
auch in einen Wolf verwandeln? Es herrschte kein Zwielicht in Hyrule.
Noch nicht.
Das Triforce auf seiner Hand schimmerte. Was hatte dieser Traum zu bedeuten? War Midna in Gefahr?
Link wurde unruhig. Er fühlte sich seltsam schwach, als hätte ihm der Traum alle Kraft genommen. Müde sank er in sein
Kissen zurück und schlief erneut ein.

In seinem Traum war er wieder ein Wolf. Er lief durch die Gerudo-Wüste. Durst quälte ihn, seine Pfoten wollten ihn kaum
noch tragen. Am Horizont flimmerte die Wüstenburg. Warum lief er dorthin? Midna hatte den Schattenspiegel zerstört ...
Und doch lief er so schnell ihn seine Beine trugen. Er lief und lief und lief. Moblins beschossen ihn mit brennenden
Pfeilen. Einer bohrte sich in seine Schulter. Wildschweine jagten ihm nach. Was bewachten sie? Was war am Übergang zur
Schattenwelt geschehen, dass hier schon wieder so viele Monster lebten?
Link konnte nicht weiter darüber nachdenken. Ein Keulenschlag traf ihn ins Genick.

Link schlug die Augen auf. Helles Sonnenlicht fiel durch das Fenster und blendete ihn.
"Was sind das für Träume?", fragte er sich. Er sorgte sich um Midna. Etwas trieb ihn dazu, sofort zum Hylia-See zu reisen,
um von dort aus in die Gerudo-Wüste zu kommen, doch Link zögerte. Epona war vor wenigen Tagen Mutter geworden und das
Fohlen noch unbeholfen.
Er ging hinaus um nach den beiden zu sehen. Er hatte das weibliche Fohlen Eponas, welches komplett schwarzes Fell besaß,
Midna genannt. Doch die schwarze Farbe war nicht der einzige Grund für die Wahl dieses Namens; es war nämlich genauso frech wie
ihre Namensvetterin.
Link dachte schon fast sehnsüchtig an seine Zeit mit ihr zurück. Wie sehr vermisste er das Reisen durch Hyrule, das
unermüdliche Suchen nach den Schattenkristallen und Spiegelscherben, die vielen Abenteuer, die sie bestanden hatten und
natürlich Midna selbst. Er wusste zwar, dass sie in ihrer wahren Gestalt bildschön und von unmenschlicher Schönheit war,
doch in seinem Herzen blieb sie immer das kleine Schattenwesen mit dem spitzen Zahn, dass auf seinem Rücken ritt oder sich
als sein Schatten tarnte.
Und schließlich war sie die einzige, die von allen seinen Heldentaten wusste.
Er streichelte Epona über die weiche Nase.
"Glaubst Du, Du kannst Midna ein paar Tage allein lassen um mich zum Hylia-See zu bringen?"
Epona wieherte. Link vergaß immer wieder, dass er sie als Mensch nicht verstehen konnte.
Als Mensch?
Link fuhr herum und eilte in sein Haus zurück. Warum war ihm das nicht gleich eingefallen?
Er kletterte in seinen Keller, wo er gezielt nach einer kleinen Truhe suchte. Er fand sie und sah hinein.
Der schwarze Stein lag noch immer darin und seine orangefarbene Musterung pulsierte im Einklang mit seinem Herzschlag.
Er schloss das Kästchen und holte den Hylia-Schild und sein Schwert. Er zog die grüne Rüstung an, die er ebenfalls hier
verstaut hatte und ging dann hinaus.
Als er die Quelle von Latoan erreicht hatte, setzte er sich in den Sand und öffnete die Truhe erneut. Noch immer
pulsierte die orangene Musterung des schwarzen Steines, der Link in seine Wolfgestalt bannte. Er atmete tief durch und
berührte ihn.
Die Verwandlung ging schnell. Link blickte in das flache Wasser der Quelle und somit in sein wölfisches Antlitz. Der Stein
lag neben ihm. Link wollte ihn vergraben, um ihm vor den Kindern zu verstecken, die hier so oft spielten. Dabei stieg ihm
ein sehr vertrauter Duft in die Nase.
Es roch nach Kristall. Ein Duft, den Midna immer an sich gehabt hatte.
An dem Stein haftete nach vier Jahren noch immer Midnas Körpergeruch.
Link schnupperte ausgiebig daran und prägte sich den Geruch gut ein. Erst dann vergrub er den Stein und lief in Richtung
des Waldes von Phirone.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Akhuna« (9. Januar 2007, 09:32)


windwaker

Schüler

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2

Dienstag, 9. Januar 2007, 13:25

guter Anfang also ich find die geschichter sehr spannend *warten auf Fortsetzung*

Black-Sasuke

Fortgeschrittener

Beiträge: 296

Geburtstag: 1. November 1991 (20)

Geschlecht: Männlich

3

Dienstag, 9. Januar 2007, 14:03

Bhoa geil!Sau gute Geschichte also ich freu mich schon auf die Fortsetzung!*ggg* :D

Akhuna

Schüler

Beiträge: 81

Geburtstag: 25. September 1989 (22)

Geschlecht: Weiblich

4

Donnerstag, 11. Januar 2007, 11:00

Da die Story euch anscheinend gefällt hier das erste Kapitel in seiner vollen Schönheit =) Das zweite folgt, sobald ich es fertig habe.
Bitte kommentiert, das inspiriert mich.

