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[Geschichte] Lyrisches

PunkBoy

Fortgeschrittener

Beiträge: 270

Geburtstag: 19. Mai 1989 (23)

Geschlecht: Männlich

1

Sonntag, 6. November 2005, 13:11

Lyrisches

Also ich hab mal ne "kleine" Geschichte geschrieben und wollte mal eure Meinung dazu hören.
Achtung hier is ne menge zu lesen! Ich würd euch empfehlen es euch zu kopieren, in eine textdatei einzufügen und ma in ruhe lesen^^
Außer ihr habt grad ma langeweile^^

Die Rechtschreibung ist nicht zu beachten.


Prolog


Stille...Totenstille. Nebel senkte sich über das Schlachtfeld, ein weites Feld voller Leichen. Am einen Ende war das Meer, auf der anderen Seite wurde das Feld von einem riesigen Gebirge begrenzt. In diesem Gebirge, auf einem Plateau standen zwei Gestalten. "Ein vernichtendes Ergebnis" sagte die eine, eine hochgewachsene Person mit breitem Kreuz, am Gürtel hing ein breites, zweischneidiges Langschwert auf dessen Griff eine schwielige hand lag. "Ja" sagte der andere. Er war vie Kleiner als der eine und hatte einen Langen Bart welcher in den Gürtel gesteckt war. "Ja aber wir haben sie besiegt. Wir hatten verdammtes Glück das der Herrscher des Ostens eingegriffen hat". "Diese Schlacht wird nie vergessen werden auch in 1000 Jahren nicht" antwortete der eine. "Was hast du vor, jetzt vor wo das Böse besiegt ist"? Fragte er "Ich denke ich werde mich nach Norden begeben um im Gebirge meine Studien fortzusetzen. Und du?" "Ich gehe nach Süden übers Meer ins Land der Schatten um dort vielleicht ein Leben als Söldner zu Führen.“ Sagte der Große. "Nun Gut dann müssen wir uns Trennen. Lebt Wohl Óno sagte der Zwerg, wandte sich schnell ab und verschwand mit einem Seufzer hinter der Nächsten Felswand. "Lebt wohl", sagte Óno, "Lebt Wohl mein Freund" er sah noch einmal auf das Schlachtfeld hinab und Folgte dann dem Zwerg.
Hätte er nur einen Augenblick länger hinabgesehen dann hätte er die Bewegung in der Mitte des Feldes gesehen.

In der Mitte des Schlachtfeldes bewegte sich jemand.
Unter Stöhnen wachte dieser Jemand aus einer Totenähnlichen Ohnmacht auf. Unvorstellbar langsam kroch das Leben zurück in die verwundeten Glieder, als die Abenddämmerung hereinbrach quälte sich ein erster Gedanke durch das Hirn des verwundeten Soldaten: Schmerz, Unerträglicher Schmerz. Er wünschte sich den Tod nur um dieser Qual zu entgehen, Endlich nach endlosen Minuten, oder waren es Stunden gewesen?, umspülte ihn die Kälte einer Gnädigen Ohnmacht.
Er wachte erst auf als es schon wieder hell wurde. Sein Geist war inzwischen soweit Geklärt dass er die Ursache dieses Höllischen Schmerzes ausmachen konnte.
Mit einem Ruck zog er die Abgebrochene schwarze Klinge aus seiner Schulter, sofort lies der Schmerz nach aber nun breitete sich eine eisige Kälte von seinem Arm aus in den ganzen Körper.
Ein erster versuch aufzustehen, anscheinend hatte er sich ein Bein gebrochen denn als er versuchte aufzutreten sackte er mit einem leisen Aufschrei wieder zusammen, ein Stechender, pochender Schmerz durchzog sein Bein.
Noch ein Versuch, diesmal vorsichtiger. Es ging, anscheinend war es doch nicht so schlimm. Unter stöhnen und immer wieder Stolpernd schleppte er sich zum Rand des Schlachtfeldes. Unterwegs hörte er immer wieder Schreie der Verwundeten doch er konnte ihnen nicht helfen er war zu schwach , außerdem gab es sowieso keine Rettung mehr für sie, auch nicht für ihn, Sie alle waren von Schwarzen Klingen verwundet worden, sie alle würden sterben, es blieb ihnen nichts anderes übrig als auf einen schnellen Tod zu hoffen.
Als er am Rand ankam war er so erschöpft dass er wieder zusammenbrach. Er spürte die Nähe des Todes und ihm fiel auf das er die ganze Zeit sie Schwert mit sich herumgeschleppt hatte, dann wurde es dunkel um ihn herum und er schien auf einen Weißen Nebel zuzufallen.

1.

Er öfnette seine Augen und schloss sie sofort wieder geblendet. "Verdammt warum muss es im Paradies so hell sein?" War sein erster Gedanke. Er öffnete seine Augen ein Zweites mal, diesmal vorbereitet, und sah sich blinzelnd um. Er befand sich in einem runden Raum ohne Fenster wo sich dieser Raum befand galt es noch festzustellen. "Na auch schon wach?" sagte eine Weibliche stimme. Reflexartig schoss seine Hand dorthin wo eigentlich sein Schwert hätte sitzen sollen aber er griff ins leere. Als er an sich herunterschaute fiel ihm auf, dass er nichts anhatte. "Deine Sachen liegen auf der Kommode" er sah sich um und bemerkte die Kommode, er sprang auf und Hechtete zu ihr. Im Flug fiel ihm ein, dass das eventuell ein Fehler gewesen war, als er landete war er sich sicher. Mit einem Schmerzensschrei blieb er liegen
Und versuchte die Tränen zurückzuhalten die ihm der Schmerz in die Augen Trieb. "Idiot", sagte die Frau welche in der Tür stand" mit 'nem Ausgekugelten Knie, einem
Angebrochenen Arm und 'nem Splitter von einer Schwarzen Klinge sollte man auf solche Manöver Verzichten!" "Hab ich gemerkt" sagte er. "Wow du kannst ja sogar
Sprechen" sagte sie sarkastisch. Schweigend nahm er seine Sachen, und beide schwiegen als er sich anzog. Als er fertig war sah er auf und Fragte. "Wer bist du, wo bin ich und wie komme ich hierher?" "Du bist in Armaron und ich bin Kurayami. Und wer bist du eigentlich?" "Ich bin..." plötzlich fiel ihm ein, dass er gar nicht mehr wusste wer er war. “ Ich weis nicht wie mein Name ist. Das letzte an das ich mich erinnere ist das ich mich an den Rand eines Schlachtfeldes geschleppt habe. Warum ich dort gekämpft habe weis ich nicht mehr, genauso wenig auf wessen Seite ich gekämpft habe." "Hm warum du dort gekämpft hast kann dir mein Vater sagen, um auf deine Dritte Frage zurückzukommen: Mein Vater kam gerade über das Gebirge im Norden besagten Schlachtfeldes als er dich am Rand zusammenbrechen sah, er lud dich auf seinen Wagen und brachte dich hierher. Aber jetzt solltest du erstmal wieder Schlafen wir können später weiterreden." Aber..." "Kein Aber, Trink das!" Und sie Reichte ihm einen Becher mit einer Dampfenden Flüssigkeit. Er nahm ihn entgegen, trank jedoch nicht. "Woher weis ich, dass ich dir vertrauen kann?" "Tut’s einfach!"
Misstrauisch hob er den Becher an die Lippen. Mit dem Gedanken "Ich hab ja eh nichts zu verlieren" leerte er den Becher auf einen Zug. Kurz darauf fiel er in einen Tiefen Schlaf.
Als er wieder aufwachte war er allein. Er stand auf und schaute sich in dem Kreisrunden Raum um. Wie er schon eher festgestellt hatte, hatte der Raum keine Fenster sondern wurde von einem Großen Kronleuchter erhellt auf dem allerdings keine Kerzen brannten, das einzige Licht fiel durch die Tür. Er ging in den angrenzenden Raum und Währe fast eine Treppe heruntergefallen denn dieser Raum war ein Treppenhaus. Er ging die Treppe hinunter und landete vor einer Tür er öffnete sie und betrat den Raum dahinter. In der Mitte stand ein Tisch auf welchem ein Zettel lag:
"Fremder wir müssen in dringender Angelegenheit fort mach dich bitte sofort auf den Weg Richtung Norden. Durchquere den Kágewald und Folge immer dem Weg wenn du in der Stadt Herron anlangst suche die dortige Taverne auf. Dort wird dich einer unserer Leute Erwarten. Du brauchst dir keine Sorgen machen ihn nicht zu erkennen, er wird dich erkennen.
Nimm aus der Speisekammer soviel mit wie du Tragen kannst und mache dich umgehend auf den Weg. Und reise auf keinen Fall nachts.
Viel Glück
Kurayami"

Er ging quer durch den Raum und öffnete die Tür an der Gegenüberliegenden Wand. Er hatte Glück, er hatte die Speisekammer auf Anhieb gefunden. Er packte einen Rucksack voll der gleich neben der Tür stand dann nahm er den Zettel und steckte ihn in die Tasche. Nun machte er sich auf die suche nach dem Ausgang. Als er ihn gefunden hatte dämmerte es schon, also beschloss er zurück ins Turmzimmer zu gehen und dort zu übernachten. Als er am nächsten Tag den Turm verlies bot sich ihm ein Bild des Schreckens. Die einst so Große und Schöne Stadt Armaron bestand jetzt nur noch aus Trümmern und Ruinen. Überall lagen Leichen und es Roch nach Tod und Kampf.
Wie betäubt lief er durch die Straßen ab und zu sah er zwischen den Menschenleichen einen Orkkadaver, also war die Stadt von Orks überfallen worden. Normalerweise schlossen sich Orks nie zu Gruppen zusammen die Groß und Gut genug ausgebildet waren um eine Stadt zu erobern, und um eine Stadt wie Armaron zu zerstören brauchte es schon eine Sehr Große Armee. Also musste es einen oder Mehrere Anführer gegeben haben.
Er betrat eine Ruine die früher sicher mal ein Großes Gutshaus gewesen war. Drinnen Stank es genauso nach Rauch, Tod und Orkblut. Er sah sich eine Weile im unteren Stockwerk um und ging dann über eine Treppe welche so aussah als ob sie beim nächsten Mal betreten zusammenbrechen Würde. Oben lag eine Orkleiche er stieg über sie drüber rund betrat einen Raum in dem Noch Zwei Orkleichen lagen gegenüber der Tür lag eine Familie Ein Großer Stark gebauter Mann lag direkt neben einem Jüngeren und dahinter lag eine Frau. Die beiden Männer schienen bis zum Tod gegen die Eindringenden Orks gekämpft zu haben denn sie beide hielten Schwerter umklammert. Seltsamerweise zeigte die Hand des Älteren Mannes auf ein zerstörtes Bild an der Wand.
Er untersuchte es und fand auf der Rückseite ein Kleines Buch. Er schlug es auf der letzten Seite auf, sie war leer. Er Blätterte bis er die letzte beschriebene Seite fand und Las:
Eintrag vom 19. Wintermonat Zeitalter des Drachen.
Die Orks belagern die Stadt, wir werden Kämpfen müssen, aber es sind Tausende. Sie schließen sich doch sonst nie zu solchen Großen Gruppen zusammen.
Wir können nur hoffen, dass Durthor zur Verstärkung kommt sonnst sind wir verloren. Falls das jemand liest und ich schon Tot sein Sollte dem sei gesagt, dass ich kämpfen Werde bis ich tot bin oder die Orks zurückgeschlagen sind.

Er las nicht weiter sondern Steckte das Buch in die Tasche und schwor sich nicht eher zu ruhen bis dieses Verbrechen gesühnt wäre.

2.

Er lief durch die zerstörten und mit Trümmern bedeckten Straßen Richtung Nordtor und verlies die Stadt. Draußen vor den Toren war es noch schlimmer überall lagen Leichen und Orkkadaver. Anscheinend hatten die Orks vor den Toren eine Verlustreiche Schlacht geführt und die Menschen hatten Heldenhaft gekämpft aber letztendlich waren sie doch besiegt worden. Nach den zerfetzten Bannern zu Urteilen war Durthor zwar angekommen aber besiegt worden.
Plötzlich wurde es Schwarz um ihn und er hatte eine Vision.
Er sah ein von Bergen eingekreistes Schlachtfeld, irgendwie kam es ihm bekannt vor. Fast in der Mitte lag ein Wolf zwischen den Leichen. Auf einmal bewegte er sich, sein Gesicht wurde von seinen Leuchtend grünen Augen beherrscht.
Das Tier sprang auf und rannte über das Feld in die Berge...
Wieder wurde alles Schwarz.

Es gibt nen Antwortthread um die story nich mit kommentaren zu unterbrechen!


Fortsetzung Folgt.

Den Anfang dürfte man Kennen mit Nebel senkte sich ...
Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »PunkBoy« (23. Dezember 2006, 22:38)


PunkBoy

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2

Sonntag, 6. November 2005, 13:15

...Als er wieder Aufwachte dämmerte es bereits. Er ging zurück in die Stadt und suchte einen Geeigneten Unterschlupf dort entfachte er en Feuer er saß noch eine weile da und dachte über diese Vision nach schließlich legte er sich hin und schlief ein.
Er lief durch die Straßen, er rannte, er konnte den Schweiß riechen, hörte das trampeln seiner Füße. Füße? , er hatte Vier Pfoten und er schien Kleiner geworden zu sein.
Vollkommen außer Atem hielt er am Marktplatz an völlig ausgehungert machte er sich über einen Stand her der einem Metzger gehört hatte. Er Fraß einen großen Teil des Fleisches roh als er gesättigt war lief er langsam zurück zu seinem Schlafplatz.
Schweißgebadet wachte er auf, es war helllichter Tag. Noch als er sich Fragte warum er so schwitzte fielen ihm ein paar Spuren auf die von seinem Lager wegführten sie sahen aus wie von einem Großen Hund das seltsame war das die Gleichen Spuren auch wieder zurückführten. Die zu ihm führenden spuren waren trocken, während sich in den von ihm weg führenden spuren morgentau gesammelt hatte, also waren sie eher entstanden. Als er ihnen folgte kam er am ehemaligen Markt heraus. Er dachte, dass er auch gleich etwas Essbares suchen könnte um seine Vorräte zu schonen. Als er zum stand des Metzgers kam sah er, dass dieser vollkommen verwüstet worden war und auch hier waren wieder die Spuren des Tiers zu sehen als er genug zu essen hatte folgte er den Spuren zurück zu seinem Lager.
Mitten bei Essen sprang er entsetzt auf, er erinnerte sich an seinen Traum von letzter Nacht. So langsam wurde ihm die Sache unheimlich und er beschloss sofort nach dem Essen aufzubrechen.
Er verließ die Stadt durch das Nordtor und machte sich auf den weg Richtung Kágewald den er noch vor Anbruch der Dunkelheit erreichen wollte. In Gedanken versunken lief er den Weg entlang, er dachte über den Traum und die Spuren nach und versuchte eine Verbindung zu finden. Langsam stieg in ihm ein Verdacht auf der ihm eine Gänsehaut über den Rücken jagte.
Er war so in Gedanken vertieft das er nicht merkte wie ihm, immer auf Deckung bedacht, etwas folgte.
Als er seine erste Rast einlegte stand die Sonne schon im Zenit.
Er setzte sich auf einen Stein und nahm ein Stückchen Brot aus dem Rucksack. Vor sich hin kauend saß er da und lauschte den Vögeln.
Auf einmal fühlte er ein Kribbeln im Nacken das ihm zeigte das er beobachtet wurde, ruhig schob er sich den letzten bissen Brot in den Mund, dann sprang er auf und zog sein Schwert als er sich umdrehte sah er den Wolf der auf der Wiese vor ihm Stand und ihn aufmerksam beobachtete.
Er nahm einen Stein und warf ihn nach dem Tier, der Wolf machte einen Schritt beiseite und beobachtete ihn unvermindert neugierig. Etwas verwundert ging er, sich immer wieder umdrehend, weiter. Der Wolf Folgte mit einem Sicherheitsabstand von ungefähr 100 Fuß.
Irgendwann interessierte sich der Mensch nicht mehr für das Tier da dieses nichts Böses im Schilde zu führen schien auch wenn es schon seltsam war, dass ein Wolf alleine einem Menschen folgte.
In der Abenddämmerung erreichte er den Waldrand. Der Wolf war ihm den ganzen Tag gefolgt und hatte den Abstand immer mehr verringert jetzt trotte er müde neben Dem Hochgewachsenen Menschen her und zeigte in keiner Weise Angst vor dem Mann.
Er schlug sein Nachtlager ein Stück abseits des Weges am Waldrand auf.
Der Wolf war irgendwann in den Wald verschwunden und der reisende entfachte ein Feuer und machte sich daran sein Nachtmahl vorzubereiten, als aus dem Wald plötzlich ein erschrecktes Quieken erklang und abrupt abbrach, kurz darauf kam der Wolf aus dem Wald getrabt. Er hatte einen toten Hasen im Maul, diesen legte er vor die Füße des Menschen und schaute erwartungsvoll zu ihm auf und der Mann schaute verwundert zurück. Schließlich hob er den Hasen vorsichtig auf, da der Wolf nichts tat machte er sich daran dem Hasen das Fell über die Ohren zu ziehen.
Er weidete das Tier aus und warf dem Wolf die Reste hin welcher sie Gierig fraß.
Als der Hase gebraten war nahm ihn der Mensch vom Feuer und zerteilte ihn.
Die Knochen gab er wieder dem Wolf und den Rest aß er auf.
Als er gegessen hatte legte er sich hin und schlief augenblicklich ein. Er träumte ziemlich wirres Zeug aber irgendwie drehte es sich immer um Wölfe. Als er am nächsten Morgen aufwachte fühlte er sich nicht so richtig erholt. Der Wolf welcher ihm den ganzen Vortag gefolgt war saß nun wie ein treuer Hund neben seinem Schlafplatz und wedelte mit dem Schwanz als er bemerkte das der Mensch aufgewacht war müde rieb sich der Reisende die Augen. Er fühlte sich als ob ihn zehn Pferde überrannt hätten. Irgendwie war ihm nach einem Bad, in einiger Entfernung hörte er ein Plätschern also machte er sich auf um nach der Ursache desselben zu suchen. Nach einem kurzen Marsch erreichte er einen Kleinen Bach. „Das Leben ist anscheinend doch nicht so grausam“ dachte er als er sich wusch. Das Wasser war klar und kühl und es schmeckte ausgezeichnet. Er beschloss zum Lager zurückzukehren und seine leeren Wasserschläuche zu füllen. Als er zurückkam stand ein fertiges Frühstück bereit er setzte sich hin und begann zu essen. Plötzlich verschluckte er sich, sprang auf und starrte den Wolf an. „Hey du bist ein Wolf, du dürftest eigentlich kein Frühstück machen können!“ Der Wolf legte den Kopf schräg und winselte leise. Er wusste nicht warum aber das Winseln klang irgendwie nach „was ich“? Entsetzt starrte er den Wolf an.
Er redete sich ein das er vorhin frühstück gemacht hatte es aber Aufgrund seiner Müdigkeit vergessen hatte. Nicht wirklich Beruhigt setzte er sich wieder hin und aß weiter. Der Wolf saß daneben und schaute hungrig drein. Als der Mensch das sah gab er Ihm etwas zu fressen. Zufrieden kauend saß er da und beobachtete den Wolf wie er erstaunlich gesittet das Brot Fraß. Nach dem Frühstück packte der Wanderer seine Sachen und begab sich wieder auf den Weg. Immer darauf bedacht den Weg ja nicht zu verlassen marschierte er durch den Wald. Er war kein besonders Ängstlicher Mensch aber er wusste nicht was im Wald auf ihn lauerte und er hatte auch keine Lust es herauszufinden. Der Kágewald war bekannt dafür dass Menschen hineingingen und nicht wieder heraus kamen, und so sah er auch aus, dunkel, neblig und es roch muffig nach morschem Holz. Aus dem Gebüsch kamen Geräusche die Klangen als ob irgendetwas Kleines und ekliges darin herumkriechen würde. Als er vermutete dass die Sonne am höchsten Punkt des Himmels stand, genau konnte er das nicht sagen denn in das Blätterdach war so dicht das man die Sonne fast nie sehen konnte, legte er eine Pause ein. Der Wolf war ihm wieder den ganzen Tag gefolgt. Und nun saßen sie wieder einmal auf einer Lichtung und Aßen. Als er sich gerade ein Stück Brot abschneiden Wollte rutschte er mit dem Messer ab und schnitt sich in den Finger der Wolf lies ein Geräusch hören das irgendwie klang als ob er den Menschen auslachen würde. Hämisch schaute er auf und als der Wanderer ihn böse anfunkelte widmete er sich schleunigst wieder seinem Futter.
Weist du das du ziemlich menschlich bist? Fragte der Namenlose. Der Wolf hatte es anscheinend nicht gemerkt, denn er fraß munter weiter.