1 – Der Duft der Schattenkristalle

"Link, hilf mir!"
Link erwachte schweißgebadet. Die Stimme seiner Freundin Midna hallte unaufhörlich in seinen Ohren wieder. Er sah sich um. Er war in seinem Haus in Ordon, alles war ruhig. Er blickte an sich herab. Er war noch immer ein Mensch. Wie sollte er sich auch in einen Wolf verwandeln? Es herrschte kein Zwielicht in Hyrule.
Noch nicht.
Das Triforce auf seiner Hand schimmerte. Was hatte dieser Traum zu bedeuten? War Midna in Gefahr? Link wurde unruhig. Er fühlte sich seltsam schwach, als hätte ihm der Traum alle Kraft genommen. Müde sank er in sein Kissen zurück und schlief erneut ein.

In seinem Traum war er wieder ein Wolf. Er lief durch die Gerudo-Wüste. Durst quälte ihn, seine Pfoten wollten ihn kaum noch tragen. Am Horizont flimmerte die Wüstenburg. Warum lief er dorthin? Midna hatte den Schattenspiegel zerstört ... und doch lief er so schnell ihn seine Beine trugen. Er lief und lief und lief. Moblins beschossen ihn mit brennenden Pfeilen. Einer bohrte sich in seine Schulter. Wildschweine jagten ihm nach. Was bewachten sie? Was war am Übergang zur Schattenwelt geschehen, dass hier schon wieder so viele Monster lebten?
Link konnte nicht weiter darüber nachdenken. Ein Keulenschlag traf ihn ins Genick.

Link schlug die Augen auf. Helles Sonnenlicht fiel durch das Fenster und blendete ihn.
"Was sind das für Träume?", fragte er sich. Er sorgte sich um Midna. Etwas trieb ihn dazu, sofort zum Hylia-See zu reisen, um von dort aus in die Gerudo-Wüste zu kommen, doch Link zögerte. Epona war vor wenigen Tagen Mutter geworden und das Fohlen noch unbeholfen. Er ging hinaus um nach den beiden zu sehen. Er hatte das weibliche Fohlen Eponas, welches komplett schwarzes Fell besaß, Midna genannt. Doch die schwarze Farbe war nicht der einzige Grund für die Wahl dieses Namens; es war nämlich genauso frech wie ihre Namensvetterin.
Link dachte schon fast sehnsüchtig an seine Zeit mit ihr zurück. Wie sehr vermisste er das Reisen durch Hyrule, das unermüdliche Suchen nach den Schattenkristallen und Spiegelscherben, die vielen Abenteuer, die sie bestanden hatten und natürlich Midna selbst. Er wusste zwar, dass sie in ihrer wahren Gestalt von unmenschlicher Schönheit war, doch in seinem Herzen blieb sie immer das kleine Schattenwesen mit dem spitzen Zahn, dass auf seinem Rücken ritt oder sich als sein Schatten tarnte.
Und schließlich war sie die einzige, die von allen seinen Heldentaten wusste.
Er streichelte Epona über die weiche Nase.
"Glaubst du, du kannst Midna ein paar Tage allein lassen um mich zum Hylia-See zu bringen?"
Epona wieherte. Link vergaß immer wieder, dass er sie als Mensch nicht verstehen konnte.
Als Mensch?
Link fuhr herum und eilte in sein Haus zurück. Warum war ihm das nicht gleich eingefallen?
Er kletterte in seinen Keller, wo er gezielt nach einer kleinen Truhe suchte. Er fand sie und sah hinein. Der schwarze Stein lag noch immer darin und seine orangefarbene Musterung pulsierte im Einklang mit seinem Herzschlag. Er schloss das Kästchen und holte den Hylia-Schild und sein Schwert. Er zog die grüne Rüstung an, die er ebenfalls hier verstaut hatte und ging dann hinaus.
Als er die Quelle von Latoan erreicht hatte, setzte er sich in den Sand und öffnete die Truhe erneut. Noch immer pulsierte die orangene Musterung des schwarzen Steines, der Link in seine Wolfgestalt bannte. Er atmete tief durch und berührte ihn.
Die Verwandlung ging schnell. Link blickte in das flache Wasser der Quelle und somit in sein wölfisches Antlitz. Der Stein lag neben ihm. Link wollte ihn vergraben, um ihm vor den Kindern zu verstecken, die hier so oft spielten. Dabei stieg ihm ein sehr vertrauter Duft in die Nase.
Es roch nach Kristall. Ein Duft, den Midna immer an sich gehabt hatte.
An dem Stein haftete nach vier Jahren noch immer Midnas Körpergeruch.
Link schnupperte ausgiebig daran und prägte sich den Geruch gut ein. Erst dann vergrub er den Stein und lief in Richtung des Waldes von Phirone.

Link rannte. Er rannte mit dem Wind, der ihn umtobte. Gras schlug an seine Flanken, ein Feuerwerk von Gerüchen explodierte in seiner Nase und eine Sinfonie aus Geräuschen erfüllte seine Wolfsohren. Er sprang von einer Anhöhe in das flache Wasser des Sees, der auf der Ebene von Phirone lag. Es spritzte um ihn herum auf und brach sich im Sonnenlicht. Regenbögen umwoben ihn.
Link hatte völlig vergessen wie schön es war, als wildes Tier zu leben und zu reisen. Seine Pfoten berührten kaum den Boden so schnell lief er.
Er hatte Phirone hinter sich gelassen, als es allmählich Abend wurde und durchquerte den Pass, der ihn nach Ranelle führte. Der Hylia-See lag friedlich unter ihm und schimmerte im Abendrot. Vorsichtig kletterte und sprang er die Felswand hinab und landete im Wasser. Da er in seiner Wolfgestalt die Kanone, die ihn zur Oase hätte bringen können, nicht nutzen konnte, begab er sich zu der Felswand, die den Hylia-See von der Gerudowüste trennte und begann zu klettern …
In den frühen Morgenstunden hatte er es endlich geschafft. Seine Pfoten schmerzten und waren aufgeschürft, weshalb er sich ein wenig Ruhe und Schlaf gönnte.

Wieder erwachte er durch Midnas Hilfeschrei. Link fuhr sich mit der Pfote über die Ohren um ihre Stimme irgendwie aus ihnen herauszubekommen, doch es gelang ihm nicht.
Dem Stand der Sonne nach war es inzwischen später Nachmittag. Link blickte über die weite Wüste hinweg, atmete tief durch und lief los.
Der Sand war weich und ließ seine Pfoten versanken, wenn er stehen blieb. Zudem war es immer noch sehr heiß und er hechelte ununterbrochen, was seinen quälenden Durst noch verschlimmerte.
Die Wüstenburg flimmerte noch immer am Horizont und Link hatte das Gefühl sich kaum von der Stelle zu bewegen. Vollkommen erschöpft blieb er dort, wo er war liegen. Er konnte nicht mehr.
„Erwache, Sterblicher!“
Link schlug seine blauen Augen erneut auf. Vor ihm stand eine der Feen aus der Drill-Höhle. Erst jetzt fiel ihm auf, dass er im Schatten des Felsens eben jener lag. Die Fee stand direkt vor ihm.
„Deine Hilfe, auserwählter Held, wird erneut gebraucht. Ich bin beauftragt worden, dir den Weg zu erleichtern“, sprach das magische Wesen. Um sie herum flatterten drei kleine Feen, die sich nun Link näherten. Eine verteilte ihren Staub auf seinem Fell, was seine Erschöpfung hinwegwehte. Die anderen beiden versteckten sich in darin. Die große Fee verschwand.
Frisch gestärkt lief Link weiter. Als er das Lager der Moblins erblickte fühlte er sich unangenehm an seinen Traum erinnert, doch mit den Feen in seinem Fell fühlte er sich wesentlich sicherer.
Schließlich wurde er entdeckt und ein Hagel von Pfeilen kam auf ihn zu. Link rannte los und wich den Pfeilen aus, so gut er konnte. Einer traf ihn schmerzhaft in die Schulter. Er fuhr herum und tötete den Moblin hinter sich, der ihn mit seiner Keule außer Gefecht setzen wollte, erst dann lief er weiter. Tatsächlich schafft er es, in das Innere der Wüstenburg zu kommen.