Óno lag auf seinem Bett und döste vor sich hin. Auf einmal zuckte er zusammen ein stechender Schmerz durchfuhr seinen Finger. Er sah ihn sich an. Einige Blutströpfchen hatten sich gebildet. Seltsam war nur das es keine Wunde gab. Sollte etwa… Nein! Das musste er sich eingebildet haben.

Sie liefen weiter durch den Wald. Er hatte die Illusion gehabt den Waldrand noch vor Anbruch der Dunkelheit zu erreichen aber nun merkte er erstmal wie groß der Wald eigentlich war. Er… nein sie würden die Nacht im Wald verbringen müssen und diese Vorstellung gefiel ihm ganz und gar nicht.
Er suchte sich also eine Lichtung und Schlug sein Lager auf. Als er ein Feuer entfacht hatte machte er sich daran ein Paar Fallen aufzustellen die ihn warnen würden falls sich ihm Etwas näherte. Außerdem hatte er ja noch den Wolf der ihn im Notfall noch warnen würde. Kein bisschen beruhigt legte er sich schlafen.
Als er um Mitternacht immer noch wach lag Kam ihm der Gedanke Das Feuer wieder zu entzünden.
Einige Minuten später prasselte es wieder munter vor sich hin. Er lag daneben und dachte mal wieder über seine Visionen nach und warum ihm der Wolf die ganze Zeit folgte. Irgendwann, es musste kurz vor der Dämmerung sein, schlief er doch ein. Es war ein unruhiger Schlaf voller unlogischer, kaum zusammenhängender Träume. Als er wieder erwachte war es schon helllichter Tag, er Fühlte sich wie ein ausgedrückter Schwamm. Er hatte Kopfschmerzen und fühlte sich Schlapp. Sich an die Kreaturen die er tagsüber im Gebüsch gehört hatte erinnernd kämpfte er die Versuchung nieder sich wieder hinzulegen und noch einen Tag im Wald zu verbringen. Als er um Mittag immer noch Bäume an sich vorbeiziehen sah bereute er seinen Entschluss, weiterzuwandern. Seine Füße schmerzten, und er fühlte sich mit jedem Schritt schlaffer. Er fühlte, dass er so schnell wie möglich aus diesem Wald raus musste. Irgendetwas stimmte nicht damit. Er fühlte sich bedrückt und irgendwie als ob er etwas Wichtiges verloren hätte. Mit hängenden Schultern und schlurfenden Schritten kam er am späten Nachmittag am Waldrand an. Völlig Erschöpft und mit Tränen in den Augen brach er am Wegrand zusammen.
Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PunkBoy« (23. Dezember 2006, 22:29)


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3

Sonntag, 6. November 2005, 14:46

also das ganze gehört in Fanfic eigene Storys etc.
Ist das deine Eigene Story?
und du solltest dazu vieleicht noch ein Extra Thread auf machen in dem man kommentare dazu schreiben kann dammit die Story nicht gestört wird und bei Fanfics sind soweit ich weis mehrfachposts erlaubt!

PunkBoy

Fortgeschrittener

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Geburtstag: 19. Mai 1989 (23)

Geschlecht: Männlich

4

Sonntag, 6. November 2005, 14:52

is ne idee werd ich mal machen und ja es ist ne eigene Storry.


3.
Ein lautes Bellen weckte ihn aus seinem dämmerigen Schlaf. Der Wolf veranstaltete ein solches Spektakel, dass es einen Toten wiedererweckt hätte.
Erstaunt merkte er dass er weiter im Wald lag als vor seinem Zusammenbruch. Als er sich aufrichtete sah der Mensch auch den Grund für den Lärm: eine Gigantische Spinne war im Wald aufgetaucht und der Wolf hatte sich vor ihr aufgebaut und bellte sie nun wütend an. Der Namenlose Richtete sich erschrocken auf und zog sein Schwert. Als der Wolf merkte dass der Mensch aufgewacht war zog er sich ein Stück zurück neben ihn. Der Wanderer Wartete mit erhobener Waffe auf die Spinne und diese kam auch mit gespreizten Greifklauen vorgestürmt. Der Kämpfer hatte dies jedoch erwartet und machte einen Ausfall zur Seite um die Spinne vorbeirennen zu lassen und sie dann von hinten anzugreifen seine Rechnung ging auf die Spinne konnte nicht rechtzeitig bremsen und schlitterte an ihm vorbei. Nun wollte er sein Schwert durch ihren Rückenpanzer rammen doch er hatte seine Schwäche unterschätzt. Die Klinge glitt wirkungslos an dem Harten Panzer der Spinne ab. Durch diese Attacke war die Spinne nur noch wütender geworden und kam nun wieder auf ihn zu. Doch diesmal konnte er nicht rechtzeitig ausweichen und wurde von einer Sabbernden Greifklaue gestreift.
Er merkte wie sich eine Eisige Kälte von seinem Arm ausbreitete und sein Blick wurde Trübe. Kurz bevor er zusammenbrach sah er noch einen Pfeil Knapp an seinem Ohr vorbeisausen und sich in eins der acht Augen der Spinne zu bohren dann wurde ihm Schwarz vor Augen.
Als er wieder erwachte befand er sich mal wieder in einem unbekannten Raum. Doch dieses Mal war der Raum Freundlich und hell eingerichtet und seine Wände bestanden aus Holz. Der Wolf war ihm sogar bis hierher gefolgt er lag nun zusammengerollt neben seinem Bett. Ächzend hob sich der Mann aus dem Bett und machte sich daran seine Umgebung zu erkunden. Als er aus der Tür trat währe er fast in die Tiefe gestürzt denn er befand sich auf einer Plattform welche in den Ästen eines Baums hing. In Gedanken machte er sich eine Notiz: “Ich muss vorsichtiger sein wenn ich durch Türen gehe die Ich nicht kenne!“ Er lief einmal um die Plattform herum und entdeckte eine Leiter die auf eine niedrigere Plattform führte. Der Mann stieg die Leiter herunter und Traf auf einen weiteren Raum. Als er eintrat war er wie geblendet so Prachtvoll war der Raum eingerichtet. Als er tiefer hineinging sah er einen Thron auf dem eine schlanke Gestalt saß und ihn interessiert musterte. „Wer seid ihr?“ fragte der Reisende. Die Gestalt erhob sich und sagte: „Ich bin Cirtan, der König der Waldmenschen, und wer bist du mein Freund?“. Der Wanderer ging ehrfuchtsvoll auf die Knie. Von den Waldmenschen hatte man schon gehört, sie waren Bestandteil einiger Kindermärchen die man sich in seiner Heimat erzählte aber gesehen hatte sie noch niemand. „ Verzeiht mir mein König aber ich habe einen Teil meines Gedächtnisses verloren aber das ist eine lange Geschichte und würde eure Ohren sicher langweilen. Ich weis nicht mehr wer ich bin.“ „Richte dich auf! Nach deinem Schwert zu urteilen warst du ein Stolzer Krieger, du hast es verdient mir wie ein Mann entgegenzutreten. Aber nun erzähl mir deine Geschichte, ich möchte sie hören.“ Und so erzählte der Namenlose seine Erlebnisse dem König der Waldmenschen.
Als er geendet hatte blickte ihn der Waldmensch Lange und durchdringend an. „Wisse, dass dein Name Sénshu lautet aber Frage nicht woher wir das wissen. Und was den Wolfsmenschen betrifft der dich begleitet sei vorsichtig mit ihm. Diese Kreaturen sind sehr zwielichtig und seine Gesinnung ist selbst für uns ein Rätsel.“ „Wolfsmensch? Wen meint ihr? Ich weis nichts von einem Wolfsmenschen.“ Mal wieder stieg ein äußerst unangenehmer Verdacht in ihm auf.
„Geht jetzt in Frieden. Meine Männer werden euch bis zum Waldrand begleiten.“ Mit diesen Worten wies er auf die Tür und bedeutete dem Fremdling dass die Unterhaltung nun beendet war. Sénshu erhob sich und verlies den Thronsaal.
Als er zurück bei seinem Lager war bemerkte er das der Wolf verschwunden war dafür saß jetzt ein Zerzaust aussehender Man auf seinem Bett. Als Sénshu denn Raum betrat Schaute der Mann auf und Lächelte. „Sie haben es dir gesagt oder?“ „Was gesagt?“ Sénshu's Verdacht schien sich zu bestätigen. „Hast du es noch nicht gemerkt?“ „Du…du bist der Wolfsmensch von dem sie geredet haben oder?“ „Ja der bin ich. Ist es dir nicht aufgefallen? Ich habe so viele Fehler gemacht...“ „ Also habe ich mich doch nicht geirrt als ich dachte dass du mich Hämisch angeschaut hast als ich mich in den Finger schnitt.“ „Nein hast du nicht. Es sah aber auch verdammt lustig aus. “Der Wolfsmensch schaute betreten zu Boden. „ Wie ist dein Name?“ Fragte Sénshu misstrauisch. „Mein Name lautet Okami. Auch wenn ich glaube dass das nicht von belangen ist.“ „ Stimmt dieser Name sagt mir nichts aber gestatte mir eine Frage: Du willst von mir dass ich dir vertraue? Warum sollte ich das tun?“ „Gegenfrage: Warum nicht? Wenn ich dir schlechtes wollte hätte ich es schon längst tun können!“ Sénshu sah ein dass es wohl keinen Sinn hätte mit dem Wolfsmenschen zu diskutieren. Und außerdem, was hatte er schon zu verlieren? Das einzige was er verlieren konnte war sein Leben und es war unwahrscheinlich, dass ihm Okami danach trachtete. Soweit hatte der Wolf recht: wenn er Sénshu hätte umbringen wollen hätte er es schon längst tun können.
Sie hörten draußen eine Leiter klappern und kurz darauf huschten zwei Krieger der Waldmenschen durch die Tür. „Wir sollen euch sicheres Geleit geben“ Sagte der eine „Begleitet uns nun bitte, und du, Wolfsmensch! Keine hastigen Bewegungen oder unsere Pfeile durchbohren dich schneller als die Flügel einer Fliege schwingen!“ Er starrte Okami böse an. Dieser jedoch blieb ganz ruhig „Ist ja gut Verehrtester ich habe nicht vor irgendjemandem etwas zuleide zu tun!“ „Nun denn begleitet uns nun hinaus!“ Sagte der andere Waldmensch scharf. Sénshu packte seine Tasche und folgte dem Krieger hinaus. Als sie am Rand der Plattform standen fiel ihm das erste Mal auf wie hoch sie eigentlich waren
Vorsichtig lugte er über den Rand des Holzpodestes und taumelte erschrocken zurück. Den Boden konnte er nur mühsam ausmachen und unter ihm flogen einige Rotfedern vorbei. Er machte einen schnellen schritt nach hinten. „ Warum müsst ihr Waldmenschen nur so weit oben wohnen?“ Fragte er erschrocken. Einer der beiden Kämpfer antwortete: Um uns vor solchen Wesen wie dem das dich angegriffen hat zu schützen. Wobei solche Tierchen eher harmlos sind das wirklich gefährliche sind die Kowái.“ „Die was??“ „Die Kowái. Wenn du glück…beziehungsweise eher Pech hast begegnen wir einem.“ Das macht einem ja richtig Hoffnung hier lebend raus zu kommen, dachte Sénshu.
Sie folgten den beiden Waldmenschen zu einer Strickleiter die schnell für sie runter gelassen wurde. „Moment! Ihr verlangt jetzt nicht von mir dass ich hier runterklettere oder!?“ „Nicht wenn du fliegen kannst.“ Bemerkte einer ihrer Begleiter trocken. Vorsichtig trat Sénshu an die Leiter heran. Na schön er hatte sowieso keine Wahl, also stieg er die Leiter langsam ein Stück hinunter. Sie Schwankte beänstigent unter seinem Gewicht aber er machte sich auf den Weg hinunter.
Nach kurzer Zeit waren sie Unten angekommen. Sénshu zitterten immer noch die Knie obwohl er eigentlich ziemlich höhentauglich war hatte ihm dieser Abstieg zu schaffen gemacht. Die beiden Waldmenschen kamen als letzte unten an, sie sprangen drei Meter über dem Boden ab und landeten lautlos neben den beiden Menschen. „Gut nun folgt uns, wir werden euch bis an die Grenze unseres Reiches geleiten.“ Mit diesen Worten machten sie sich auf den Weg in den Wald . Sénshu fiel auf, das die Beiden Krieger sich vollkommen Lautlos und irgendwie schwebend fortbewegten. Sie zerbrachen keinen einzigen Zweig und hinterließen auch sonnst keine nachweisbaren Spuren. Plötzlich blieben beide mit einem Ruck stehen und bedeuteten auch den viel unbeholfeneren Menschen es ihnen gleichzutun. „ Seit vollkommen ruhig!“ Zischelte der eine. „ Aber was…“ wollte der Wolfsmensch fragen doch in diesem Moment schlug ihm die flache Seite eines Waldläuferschwertes sachte aber bestimmt gegen den Mund. Die beiden Samurai legten sich, wieder völlig ohne ein Geräusch, auf den Boden und lauschten. Die beiden Menschen machten es ihnen nach allerdings schafften sie es nicht ganz lautlos. In diesem Moment nahmen sie auch die Ursache für die Unruhe war. Irgendetwas gigantisches bewegte sich durch den Wald. Sie lagen flach auf dem Boden als plötzlich ein riesiges Etwas aus dem Wald brach. Das Wesen hatte irgendwie Ähnlichkeit mit einer überdimensionalen Eidechse aber auf dem Rücken hatte sie mannshohe und sicher rasiermesserscharfe Stacheln. Das Monster schien sie nicht zu bemerken obwohl es direkt über ihnen stand hätte Sénshu seine hand ausgestreckt hätte er direkt eines der dicken Säulenbeine berühren können doch er hütete sich das zu tun. Einer der Waldläufer zog langsam einen schweren Kriegsbogen hinter dem Rücken hervor und drehte sich auf den Rücken. Das Monster über ihnen zog tief die Luft ein als ob es Etwas riechen würde. Unter diesem Lärm raunte der Waldmensch ihnen zu: „Wenn ich den Pfeil losschicke springt ihr auf und sucht so schnell wie möglich das Weite.“ Er drehte sich nach oben und zielte dann nickte er noch kurz und lies die vollgespannte Sehne los. Der Pfeil schwirrte mit einer Geschwindigkeit die das Auge nicht verfolgen konnte auf die Unterseite des Mauls des Monsters zu und verschwand darin.
Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PunkBoy« (23. Dezember 2006, 22:30)