Den Treibsandgraben hatte er schnell überwunden und die Türen die er damals geöffnet hatte standen noch alle offen. Link rannte durch die alten Gemäuer, verfolgt von Moblins und einer Horde schwarzen Käfern.
Vollkommen außer Atem erreichte er die Spiegelkammer. Das Szenario, das sich vor ihm abspielte, ließ ihn an seinem Verstand zweifeln.
Der wieder zusammengesetzte Schattenspiegel leuchtete und das Tor zu Midnas Königreich stand offen. Ein riesige Meute von Monstern, unter denen Link keinen Anführer ausmachen konnte, schaute erwartend in die leuchtenden Kreise. Link kletterte vorsichtig die alten Ruinen hinauf um einen besseren Überblick zu haben.
Eine ganze Zeit lang schien nichts zu passieren, doch dann ging ein Ruck durch die Meute. Etwas tat sich am Portal. Es begann zu pulsieren.
Urplötzlich stach Link Midnas Körpergeruch in die Nase. Im selben Moment wurde eben diese in ihrer Schattengestalt aus dem Portal geschleudert. Die Monster johlten. Link sprang geistesgegenwärtig ab und fing Midna auf; landete aber inmitten der Monster.
Midna war anscheindend ohnmächtig oder so schwer verletzt, dass sie nichts um sich herum wahrnahm. Link sprang über einen Moblin hinweg und stürzte sich die Burg hinunter; dem sicheren Tod entgegen.
Der Aufprall brach Link alle vier Beine. Er heulte auf und blieb bewegungsunfähig, aber bei Bewusstsein liegen. Die Feen in seinem Pelz erwachten und verteilten ihren heilenden Staub auf Links gebrochenen Beinen. Eines aber blieb verletzt und die Wucht des Aufpralls spürte er mit seinem ganzen Körper, aber er konnte wieder gehen. Die Monster waren alle so darauf erpicht gewesen, Midna zu töten oder sonst was mit ihr anzustellen, dass sie alle noch in der Spiegelkammer waren. Link hatte also einen Vorsprung.
Mit aller Kraft die er noch aufbieten konnte, lief er los. Raus aus dem Lager, raus aus der Wüste. Er schloss die Augen und stellte sich taub um jeden noch so kleinen Kraftfetzen in seine Beine zu lenken. Er musste aus der Wüste entkommen, koste es, was es wolle. Er lief so schnell ihn seine Beine trugen. Er lief und lief und lief; bis er zu Tode erschöpft ohnmächtig wurde.

windwaker

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5

Donnerstag, 11. Januar 2007, 14:54

U geil wird richtig spannend *Popkorn holen gehe* warte schon auf weiter Fortsetzung wäre gut für einen Film :)

Akhuna

Schüler

Beiträge: 81

Geburtstag: 25. September 1989 (22)

Geschlecht: Weiblich

6

Freitag, 12. Januar 2007, 12:56

Danke für das viele Lob =)
Davon inspiriert habe ich gleich weiter geschrieben.
Viel Spaß, ich freue mich über weitere Kommis.

2 – Scherben der Hoffnung

Als Link erwachte, war der erste Sinn, der wieder funktionierte seine Nase. Er roch Wasser. Viel Wasser!
Er schlug die Augen auf und blickte über den Hylia-See. Er hatte es geschafft! Er war aus der Gerudo-Wüste entkommen!
Aber wo war Midna?
Er wollte aufstehen und nach ihr suchen, doch er konnte sich nicht bewegen. Sein Körper gehorchte ihm nicht und verlangte Ruhe. Nur seinen Kopf konnte er noch drehen. Seine Blicke, seine Nase und seine Ohren suchten nach dem kleinen Schattenwesen, doch er fand es nirgends.
Hatte er sie etwa auf der Flucht verloren? War sie von seinem Rücken gefallen ohne, dass er es bemerkt hatte? Lag sie jetzt irgendwo in der Wüste und vertrocknete bei lebendigem Leibe? Starb sie seinetwegen? Waren all seine Mühen umsonst gewesen?
„Hab dich!“
Verkehrt herum erschien Midnas Gesicht über dem seinen und verdunkelte die blendende Sonne.
„Midna …“, knurrte er erleichtert und schloss erschöpft die Augen. „Du bist am Leben …!“
„Ja, dank dir“, sagte Midna. „Ich habe alles mitbekommen, nur konnte ich mich nicht bewegen.“
„Midna, die Träume …“
„Schhh …“, machte Midna. „Red nicht soviel, mein Hündchen. Du musst gesund werden.“
„Aber …“, begann Link.
„Wirst du wohl brav sein?“, mahnte das Schattenwesen. „Wir können reden, wenn du wieder bei Kräften bist.“
Sie griff unter Link und zog an ihm, um ihn ein Stück näher ans Ufer zu bekommen.
„Du bist ganz schön schwer …!“, meckerte sie. „Dann muss ich dich wohl hinschweben.“
Der kurze Zopf an Midnas Kopf wurde wieder zu der orangenen Hand und ließ Link näher zum Ufer schweben, damit er seinen Durst stillen konnte.