PunkBoy

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5

Dienstag, 20. Dezember 2005, 19:57

Kommentare zu "Lyrisches"

So jetzt ma der lang ersehnte antwortthread zu "lyrisches"

Lohnt es sich noch weiter zu Schreiben?

Übrigens hab ich vor das ganze mal als eine Art Hörspiel zu gestalten, so amateurmäßig...Wenn jemand interesse an ner Rolle hat ;) sagt bescheid!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PunkBoy« (23. Dezember 2006, 22:39)


PunkBoy

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6

Samstag, 14. Januar 2006, 18:07

...Einen kurzen Moment passierte nichts aber dann ergoss sich ein Strom dunklen Blutes auf den Boden. Nun erst konnte Sénshu reagieren so schnell war das ganze gegangen. Er sprang auf und rannte einige Meter weit dann warf er sich auf den Boden und beobachtete das Schauspiel.
Die Kreatur bäumte sich auf und brüllte. Der Samurai sprang unter dem Bauch der Bestie hervor und schwang sich an einem nebenstehenden Baum in beachtliche Höhen als er etwa die Höhe des Tiers erreicht hatte schnellte er von dem Baum auf den Rücken des Wesens welches nun verzweifelt versuchte ihn abzuwerfen. Durch das Gewackel stieß der Kämpfer an eine der Stacheln und schnitt sich die Schulter seines linken Armes auf. Dessen unberührt kletterte er auf den riesigen Schädel des Monsters und zog sein Schwert aus der Scheide auf seinem Rücken. Das Tier bäumte sich noch einmal auf und versuchte den Waldmenschen abzuwerfen doch dieser rammte ihm sein Schwert in die Schädeldecke und hielt sich mit seinem gesunden Arm daran fest. Als das Tier wieder auf dem Boden stand zog der Krieger sein Schwert aus dem seinem Kopf, holte zu einem Mächtigen Hieb aus und rammte das Katana bis zum Heft in den Quadratschädel der Echse. Das Tier zuckte und brach dann zusammen. Der verletzte Samurai kam wankend auf Sénshu zu. „ Ich sagte ihr sollt so schnell wie möglich das Weite suchen! Du bist nicht schnell und erst recht nicht weit weg verschwunden!“ Nach diesen Worten brach er zusammen. Aus der Wunde an seiner Schulter sickerte Blut. Okami der Wolfsmensch kam hinter einem Baum hervor, beugte sich zu dem Körper hinunter und suchte dessen Puls. „Er ist tot.“ Betreten schaute Sénshu auf die Leiche hinab. „Wir müssen ihn irgendwo begraben.“ Der zweite Krieger landete direkt vor ihm. Schweigend nahm er seinem Gefährten die Waffen ab und begann ein Loch zu graben. Sénshu und Okami halfen ihm schweigend. Als das Grab tief genug war legten sie den Leichnam hinein und der übrige Waldmensch legte die Waffen in seine Hände. Anschließend schlossen sie das Loch wieder. Die ganze Zeremonie verlief in tiefer, bedrückender Stille. Der Samurai erhob sich nach einem stillen Gebet. „ Wir müssen jetzt weiter. Folgt mir!“
Der Weg ging weiter durch den unwegsamen Wald. Gegen Abend, das Blätterdach war so dicht dass man die Sonne nicht sehen konnte also konnte man das nicht genau sagen, blieb der Waldmensch stehen und schwang sich auf einen Baum. Von oben herab fragte er: „Was ist? Wenn ihr heute Nacht nicht den Raubtieren zum Opfer fallen wollt dann solltet ihr euch auch auf einen Baum Begeben.“ Sénshu schaute zuerst den Baum und dann Okami an. „Hast du ’ne Ahnung wie wir da hoch kommen sollen?“ „Wie wär’s mit Klettern?“ „An sich eine gute Idee nur dass ich kein Meister im erklimmen von Baumstämmen bin.“ Plötzlich kam ein Seil von oben herab gefallen und die Stimme des Samurai ertönte aus dem Geäst. „Wenn ihr euch jetzt bitte bequemen würdet endlich hier hoch zu kommen. Hier gibt es sogar etwas zu essen!“ Plötzlich fiel Sénshu auf dass er den Ganzen Tag noch nichts gegessen hatte und ehe er sich versah hing er schon in einigen Fuß Höhe über dem Boden und kletterte den Baum hinauf. Als er an den obersten Ästen ankam, saß Der Waldmensch auf einem dicken Hauptast und knabberte an einer Keule von was auch immer, auf jeden fall lief ihm beim Gedanken an Fleisch das Wasser im Mund zusammen. „Rutsch mal!“ ertönte eine Stimme von unten. Sénshu kletterte auf einen anderen Ast und starrte von dort auf den Leckerbissen. Der Waldmensch schaute auf und lachte. „Du hast schon eine ganze Weile nichts mehr gegessen oder?“ Sénshu nickte nur. „Dann schau mal in deinen Rucksack.“ Gehorsam öfnette Sénshu die Tasche und schaute hinein. Zu seiner Überraschung waren seine gesamten Vorräte aufgestockt worden. Er nahm sich ein saftig aussehendes stück Fleisch und reichte dann der Rucksack an Okami weiter. Dieser bediente sich eher bescheiden mit einem Stück Brot. Nun fiel Sénshu eine Frage ein die ihm schon den ganzen Tag auf der Zunge brannte. „ Was war das heute eigentlich für ein Biest?“ „Ein Kowái“ antwortete der verbliebene Waldmensch kurz. Sénshu merkte dass der Samurai nicht viel mehr von sich geben würde und schwieg. Als sie ihr stummes und eher Karges Mahl eingenommen hatten legte sich der Waldmensch auf einen großen Hauptast und fiel sofort in eine Art Halbschlaf.
Sénshu versuchte es ihm nachzumachen konnte aber keine besonders gute Schlafposition finden also setzte er sich wieder an den Stamm und wartete. Über ihm raschelte es und Okami kam auf seine Höhe geklettert. Der Große abstand zum Boden schien dem Wolfsmenschen nicht halb soviel anzuhaben wie Sénshu. „Kein besonders guter Anfang oder?“ Fragte er nach einer kurzen Phase des Schweigens. „ Nun ich denke nicht dass uns der Waldmensch die Schuld am Tod seines Kameraden gibt.“ „Dir vielleicht nicht. Aber hast du gesehen wie er mich angeschaut hat als ich meine Deckung verlies?“ Sénshu schwieg. „Na also“ Der Wolfsmensch sah ihn vorwurfsvoll an. „Wir sollten versuchen ein wenig zu schlafen.“ Sagte Okami und verschwand wieder im Geäst über Sénshu.
Der Mensch versuchte sich so gut es ging zu entspannen und glitt in einen leichten Dämmerschlaf.
Am Morgen als er die Augen öfnette war Der Waldmensch bereits abreisefertig. Sénshu schnappte sich ein Stück Brot und schlang es schnell hinunter. Nachdem auch Okami etwas zu sich genommen hatte Schwang sich der Samurai behände von dem Baum hinunter. Die beiden anderen brauchten Wesentlich länger. Aber letztendlich schafften sie es doch. Sénshu lies einen lauten Seufzer hören. „Ahhhh…Endlich wieder festen Boden unter den Füßen!“
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Samstag, 23. Dezember 2006, 22:31

4.
Sie waren schon den halben Tag marschiert als der Waldmensch plötzlich stehen blieb. „Hier ist die Grenze zu unserem Reich. Weiter werde ich euch nicht begleiten. Folgt dem Lauf der Sonne und ihr werdet noch vor Einbruch der Dunkelheit den Waldrand erreichen.“ Sénshu wollte etwas antworten und wandte sich dem Samurai zu doch dieser war schon verschwunden.
„Sauberer Abgang.“ Bemerkte Okami trocken. „Lass uns weiter gehen, ich will diesen Wald so schnell wie möglich hinter mich bringen.“ Gegen Abend wurde der Wald schließlich dünner, hörte dann schlagartig auf und machte einer weiten Ebene Platz. Okami sah sich um und meinte: „ Vielleicht sollten wir die Nacht noch im Schutz der Bäume verbringen. Ich fühle mich nicht besonders Wohl bei dem Gedanken ungedeckt auf einer Ebene zu schlafen.“ Der Gedanke noch eine Nacht in diesem Wald zu verbringen gefiel Sénshu auch nicht besonders aber er willigte ein. Sie schlugen ihr Lager am Fuße eines alten, großen Baumes in einer senke auf. Okami übernahm freiwillig die erste wache, Sénshu legte sich ins weiche Moos am Feuer und fiel sofort in einen tiefen Schlaf. Als er wieder aufwachte hatte er vier Pfoten und einen Schwanz. Er sprang auf und sah sich um Okami hockte am Feuer und sah ihn entgeistert an. „Warum hast du mir nichts gesagt?“ Fragte er. Sénshu wollte antworten doch seiner Schnauze entfuhr nur ein Bellen. „Was soll das heißen du hast es nicht gewusst?“ Diesmal war es an Sénshu zu erschrecken. „Du…Du kannst mich verstehen?“ „Natürlich kann ich das! Ich bin von deiner Art!“ Okami schaute in den Himmel. „Ach und übrigens fängt deine Wache an!“ Ohne ein weiteres Wort legte er sich ans Feuer und fing unversehens an zu schnarchen.
Das Geräusch erinnerte Sénshu unangenehm an das knurren eines Hunds oder Wolfs. Er schlich sich zu einem Baumstamm und musste gegen den Drang ankämpfen sein Bein zu heben. Mit einer merkwürdigen Abscheu gegen das Feuer setzte er sich an den Stamm und spitzte aufmerksam die Ohren. Er hörte Geräusche die ihm noch nie vorher aufgefallen waren. Das Zirpen einer Grille erschien ihm auf einmal nervtötend laut und er fragte sich wie Okami bei diesem Lärm schlafen konnte. Als er eine weile da gesessen und seine Umgebung beobachtet hatte, hörte er plötzlich ein Geräusch das nicht normal war, auch nicht wenn sein Gehörsinn so geschärft war. Er stand auf und lauschte. Das Geräusch kam von hinter einem hohen Schlingrankenbusch. Auf leisen Pfoten ging er auf den Busch zu. Plötzlich ertönte ein lautes Knacken und er fühlte sich unangenehm an die Begegnung mit dem Kowái erinnert. Er umrundete das Gebüsch und sah sich unversehens einem dicken, stämmigen Säulenbein gegenüber. Erschrocken wanderte sein Blick nach oben. An dem Bein hing ein Kowái der ein ganzes Stück größer war als der vorherige. Seine Nackenhaare stellten sich auf und er merkte wie sein Instinkt ihm zur Flucht riet sein erstand sagte ihm aber dass eine überstürzte flucht nichts nützen würde und außerdem lag Okami ahnungslos am Feuer. Ihm entfuhr ein leises Knurren. Das Bein vor ihm fing an sich zu bewegen. Es hob sich vom Boden um in einiger Entfernung auf den Boden zu krachen. Der Kowái senkte seinen hässlichen Quadratschädel und betrachtete den Wolf vor sich, dann öffnete er sein gigantisches Maul um Sénshu zu verschlingen. Dieser wich dem viel zu langsamen Kowái aus und bellte so laut er konnte um Okami zu wecken, dann rannte er um den Busch zu ihrem Lager Okami rieb sich grade schlaftrunken die Augen, er sah Sénshu und wollte etwas sagen, da ertönte hinter diesem ein furchtbares krachen und seine Augen weiteten sich vor Schreck. „Verwandel’ dich und steh mir gefälligst bei!“ Rief er während er seinen schweren Zweihänder erhob. Sénshu wollte eigentlich noch fragen wie doch es war zu spät Okami stürzte sich schon mit einem schrei auf das Monster. Sénshu versuchte alles Mögliche um sich zurückzuverwandeln doch es wollte ihm nicht gelingen. Er sah wie Okami seine Probleme mit dem Kowái hatte und wünschte sich ihm beistehen zu können. Auf einmal verspürte er ein schmerzhaftes reisen in seiner Haut, er sah sich an und bemerkte dass sich seine haut mitsamt Fell abschälte, darunter tauchte normale Menschenhaut auf. Als seine Verwandlung abgeschlossen war stürzte er zu seinen Sachen und riss sein Schwert aus der Scheide. Er sprang neben Okami und schlug nach der riesigen Schnauze. Okami sah ihn an und rief „Wurde auch Zeit“ dann hieb er wieder verbissen auf das Monster ein. Sénshu bemerkte dass der Kówai Zu sehr von Okami abgelenkt war um sich wirklich um ihn zu kümmern er machte einen Ausfallschritt zur Seite und stand nun neben dem Quadratschädel, er zielte auf das schwarze Auge das Okami anstarrte. Er nutzte ein kurzes innehalten der Bewegung um sein Schwert mit aller Kraft in das Auge zu rammen prompt spritzte ihm ein armdicker Blutstrahl ins Gesicht und nahm ihm die Sicht, das Monster Bäumte sich auf und riss ihm das Schwert aus der Hand. Blind Stolperte Sénshu nach hinten und fühlte einen Baumstamm in seinem rücken er nutzte ihn als stütze und wischte sich das Blut aus den Augen. Nun sah er wie der Kowái brüllend mit dem Schwanz um sich peitschte, Okami war verschwunden und Sénshu’s Schwert steckte noch bis zum Heft im Auge der Bestie. Er stahl sich hinter den Baum und beobachtete den Kowái wie er sich schmererfüllt um die eigene Achse drehte um seine Angreifer mit dem verbliebenen Auge zu finden.
Sénshu hörte über sich ein Rascheln er blickte nach oben und sah Okami wie er sich auf dem, am weitesten herausragenden Ast auf das Monster zu bewegte. Als er direkt über dessen Kopf war lies er sich fallen und richtete im Flug sein Schwert nach unten. Die Klinge traf den Kowái ins Noch verbliebene Auge. Das nun vollkommen erblindete Monster Brüllte laut auf und Sénshu gefror das Blut in den Adern. Okami hielt sich an seinem Schwert fest und versuchte sich auf der Bestie zu halten in einem winzigen Moment zog er in einer einzigen Bewegung aus der Augenhöhle, drehte sich um und schlug mit aller Kraft in den Hals des Kowái die Klinge fuhr durch die schuppige Haut und Fleisch und wurde erst am Rückrat aufgehalten. Okami riss die Waffe aus dem halb enthaupteten Kowái und hieb auf der anderen Seite noch einmal zu. Diesmal traf er zwischen zwei Wirbel und der Kopf der Bestie fiel mitsamt Okami auf den Boden dass dieser erzitterte. Der Körper zuckte noch einmal und knallte dann mit einem dumpfen Donnern auf den Boden. Aus dem Halsstumpf floss Blut auf die Erde und versickerte dort. Sénshu kam aus seinem versteck hervor und zog sein Schwert aus dem Auge. Angewidert betrachtete er die Blutspuren an der Schneide. Okami kam keuchend zu ihm und meinte: „ Also die Waldmenschen mögen sich vielleicht lautlos bewegen können aber wir haben die bessere Verlustrate!“ Sénshu wischte schweigend seine Waffe an ein paar Blättern ab und antwortete dann erst. „Das mag sein, aber wir müssen trotzdem vorsichtiger sein! Wer weiß was uns auf der Ebene für Kreaturen erwarten.“ An eine Nachtruhe war nun nicht mehr zu denken also packten sie in aller Ruhe ihre Sachen zusammen, nahmen ein kleines Mahl ein und machten sich dann auf den Weg in die Ebene der Morgen verlief ereignislos und sie marschierten schweigend immer Richtung Norden. Kurz vor Mittag blieb Okami auf etwas stehen was man in dieser Gegend einen Hügel nennen mochte und Fragte: „Sag mal wo willst du eigentlich hin?“ „Ich muss nach Herron“ antwortete Sénshu knapp. „Gut also sind wir auf dem richtigen Weg. Aber was hältst du davon eine Rast einzulegen?“ Sénshu willigte ein und so entfachten sie aus dem wenigen verstreuten Gestrüpp ein kleines Feuer und rösteten etwas von dem übrigen Fleisch dass ihnen die Waldmenschen mitgegeben hatten. Sénshu hob ein Stück Schinken zum Mund und wollte gerade hineinbeißen als er einen Ruck verspürte und das Gleichgewicht des Schinkens sich eindeutig veränderte. Er Drehte das Fleisch herum und bestaunte einen Langen, schwarz befiederten Pfeil. In Dem Moment als ihm klar wurde was das bedeutete warf er sich auf den Boden und Rief „ORKS!“ Okami hatte das schon begriffen als der Pfeil sich ins Fleisch gebohrt hatte und sich sofort Flach Hingelegt. An den Boden Gepresst beobachteten sie die Ebene um nach dem Schützen Ausschau zu halten. Plötzlich hörten sie hinter sich ein Rasseln, beide drehten sich Gleichzeitig um und zogen noch in der Bewegung ihre Schwerter. Was sie jetzt sahen gefiel Sénshu gar nicht. Sie standen einer Horde Orks entgegen die ihnen ungefähr 10 zu eins überlegen waren. „Gut“ Bemerkte Okami sarkastisch.“ Zehn für dich und zehn für mich, das geht wenigstens auf!“ Beide Standen Seite an Seite und warteten dass einer der Orks angriff. Der vorderste Ork grunzte etwas und stürmte dann los, das war ein Fehler gewesen, doch das fiel ihm erst auf als er auf den Zweihänder Starrte der ihm aus der Magengrube ragte er quiekte erschrocken als besagter Zweihänder die schneide nach oben drehte. Er quiekte nicht mehr als die schneide ihn sauber der Länge nach spaltete und seine beiden Hälften Blut verspritzend auf den Boden sanken.
Okami schaute zu Sénshu und meinte hämisch: „Ich hab den ersten!“ Die Restlichen neunzehn Orks waren vorsichtiger. Sie stürmten in einem Pulk nach vorne und griffen gemeinsam an. Sénshu bekam nun auch Gelegenheit seine Klinge Orkblut kosten zu lassen. Einer der Angreifer kam unbeholfen auf ihn zugelaufen und schwenkte eine Nagelbesetzte Keule. Sénshu hob sein Schwert und parierte den ersten Schlag der Keule ohne Probleme doch der Ork war schneller als er gedacht hatte und er musste sich unter einem weiteren Schlag wegducken. Dadurch verlor er die obere Hälfte seines Gegners kurz aus den Augen als er sich wieder aufrichtete schwankte der Ork gefährlich einen Augenblick später sah Sénshu warum, Ein langer schmaler Schaft ragte aus der Brust der Bestie. Erschrocken drehte er sich um und sah einen Fluchenden Orkbogenschützen den Nächsten Pfeil auf die Sehne legen das brachte ihm Sicherheit dass der Pfeil eigentlich für ihn bestimmt gewesen war.
Er Pfiff Okami zu und zeigte auf den Schützen. Der Wolfsmensch war schon über und über mit orkblut bespritzt. Nach dem Leichenhaufen unter seinen Füßen zu urteilen hatte er mittlerweile vier oder fünf Orks getötet. Er selbst schien keine größeren Verletzungen zu haben. Sénshu zog einen Dolch aus Dem Gürtel seines Gegners und warf ihn nach dem Schützen welcher mittlerweile auf ihn angelegt hatte. Das Wurfgeschoss flog gradewegs auf den Ork zu. Dieser sah die Gefahr kommen und ließ die Sehne los um Sénshu wenigstens noch in den Tod mitzunehmen. Der Dolch bohrte sich knapp unter dem Linken Auge in den Schädel, es knackte widerlich und der Schütze fiel zu Boden wie ein nasser Sack. Der Pfeil den er noch vom Bogen gejagt hatte verfehlte sein Ziel nur knapp und erwischte einen weiteren Ork in den Arm. Sénshu wand sich an den getroffenen: „ Ihr habt wirklich kein glück mit Bogenschützen!“ Und stürmte mit erhobenem Schwert nach vorn. Mit einem zweihändig ausgeführten Schlag Trennte er dem Ork den arm in dem der Pfeil steckte ab und meinte „Sei froh! Jetzt tut die Pfeilwunde nicht mehr weh!“ Der Ork Starrte ihn entgeistert an und versuchte mit seinem verbliebenen arm einen Dolch zu ziehen doch Sénshu kam ihm zuvor indem er ihm mit dem Schwert durch den Hals fuhr. Während der Kopf vom Hals rutschte Hörte er einen Schrei der nicht nach Ork klang. Er drehte sich um und sah Okami zu Boden Sinken umringt von einigen Orkischen Kriegern von denen einer eine Keule trug. Plötzlich spürte er einen schmerzhaften Schlag auf den Hinterkopf und ihm schwanden die Sinne.
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8