Als Link das nächste Mal erwachte, fühlte er sich schon etwas wohler. Midna kniete neben ihm und versorgte die Wunde an seinem Hinterlauf. Es mussten mindestens zwei Tage vergangen sein, dick wie der Schorf auf der Wunde war.
Midna blickte ihn aus ihren orangefarben Augen an.
„Geht’s Dir besser?“, fragte sie.
Link nickte.
„Wurde auch Zeit. Nach drei Tagen Schlaf würde ich mich wie neugeboren fühlen.“
Link versuchte aufzustehen. Midna half ihm, indem sie sein verletztes Bein stützte. Es schmerzte noch immer sehr.
„Glaubst du, du kriegst es hin, zu der Quelle von Ranelle zu schwimmen?“, fragte Midna. „Das Wasser dort heilt euch Lichtwesen doch. Ich helfe dir auch.“
„Danke Midna“, knurrte Link.
„Bedank dich nicht zu früh, vielleicht lasse ich dich ja doch versinken“, lachte sie und zwinkerte ihm zu.
Link schmunzelte innerlich. Sie hatte sich nicht verändert.
Vorsichtig ließ er sich ins Wasser gleiten. Da es Nacht war, hatte es eine angenehm kühle Temperatur und Link schwamm langsam von Insel zu Insel. Midna half ihm, indem sie ihm Mut zusprach.
„Du hast’s gleich geschafft, es ist nicht mehr weit.“
Schließlich erreichte er den Eingang der Quelle. Midna half ihm aus dem Wasser. Als der große Wolf liegen blieb schupste sie ihn.
„Stell dich nicht so an, es sind doch nur noch ein paar Schritte.“
Mühsam erhob sich Link und ging in die Höhle hinein. Entkräftet ließ er sich ins seichte Wasser fallen.
Die Quelle begann sofort zu wirken. Links Wunde verheilte innerhalb weniger Minuten, seine Kräfte kehrten zurück und er nahm seine menschliche Gestalt wieder an. Jetzt sah er Midna das erste Mal richtig; und erschrak.
Midna saß in Schattengestalt vor ihm und hielt sich ihre linke Flanke mit beiden Händen. Unter ihnen quoll dunkelblaues Blut hervor. Auch hatte Midna am ganzen Körper Schürf- und Schnittwunden.
Das kleine Schattenwesen wandte sich ab.
„Das geht schon wieder …“, sagte sie leise.
„Aber Midna … du bist verletzt …“
Link wollte sich Midna nähern, doch sie bleckte ihre Zähne.
„Fass mich nicht an!“, fauchte sie.
„Midna … ich will dir doch nichts böses …“, sagte Link leise und sah seine kleine Freundin besorgt an.
„Du … du kannst nichts tun. Wir Schattenwesen vertragen das heilende Wasser der Lichtquellen nicht. Meine Wunden müssen von selbst verheilen.“
„Du hast dich doch auch um mich gekümmert“, wandte er ein. „Lass mich dir helfen.“
„Nein …“, stritt Midna mit schwacher Stimme ab. Link näherte sich ihr vorsichtig. Schließlich griff er ihr unter die Arme und hob sie hoch. Midnas Blut rann über seine Arme und hinterließ die gleichen Zeichnungen auf ihnen, die Midna am Körper trug.
„Mein Blut … zeichnet jeden, der damit in Berührung kommt …“, erklärte Midna langsam. „Du verschandelst dich.“
„Das ist mir egal“, sagte Link sanft. „Gibt es kein Heilmittel für dich?“
„Nur in der Schattenwelt … aber dorthin können wir nicht.“
Link wollte sie fragen, was denn eigentlich passiert sei, doch er sah, dass Midna einschlief. Er hielt sie einem Kind gleich in den Armen und setzte sich an das Ufer der heilenden Quelle um nachzudenken.
„Von den Göttern auserwählter Held …“, ertönte die melodische Stimme des Lichtgeistes Ranelle. „Der Nebel in Phirones Wäldern hat sich noch immer nicht gelegt … er kann deiner Freundin helfen …“
Link erinnerte sich. Der lilafarbene Nebel in den Wäldern von Phirone hatte sich nie verzogen und war schwarzmagisch. Er dankte dem Lichtgeist und eilte nach draußen.

Als er wieder an der Hyrule-Brücke war, rief er nach Epona. Die treue Stute kam schnell und hielt vor ihm inne.
„Bring mich nach Phirone und das so schnell du kannst, mein Mädchen“, sagte er und trieb sie an. Link hielt Midna fest im Arm und führte mit der anderen die Zügel. Nach einem Tag der Reise kamen sie in dem Wald von Phirone an. Link schickte Epona nach Hause zurück und machte sich selbst auf den Weg in den nördlichen Teil des Waldes.
Der Nebel waberte nach wie vor durch diesen Teil von Phirones Reich. Link legte Midna vorsichtig hinein, darauf bedacht, nicht selbst damit in Berührung zu kommen. Dann setzte er sich und wartete.
Mehrere Stunden vergingen, bis Midna sich regte. Sie öffnete die Augen und sah sich um.
„Wo … wo bin ich?“
„Im Wald von Phirone und in Sicherheit“, antwortete Link. „Wie fühlst du dich?“
„Besser. Danke, dass du mich hierher gebracht hast.“
„Eine Hand wäscht die andere. Das sagen wir Menschen so.“
Midna blickte etwas gedankenverloren in Links Richtung und schwebte zu ihm.
„Midna … was ist passiert? Ich dachte, du hättest den Schattenspiegel zerstört.“
„Das habe ich auch … aber … er kann auch von einem rechtmäßigen Anführer meines Volkes wieder repariert werden“, erklärte das kleine Schattenwesen.
„Wieso hast du das getan?“, wollte Link wissen.
„Ich habe es nicht getan!“, sagte Midna und Link spürte, wie sie zornig wurde. „Ich habe den Schattenspiegel zerstört, um zu verhindern, dass die lichte Welt noch einmal in das für euch so schädliche Zwielicht getaucht wird. Es war meine Tochter, Libra.“
Link sah Midna verwundert an.
„Du … du hast eine Tochter?“
Midna nickte.
„In der Schattenwelt vergeht die Zeit anders als hier … für mich sind seit Zantos Herrschaft schon viele Jahre vergangen, während es für dich nur vier waren. Libra hat einen unbändigen Hass gegen mich entwickelt, aber ich weiß nicht einmal warum. Meine einzige Vermutung ist, dass sie unbedingt die Macht haben will, die ich besitze … oder besser gesagt: besessen habe.“
Midna zeigte auf den Schattenkristall, den sie wieder auf dem Kopf trug. Es war nur noch ein Bruchteil dessen, was Ganon damals hinterlassen hatte.
„Er ist alles, was von meiner Macht noch übrig ist. Da Libra noch nicht Königin ist, zerbrachen die Schattenkristalle unter ihrer Berührung. Sie dachte, das wäre mein Werk gewesen und wurde fast wahnsinnig vor Zorn. Sie berichtete meinem Volk davon, dass ich für den Verlust ihrer Macht verantwortlich sei und verbannte mich in die Lichtwelt. Den Rest kennst du.“
Link schwieg, bis ihm etwas einfiel.
„Ich dachte, die Schattenwesen könnten nicht zurück in die lichte Welt?“
„Seitdem du sie betreten hast doch. Als Auserwählter der Götter, hast Du den Fluch gebrochen, der auf meiner Heimatwelt lag. Deswegen zerstörte ich den Schattenspiegel.“
„Und was willst du nun tun?“, fragte Link.
„Ich weiß es nicht …“, sagte Midna und schüttelte den Kopf.
„Gibt es keine Möglichkeit, die Schattenkristalle wieder zusammenzufügen?“
Midna wiederholte ihre Geste.
„Nein … zumindest ist mir keine bekannt.“
Link schloss die Augen und dachte nach. Und tatsächlich fiel ihm etwas ein.
„Midna, kannst du dich noch an Jargo erinnern?“
Das Schattenwesen blickte auf.
„Dieser Forscher, der uns damals nach Kumula geholfen hat? Natürlich.“
„Er ist ein Gelehrter. Er kennt alle Mythen und Legenden Hyrules. Vielleicht ist ja auch eine über die Schattenkristalle dabei. Schließlich hast du noch Scherben davon“, sagte Link hoffnungsvoll. Dann legte er eine Hand auf Midnas Wange, damit sie ihn ansah.
„Ich helfe dir, zurück in die Schattenwelt zu kommen. Es wird ein Weg geben, davon bin ich überzeugt.“
Midna wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie nickte mit dankbarem Blick und verschmolz mit Links Schatten.

windwaker

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7

Freitag, 12. Januar 2007, 13:57

geil aber du brauchst nicht immer alle von neu mit reinschreiben ::)

Akhuna

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8

Montag, 15. Januar 2007, 17:03

Ist winwaker der einzige, der die geschichte mag?
oder anders gefragt: soll ich weiterschreiben?

ice

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9

Montag, 15. Januar 2007, 19:41

ich hab die geschicht erst jetzt gelesen.. und mir gefällt sie sehr gut.. :D
vor allem gefällt mir der schreibstiel.. wenn man begonnen hat zzu lesen muss man sie zu ende lesen..
oder anders gesagt: ja! mach weiter! ;) :D

Akhuna

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10

Dienstag, 16. Januar 2007, 09:00

alles klar ;o)
*schreib*

Übrigens: wenn euch mein Schreibstil gefällt - auf meiner HP www.balduras-welt.de.vu könnt ihr die ersten beiden Kapitel meines Romanes lesen *schleichwerbung mach* ^__^

windwaker

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11

Dienstag, 16. Januar 2007, 14:22

gelobt sei der Schriftsteller und deren tolle Geschichte :D

würd sich vieleicht gut fürn Zelda Roman verfilmen lassen würd ich sagen richtig geil

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »windwaker« (16. Januar 2007, 14:26)


Akhuna

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12

Donnerstag, 18. Januar 2007, 22:13

Und hier das dritte Kap. viel spaß beim lesen wünsche ich ;) vielleicht bekomme ich auch wieder kommentare?