Samstag, 23. Dezember 2006, 22:32

Óno lag auf der Lauer und zielte mit seinem Jagdbogen auf ein Grasendes Reh. Plötzlich spürte er wie ihm die Sinne schwanden. Es kostete ihn unendlich viel Kraft die Sehne zu halten und seine sinne verließen ihn, er hörte nur noch ein Rauschen und sah fast nichts mehr. Ihm entglitt die sehne und er sackte zusammen, ihm wurde schwarz vor Augen. Er Hörte eine Stimme die in einer alten, vergessenen Sprache ein Lied sang das ihm seltsam bekannt vorkam. Dann war alles still.
Óno…ÓNO! Shogai schüttelte ihn. „Óno, was ist los mit dir? Geht es dir gut?“ Óno öffnete langsam die Augen, er blinzelte und sah in das Gesicht seines Freundes Shogai. „Danke mein Freund mir geht es wieder besser. Was ist passiert?“ „Du fingst auf einmal an zu schwanken und hast den Pfeil vollkommen verschossen! Dann bist du zusammengebrochen und hast den halben Tag keinen Laut von dir gegeben. Als hättest du eins mit einer Keule abgekriegt. In Óno regte sich ein Verdacht. „Lass uns sofort zurück nach Hinodé zurückkehren! Ich muss zum Hafen!

Sénshu kam langsam zu sich. Stöhnend versuchte er sich den Kopf zu halten, doch seine Hände waren gefesselt. Er öffnete die Augen und sah sich in dem schummrigen Licht um. Viel konnte man nicht erkennen doch neben ihm bewegte sich jemand. „Okami? Bist du es?“ Fragte er in die Finsternis hinein. „Ja, ich bin’s.“ Sénshu hörte wie sich sein Begleiter an einer Tür zu Schaffen machte. Er hatte anscheinend keinen Erfolg denn er seufzte auf und hörte wie sich sein Freund auf den Boden setzte. „Sag mal, woher weißt du eigentlich wo die Tür ist? Ich sehe hier nicht die Hand vor Augen.“ Fragte er verwundert. „Wölfe haben bessere Augen als Menschen. Ich habe mich verwandelt, so bin ich auch die Fesseln losgeworden. Das solltest du vielleicht auch versuchen.“ Sénshu fühlte sich an Die Letzte Begegnung mit dem Kowái erinnert und antwortete: „Wenn du mir sagen würdest wie ich die Verwandlung beeinflussen kann wäre ich dir sehr verbunden!“ Okami holte Luft und setzte zum Erklären an. „Also, erstmal brauchst du eine Energiequelle die die Verwandlung unterstützt. Wut oder Angst sind die gebräuchlichsten Medien. Alles Weitere geht eigentlich wie von selbst, du wünschst dir einfach dass die Verwandlung vollzogen wird und schon passiert es.“ Sénshu versuchte wütend zu werden. Er konzentrierte sich auf die Tatsache dass er hier gefangen war. Hilflos und vermutlich dazu verurteil den Orks als Abendessen zu dienen. Bei dem Gedanken an Orks fielen ihm die zerstörte Stadt Armaron und die getötete Familie wieder ein. Der Gedanke an die tote Frau und ihren Sohn und Gemahl die bis zum Tod gekämpft hatten erfüllte ihn mit unsäglicher Trauer und Hass auf die Orks. Er wünschte sich er könnte ihnen allen die Eingeweide herausreißen, sie alle einzeln mit seinen Wolfszähnen zerfleischen, ihnen unerträgliche schmerzen zufügen…Plötzlich spürte er ein Reißen in der Haut am Rücken das sich ausbreitete und sich über seinen Ganzen Körper zog. Kurz darauf stand er wieder auf vier Pfoten und streifte seine, nun viel zu weiten, Fesseln ab. Seine Sinne waren extrem geschärft. Er Sah Okami an der Tür stehen, hörte draußen vor der Stahltür Orks patrouillieren er roch ihren ranzigen schweiß und ihre abartigen Ausdünstungen. Das alles steigerte seinen Blutdurst noch weiter und es war für ihn unerträglich in der engen Zelle eingesperrt zu sein. Er stieß ein lautes Bellen aus um den Wachork auf sich aufmerksam zu machen. Seine Taktik war erfolgreich denn kurz darauf hörten sie wie sich jemand am Schloss zu schaffen machte. „Zur Seite!“ Rief er Okami zu. Dieser machte einen Schritt zur Seite, zuckte nur mit den schultern und krümmte sich dann zusammen. Wenige Augenblicke später stand ein zweiter Wolf neben Sénshu. In diesem Moment öffnete sich die Tür und ein fetter Ork stand vor ihnen. Sénshu brüllte: „Er gehört mir!“ und machte einen großen Satz nach vorne. Der Ork stand wie versteinert da und bellte ihm ein „Was zum…!?“ entgegen. Viel weiter kam er nicht denn Sénshu versenkte seine Reißzähne im Unterschenkel der Wache und Riss daran bis der Widerstand plötzlich brach und er das abgerissene Gliedmaß im Maul hatte. Er ließ los und stürzte sich auf den hingefallenen und wie am Spieß brüllenden Ork. Mit aller Kraft biss er der Wache in den Hals und riss ihm den Kehlkopf raus. Der Ork gab einen gurgelnden Laut von sich und starb.
Okami kann langsam aus der Zelle geschlichen und starrte Sénshu verängstigt an. „Ich weiß dass es am Anfang schwer ist das Medium das man für die Verwandlung benutzt in den Griff zu bekommen, aber so etwas hab ich noch nie gesehen. So blutdurstig ist niemand gewesen den ich bis jetzt kenne.“ Sénshu spürte dass seine Wut noch nicht verflogen war, er wollte immer noch töten. Mit aufgestellten Nackenhaaren und bluttriefendem Gebiss lief er dem Gang einfach in irgendeiner Richtung nach. Als er sich umdrehte, war Okami verschwunden.

5.