3 – Das Netz der Legende

Link und Midna ritten durch die Ebene von Hyrule. Midna saß dieses Mal vor Link auf dem Rücken des Pferdes, da es sie zuviel Kraft kostete, auf Dauer Links Schatten zu mimen. Sie würde es jetzt nur noch tun, wenn die Gefahr bestand, dass man sie sehen könnte.
Auch sah Midna sich aufmerksam um.
»Eure lichte Welt kann wirklich schön sein …«, sagte sie während sie einen Schmetterling betrachtete, der um sie herumflog. »Ist es hier immer so friedlich?«
»Meistens ja. Es gab seit vielen Jahren keinerlei kriegerischen Handlungen und alle Völker leben im Frieden. Das letzte Mal, wo Hyrule das nicht tat war zu Ganons Zeit.«
Midna blickte sich um. In ihren Augen schimmerte etwas wie Trauer.
»Stimmt etwas nicht, Midna? Ist es in der Schattenwelt nicht so?«, fragte Link.
»Nein … seit Zantos Herrschaft gibt es ständig Reibereien und viele zweifeln an mir … vielleicht haben sie Angst, dass ich genauso verrückt werde wie er.«
Link senkte den Kopf. Er wusste nichts zu sagen, außer, dass sich ihre Leute irrten.
»Wer weiß das schon, Link? Libra zeigt schon Allüren von ihm … und von irgendwem muss sie die ja haben.«
»Vielleicht ja von ihrem Vater. Wer ist eigentlich König des Schattenreiches?«
»Ich weiß es nicht«, sagte Midna trocken.
»Wie, du weißt es nicht?«
»Libra ist nicht meine leibliche Tochter. Ich habe sie aufgenommen. Sie war ein Findelkind. Nur weiß das im Schattenreich niemand. Und Libra selbst weiß es auch nicht.«
Link gab einen nachdenklichen Laut von sich. Epona war inzwischen in einen Trab zurückgefallen. Er gab ihr die Sporen.