Okami schaute seinem Freund nach. Er scheute sich nicht Sénshu „Freund“ zu nennen. Er mochte den jungen, unerfahrenen Kämpfer. Aber der Angriff auf den Ork hatte ihm den Atem geraubt. Bevor er noch etwas sagen konnte war Sénshu den gang hinaufgelaufen und hinter der nächsten Ecke verschwunden. Langsam, vorsichtig um nicht entdeckt zu werden schlich er den Gang hinauf, immer der Spur seines Freundes folgend. Nach kurzer Zeit hörte er wieder einen furchtbaren schrei. Er beschleunigte sein Tempo und fand nach der nächsten Biegung den Verursacher des Lärms. Einer der Orks lag auf dem Boden. Er war noch schlimmer zugerichtet als das erste Opfer Sénshu’s. Seine Brust war aufgerissen und Okami sah das Herz in der Furchtbaren Wunde noch immer schwach schlagen. Bei allem Hass den Okami gegenüber den Orks verspürte, er zog es vor ihnen einen schnellen Tod zu bereiten. Sénshu hingegen schien es Spaß zu machen die Wesen zu quälen. Der Ork zuckte, stieß ein leises Röcheln aus und sein Herz hörte auf zu schlagen. Okami schaute sich den Kadaver genauer an. Unter dem Ork schaute der Träger einer kleinen Tasche heraus. Der ork musste sie bei seinem Sturz unter sich begraben haben. Okami drehte die Leiche um und musste sich fast übergeben. Am Rücken knapp über dem Steiß hatte der Kadaver eine ähnliche Wunde wie auf der Brust. Nur dass Okami hier statt eines Pumpenden Herzens ein Stück Wirbelsäule sah welche abrupt endete. Es sah so aus als hätte Sénshu den Ork von hinten angefallen und ihm das untere Rückenmark gebrochen um ihn bewegungsunfähig zu machen. Danach hatte er ihn so zugerichtet.
Okami nahm schnell die Tasche an sich und Rannte den Gang entlang. Er lief bis zur nächsten Ecke und lies sich dann erschöpft an der Wand hinunterrutschen. Er sah immer noch die Blutspur die Sénshu hinterließ. Sie führte zu einer Wendeltreppe die so aussah als würde sie auf einen Turm hinaufführen. Mit einem unguten Gefühl was ihn dort oben erwarten würde machte Okami sich an den Aufstieg. Oben erwartete ihn nicht wie erwartet Ein Haufen Orkkadaver sondern ein am Boden kniender Sénshu. Etwas Ratlos stand Okami nun neben seinem Freund. Er wollte gerade zu einer Frage ansetzen als er die schluchzende Stimme Sénshu’s vernahm: „Ich bin wahnsinnig! Hilf mir, bitte!“ Okami hörte die Verzweiflung aus der stimme heraus. Ich kann dir nicht helfen“ musste er zu seinem Bedauern antworten. „Dass man am Anfang ein bisschen empfindlich auf die Reize reagiert ist normal. Das wird sich mit der Zeit legen!“ Er glaubte selbst nicht daran was er zu seinem Freund sagte, aber er konnte ihm einfach nicht sagen dass er selbst keinen Rat wusste, dass er so etwas extremes noch nie erlebt hatte. Wer wusste schon was das für Auswirkungen auf den sowieso schon geschwächten Sénshu hätte. Okami legte seinem Freund eine Hand auf die Schulter. „Komm schon Sénshu! Jetzt steh auf! Wir müssen einen Weg hier heraus finden!“ Widerwillig erhob sich Sénshu und Okami bekam ein Tränennasses Gesicht zu sehen.
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9

Samstag, 23. Dezember 2006, 22:33

Sénshu schüttelte den Kopf und Richtete sich gerade auf. Dann sah er Okami entschlossen an, zog sein Schwert und ging auf die Treppe des Turms zu. Weit kam er nicht denn als er einen Fuß auf die oberste Stufe setzen wollte ertönte ein Ohrenbetäubender Knall und Sénshu zog reflexartig sein Schwert. Okami tat es ihm gleich und sie postierten sich zu beiden Seiten der Tür um einen eventuellen Eindringling von der Seite überraschen zu können. Okami machte einen schritt zur Seite und stellte sich mit erhobenem Schwert vor den Eingang. Sénshu beobachtete ihn aufmerksam um auf jede Gefahr blitzschnell reagieren zu können. Plötzlich Lächelte Okami und lies sein Schwert fallen. Dann machte er einen schnellen Schritt durch die Tür, aus Sénshu’s Blickfeld. Dieser machte einen vorsichtigen Schritt um die Ecke und sah Okami in den Armen eines jungen Mädchens von vielleicht 23 Lenzen. Er senkte langsam sein Schwert und wartete auf eine Erklärung. Okami löste sich erst nach einiger Zeit von der jungen Frau. Er sah sehr glücklich aus, als er sich zu Sénshu umdrehte. „Das ist Yozékura, meine Kleine Schwester. Ich habe sie seit zwei Jahren nicht mehr gesehen!“ Yozékura grüßte Sénshu zurückhaltend, indem sie die Hand hob. Sénshu lächelte sie an, und hob ebenfalls die Hand. Als er Okami’s Schwester näher betrachtete fiel ihn auf dass das Mädchen eine Leichte Lederrüstung trug und an ihrer Hüfte, zu je einer Seite ein langer Dolch hing. „Wie bist du hier herein gekommen?“ fragte Okami neugierig. Yozékura lächelte wissend und strich beinahe zärtlich über die beiden Klingen an ihrem Gürtel. „Du kennst meine Fähigkeit mit den Schatten zu verschmelzen. Und nun folgt mir aus dieser Burg hinaus Sénshu hat eine Aufgabe zu lösen!“ Mit diesen Worten drehte sie sich auf dem Absatz um und ging die Treppe hinab. Okami folgte ihr beherzt. Noch bevor sich Sénshu fragen konnte woher Yozékura seinen Namen kannte befand er sich schon auf der Treppe und lief seinem Freund nach. Auf dem Weg sah er auch den Grund für den Knall. Der Türrahmen am ende der Treppe war nur noch ein verkohltes Loch und die Tür lag in Trümmern an der gegenüberliegenden Wand, dazwischen ragten einige Gliedmaßen heraus die aussahen als würden sie von einem Ork stammen. Yozékura bemerkte Sénshu’s ungläubigen Blick und lächelte ihn an. „Das war eine Wache, er hat versucht mir die Tür vor der Nase zuzuschlagen. Beim aufsprengen habe ich es wohl ein wenig übertrieben mit dem Brandpulver, habe schon lange keines mehr verwendet.“ Okami lachte leise und bedeutete seiner Schwester dann weiter zu gehen. Sénshu fiel auf dass das Mädchen eine Fortbewegungsart hatte die ihn an die Waldmenschen erinnerte. Sie bewegte sich fliesend, fast völlig geräuschlos und irgendwie schwebend.
Innerhalb kurzer Zeit hatte Yozékura sie bis in eine riesige Eingangshalle geführt in der es von Orks nur so wimmelte. „Tja, ich habe mich hier hindurch geschlichen, ihr werdet das nicht können.“ Meinte sie mit einem spöttischen Blick. „Aber wir können uns durchkämpfen!“ Meinte Okami lachend. „Da unten sind ungefähr 150 Orks, das sind 50 für jeden. Das sieht ziemlich spaßig aus.“ Sénshu schaute Okami mit einem leicht ungläubigen Blick an und zuckte die Schultern.
Ohne noch ein Wort zu sagen schwang sich Yozékura an einem Balken nach oben und kletterte über das Dachgebälk des Raumes sie gab den beiden Männern einen Wink in Deckung zu gehen. Sich ratlose Blicke zuwerfend hockten sich die beiden hinter die Steinballustrade des Wehrganges. Plötzlich hörten sie das Sirren eines Pfeils und kurz darauf das erschreckte Quieken eines Orks...
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Tenebria

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10

Samstag, 23. Februar 2008, 00:02

WOW

Also, ich habe so einbisschen rumgestöber und bin auf diese Storry gestoßen.

Das einzige, was ich dazu auf die Schnelle sagen kann ist: WOW. :thumbsup: Hut ab, muss ich sagen.

Also, ich bin ja ein lesemuffel, aber deine Storry habe ich echt gern gelesen. Würde gerne wissen wie es weitergeht, (falls du noch schreibst). :thumbup:

Die erinnert mich, von Scheirbstiel, etwas an THERA ERWACHEN, die Storry, die bei Stonekeer dabei war. (Meine Brüder haben gespielt ich gelesen).

(Und pfeif auf die Rechtschreibund, ist eh unwichtig, :D so unter uns :whistling: )

Würde mich freuen, wenn du sie noch nicht an den Nagel gehängt hast. ^^
. . .

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Montag, 20. Juli 2009, 16:58