In Hyrule angekommen verbarg sich Midna wieder in Links Schatten. Thelmas Wirtshaus war seine erste Anlaufstelle, weil sie wusste, dass die kleine Gruppe auch in der Friedenszeit in Kontakt miteinander stand.
»Jargo?«, fragte Thelma, als Link sie nach dem Forscher fragte. »Meines Wissens nach ist er hier in Hyrule; der Arme ist krank.«
»Was hat er denn?«, wollte Link wissen.
»Es ist eine ziemlich schlimme Epidemie ausgebrochen. Mann nennt sie „Netzkrankheit“, weil ein Zeichen eben jener seltsame Musterungen auf der Haut sind.«
Link beschloss, in die Ambulanz zu gehen.
Dieselbige war vollkommen überfüllt mit Kranken. Sie husteten und sahen alle nicht besonders gut aus. Der Arzt entdeckte Link in der Menge.
»Bist du Bote für die Medizin?«, fragte er.
Link schüttelte den Kopf.
»Ich bin hier um Jargo zu sehen …«
»Krankenbesuch nur von zehn bis zwölf! Ausnahmen gibt’s nur, wenn ein Familienmitglied im Sterben liegt«, fauchte der Arzt.
»Lass ihn durch, Almora … bitte …«
Der Arzt wandte sich um.
»Du brauchst Ruhe!«
»Ich will ihn aber sehen …!«
Der Arzt seufzte.
»Geh durch. Aber leg dir einen Mundschutz an.«
Link gehorchte beiderlei und setzte sich an Jargos Bett. Er spürte Midnas Entsetzen, als sie Jargo erblickte.
»Link …«, flüsterte sie. »Ich kenne diese Krankheit …«
Link bat sie ganz leise, noch ruhig zu bleiben.
»Jargo, ich besuche dich, weil ich dein Wissen benötigte«, erklärte Link.
Der junge Forscher blickte ihn aus türkis-verfärbten Augen an. Seine Haut war mit einer seltsamen, netzartigen Hautmusterung bedeckt, die Link bekannt vorkam.
»Was willst du wissen?«, fragte Jargo freundlich.
»Hast du schon einmal etwas von Schattenkristallen gehört?«
Jargo schwieg und schien angestrengt nachzudenken.
»Warum willst du ausgerechnet darüber etwas wissen?«
»Weil … weil ein Freund von mir das für … für seine Archäologiearbeit braucht. Er studiert hier in Hyrule.«
»Meinst du rein zufällig Paro?«
»Äh … ja, genau den!«, sagte Link frei heraus, obwohl er keine Ahnung hatte, von wem Jargo sprach.
»Dann will ich es dir gerne erzählen … die Schattenkristalle sind alte, mächtige Relikte und Scherben einer mächtigen Krone, die …«
»Das weiß ich schon«, sagte Link entschuldigend. »Was i … äh, er braucht sind Informationen über die Herkunft dieser Kristalle.«
»Darüber ist nur sehr wenig bekannt … eine alte Legende erzählt davon. Ich weiß nicht, ob ich sie noch richtig zusammen bekomme. Diese Krankheit vernebelt mir die Sinne.«
»Bitte, versuch es …«, bat Link.
Jargo schloss die Augen.
»Wenn das Netz der Legende das Land überfällt
Und das heilige Wasser Schatten enthält
Wenn der Wind getränkt von Leid und Blut
Dann ist der Erwählte bereit, gezeichnet von Mut
Nur er kann tragen des blauen Schattens Samen
Nur er kann bestehen der dunklen Tochter Examen
Der Schrein der Feen ist der Ort, wo Heilung entspringt
Nur dort der heilige Samen versinkt
Er braucht dreimal Schattenzeit
Erst dann kann sprießen Dunkelheit
Die reifen und gedeihen kann
Zur finstren Krone neu heran
Doch seit gewarnt, das Opfer wiegt schwer
Braucht der Samen Menschenleder
Um nicht zu vergehen in der Reifezeit
Auch braucht er eines Menschen Lebenssaft
Denn nur er verleiht ihm die Macht
Den blauen Schatten zu legitimieren
Und das Zwielicht wieder zu regieren.«
Jargo atmete schwer und schlief augenblicklich ein. Link verließ die Ambulanz und kehrte zu Epona zurück. Inzwischen war es Nacht geworden. Midna löste sich aus Links Schatten und setzte sich neben ihn an den Stamm eines nahegelegenen Baumes.
»Hast Du ein Wort dieser Legende verstanden?«, fragte Link.
Midna schüttelte den Kopf.
»Nur, dass der Kristall Menschenhaut und Menschenblut zum reifen braucht.«
Link nickte mit finsterem Blick.
»Link … du … du musst mir nicht helfen. Eure lichte Welt ist nicht einmal so übel. Vielleicht kann ich hier ja gut leben.«
Link schlug Midna an den Hinterkopf.
»Hey, was sollte das?!«, fauchte sie und bleckte ihre Zähne. »Das tat weh!«
»Das sollte es auch«, sagte Link. »Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen. Wie kannst du dich hier wohl fühlen? Es ist nicht deine Welt. Und du müsstest dich auf ewig verbergen.«
Midnas Blick wurde wieder ruhiger. Sie nahm die Reste des letzten Schattenkristalls von ihrem Kopf.
»Aber dieses Opfer … ich wusste nicht, dass meine Krone so … so von Grausamkeit durchtränkt ist.«
Midna sprang in die Luft und zerschmetterte den Schattensplitter.
»Midna!«, rief Link und begann, die Scherben aufzuheben. »Was ist nur mit dir? Du bist nicht einmal mehr du selbst!«
Midna schwebte schuldbewusst zu Link und lehnte sich auf seine Schulter.
»Tut mir leid. Ich will nur nicht dass … dass du dieses Opfer bringen musst.«
»Das ist meine Sache Midna. Hier …« Link schob seinen Ärmel hoch und entblößte die Musterung die er durch Midnas Blut bekommen hatte. »Es macht mir nichts aus. Da wird eine kleine Narbe mich nicht umbringen.«
»Link, du verschandelst dich …«
Midna legte ihre Hand auf die Links. Link ergriff sie und starrte sie entsetzt an.
»Deine Musterung, Midna!«
»Was ist damit?«
»Hast du nicht die Kranken in der Ambulanz gesehen? Sie hatten genau dieselben Netze auf der Haut wie du!«
»Das Netz der Legende … natürlich! „Wenn das Netz der Legende das Land überfällt“! Diese Krankheit ist eine Voraussetzung für das Wachsen eines Schattenkristalls! Es ist tatsächlich möglich!«
Link lächelte Midna an.
»Ja und wir werden es gemeinsam schaffen.«

Akhuna

Schüler

Beiträge: 81

Geburtstag: 25. September 1989 (22)

Geschlecht: Weiblich

13

Samstag, 20. Januar 2007, 21:07

nanu? gar keine meinungen?
besteht noch interesse an der story?

14

Mittwoch, 21. März 2007, 10:29

Die Geschichte ist gut. Gefällt mir. Schreib weiter

Franzi

Anfänger

Beiträge: 15

Geburtstag: 11. Januar 1990 (22)

Geschlecht: Weiblich

15

Montag, 4. Juni 2007, 21:58

Ja, ichbin auch dafür, dass du die storry fortstetzt, dasd kommentar ist vielleicht etwas spät dran, aber ich heb erst vor kurzem damit angefangen fanfic's zu lesen, also schreib bitte weiter, bin schon sehr gespannt...

Pawlek

Anfänger

Beiträge: 9

Geburtstag: 5. März 1991 (21)

Geschlecht: Weiblich

16

Donnerstag, 1. Mai 2008, 17:52

Hallooo!

Bin durch Zufall auf diese Seite gestossen und hab deine Geschichte gelesen und find sie toll!!! Kanns kaum erwarten, wie es weiter geht!! LG