HUARR!! nein, hab ich nich^^

Die Orks rannten wild durcheinander und es starben Drei weitere von ihnen bevor sie merkten was geschehen war. Doch selbst als sie die junge Frau bemerkt hatten konnten sie ihr nichts anhaben, einige versuchten unbeholfen die Säulen hinauf zu klettern doch nach einigen Fuß Höhe fielen sie von Pfeilen durchbohrt leblos hinunter. Vorsichtig schaute Okami einige Finger breit über die Balustrade. Ungläubig schaute er dann Sénshu an. „sie hat es tatsächlich geschafft mindestens zwanzig Orks nieder zu machen ohne einen Kratzer abzubekommen!“ Nun schaute auch Sénshu über das Geländer. In der Halle lagen tatsächlich unzählige Orkkadaver gespickt mit den langen, schlanken, schwarzen Pfeilen des Mädchens. Doch es zeichnete sich langsam ein Problem ab: Yozékura gingen langsam aber sicher die Pfeile aus. Schnell feuerte sie den letzten ab und schwang sich dann unbeirrt hinunter. Noch im Fallen zog sie ihre beiden Dolche. Als sie auf den Boden auftraf stürzten sich sofort drei Orks auf sie. Geschickt wich sie aus und die drei Bestien krachten mit den Köpfen aneinander. Benommen durch den Raum torkelnd brachten sie noch mehr Verwirrung in ihre eigenen Reihen. Erst nachdem Yozékura mit beinahe anmutiger Leichtigkeit weiteren zwei Orks die Klingen ihrer Dolche hatte schmecken lassen konnten die beiden Männer reagieren. Sie zogen ihre Schwerter und schwangen sich über die Balustrade um sich ins Kampfgetümmel einzumischen. Als Sénshu den Boden der Halle erreichte merkte er wie unübersichtlich der Kampf geworden war. Überall rannten verwirrte Orks durcheinander und nur am Quieken vereinzelter Orks konnte man ausmachen wo sich Yozékura zurzeit Durchkämpfte. Als Sénshu einen festen Stand gefunden hatte Okami schon einen Ork niedergestreckt und nahm den nächsten ins Visier. Sénshu kam nicht lange dazu Okami beim töten der Bestien zuzusehen denn schon wurde er von einem Ork angegriffen der den, für ihn, tödlichen Fehler machte sich von Hinten auf Sénshu zu werfen. Der Kämpfer machte seinen Rücken rund und lies sich zu Boden fallen sodass der Ork über ihn hinweg rollte und nun seinerseits auf dem Boden landete. Sénshu sprang auf und stieß dem Ork sein Schwert in die Brust. In einer flüssigen Bewegung zog er die Klinge aus dem Fleisch und ließ sie auf den nächsten Angreifer, der geradewegs auf ihn zugerannt kam, niedersausen. Der Ork versuchte unbeholfen auszuweichen, mit halbem Erfolg. Statt in der Mitte geteilt zu werden Trennte ihm der wuchtige Schlag nur den linken Arm an der Schulter ab. Vor schmerz quiekend und mit vor Wut funkelnden Augen warf er sich erneut auf den Gegner und schlug mit dem verbliebenen Arm auf ihn ein. Sénshu hatte alle Mühe die Schläge abzuwehren und wurde mit dem Rücken gegen die Wand gedrängt. Siegessicher grinste ihn sein Feind an und Sénshu konnte seinen stinkenden Atem in seinem Gesicht spüren. Doch der Siegestaumel lies ihn unvorsichtig werden, viel zu langsam holte er für einen Schlag aus und Sénshu konnte sich unter ihm hinweg ducken und erwischte mit der flachen Seite seines Schwertes den Knöchel des Orks. Knochen Knackten und sein Gegner knickte ein. Sénshu beschäftigte sich nicht weiter mit ihm sondern stürzte sich schwer atmend wieder ins Gefecht. Er hatte Okami und Yozékura aus den Augen verloren und rief nach ihnen. Die Antwort kam vom Ausgangstor und Sénshu würde sich durch die halbe Halle Kämpfen müssen um zu seinen Freunden zu kommen. Er wollte sich grade auf den Weg machen als er durch einen erstaunt klingenden Ruf abgelenkt wurde, er war nicht der Einzige, sämtliche Orks drehten sich auch um dann sah er den Grund für die Aufregung, ein extrem helles, weises Licht hing ungefähr zwei Fuß unter der Decke. Nach einiger Zeit fing es an unheimlich zu pulsieren und das in einer unangenehm, schneller werdenden Frequenz. Sénshu wollte gerade seinen Blick von dem Gebilde lösen als es einen gewaltigen Knall gab und er von einer Druckwelle zu Boden gedrückt wurde doch diesmal wurde ihm nicht schwarz vor Augen sondern weiß, so sehr er sich auch anstrengte, er konnte einfach nichts erkennen. Da er sowieso gerade lag beschloss er dies auch weiterhin zu tun, schließlich war es, im Falle dass es seinen Gegnern nicht genauso ging wie ihm, besser auf dem Boden zu liegen und so wenig Angriffsfläche zu bieten wie möglich.
6.
Plötzlich und ohne Vorwarnung wurde er von starken Händen hochgerissen und sein Arm über eine breite Schulter gelegt. So von Okami gestützt stolperte er über den mit, sich windenden, Orks übersäten Boden in Richtung des Ausgangs, wenigstens vermutete er das. Der Untergrund wechselte von dem glatten Boden der Festung zu einem mehr oder weniger stabilen, steinigen Abhang doch anstatt die Festung so schnell wie möglich hinter sich zu lassen führte Okami ihn Parallel an der Mauer entlang und lies Sénshu in einer Nische zu Boden sinken. Kurz darauf spürte er wie Zarte Finger über sein Gesicht tasteten und Seine Augenlieder anhoben. „Er wird bald wieder sehen können“ Sagte eine eindeutig weibliche Stimme die er versuchte Yozékura zuzuordnen. „Oh, toll, ich dachte schon ich muss bis an mein Lebensende mit einem Weißen Bettlaken vor dem Gesicht herumlaufen!“ Bemerkte Sénshu trocken. „Was zur Hölle war das eigentlich?“ „Ach, das war nichts besonderes, du hättest nur die Augen schließen müssen und es nicht anstarren dürfen wie eine Motte das Nachtlicht!“ Yozékura lachte, in Sénshus Ohren klang es irgendwie hämisch und das ärgerte ihn. „Würdet ihr jetzt bitte die Geistige Wachheit beweisen und die Klappen halten?!“ Fragte Okami Säuerlich. „Wir sind hier immer noch direkt an der Festung dieser Monster! Wenn sie uns hören war es das mit unserer Wanderung!“ Darauf folgte eine Lange zeit des Schweigens in der jeder seinen Gedanken nachhing. Nach einer schier unendlich langen Zeitspanne Hörte Sénshu ein rasseln und Klingen als würde ein großes Heer viel näher an ihnen vorbeimarschieren als ihnen lieb sein konnte. Yozékura und Okami holten erschrocken Luft und Sénshu spürte wie er weiter in die Nische hinein gezogen wurde. Er wagte es nicht auch nur einen Laut von sich zu geben und versuchte angestrengt den weißen, immer blasser werdenden Vorhang vor seinem Gesicht zu durchdringen. Viel mehr als Schemenhafte Umrisse konnte er nicht wahr nehmen, aber was er sah gefiel ihm ganz und gar nicht. Er sah viel zu viele schwarze schatten ein Stück vor sich dahingleiten und in Verbindung mit den Geräuschen war ihm nur all zu klar was das war was er da sah. Als der Strom der Orkischen Krieger schließlich abbrach spürte er die Erleichterung seiner beiden Begleiter fast körperlich. Er rieb sich die Augen. So langsam verschwand der Schleier vor seinen Augen und er konnte deutlicher sehen. Okami hockte an einer Ecke der Nische und spähte den Orks hinterher während Yozékura neben ihm Kniete und immer wieder sein Gesicht untersuchte. Aus einem, ihm unerklärlichen, Grund fühlten sich ihre Berührungen gut an. Er beschloss sich darüber später Gedanken zu machen. Als sein Sehvermögen so weit wieder in Ordnung war, dass er Einzelheiten seiner Umgebung erkennen konnte Richtete er sich vorsichtig auf und trat neben Okami. Er konnte das kleine Heer der Orks noch am Fuße des Berges sehen, offenbar suchten sie nach etwas. Und er konnte sich nur zu gut vorstellen was, oder eher wer das war. „Wir sollten die Nacht abwarten und dann versuchen an ihnen vorbei zu kommen, der Berg bietet genügend Deckung!“ Schlug Okami vor. „Schlechte Idee…“ Wandte Yozékura ein. „Die Orks können im Dunkeln mindestens genau so gut sehen wie wir jetzt am hellen tage…nun ja Sénshu ausgenommen, der ja offenbar immer noch das Sehvermögen eines Sehbehinderten Maulwurfs aufweist.“ Der beißende Spott in ihrer Stimme Brachte Sénshu fast zur Weißglut. Aber er gestand sich ein dass sie vermutlich recht hatte. Auch wenn seine Sicht sich mittlerweile erheblich gebessert hatte würde die Nacht ihn wahrscheinlich wieder vollkommen erblinden lassen. „Nein, wir sollten jetzt weiter gehen und versuchen die Orks so weit zu umgehen wie nur möglich, sie sind zwar nicht unbedingt auf die Nacht angewiesen aber dennoch blendet sie die Sonne sehr stark.“ Beendete sie ihren Satz. Okami nickte nur und wandte sich dann an Sénshu: „Denkst du, du schaffst es?“ Sénshu nickte und so stolperten sie, so vorsichtig wie es nur ging und jede noch so kleine Deckung ausnutzend, den Hang hinunter.
Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße!


Tenebria

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12

Freitag, 31. Juli 2009, 21:24

Ich habe die Geschichte auch noch nicht aufgegeben zu lesen und würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen. :D
. . .

PunkBoy

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Donnerstag, 17. September 2009, 19:56

Einige Zeit später standen die Drei verdreckt und zerschunden Am füße des Hügels. Die Dämmerung war mittlerweile hereingebrochen und hatte Sénshu, wie er geahnt hatte, wieder völlig erblinden lassen. Es war erstaunlich wie schnell sich sein Gehiorn umgestellt hatte, er konte zwar beinahe nichts sehen, aber seine anderen Sinne übernahmen diese Aufgabe mit immer größerer Präzision. Er hörte Okami leise Keuchen, spürte die kleinen Kieselsteine unter seinen Sohlen und roch den Schweiß seiner beiden Gefährten.
"Uff!" Machte Okami "Es grenzt an ein Wunder, dass wir hier keine mittlere Lawine losgetreten haben." "Sag es lieber nicht zu laut..." Antwortete Yozékura leise. "Sagt mal, riecht ihr das auch?" Die zierliche Kämpferin sog prüfend die Luft in ihre Nase. Okami schnupperte. "Ja...ich brauche dringend ein Bad!"
Bemerkte er. "Da hast du wohl recht." Gab sie bissig zurück. "Aber ich meine noch einen ganz anderen Geruch...Hier treibt sich irgendwo ein Ork herum"
Sénshu der ein wenig abseits auf wackligen Beinen Stand versuchte gerade irgendetwas zu riechen, als er spürte wie sich ihm von hinten eine schartige Klinge über die Kehle legte. "Das hast du gut erkannt kleine." Sagte eine Raue Stimme laut neben seinem rechten Ohr. Sénshu hörte wie Okami und Yozékura herumwirbelten. "Lass ihn los!" Rief Okami, es gab ein schleifendes Geräusch, als er sein Schwert zog. Yozékura zückte zwei Wurfdolche. "Was hast du eigentlich nicht dabei?" Fragte Okami ironisch. "Ich würde die beiden Zahnstocher lieber wieder wegpacken, ich komme auf jeden Fall noch dazu eurem Freund hier die Kehle aufzuschlitzen!" "Glaub mir, mit dem schartigen ding könntest du nicht mal eine Scheibe Brot abschneiden." Gab Okami zurück. "Außerdem ist das da kein zweischneidiger Dolch sondern eher ein Messer und du Hälst Sénshu gerade die Stumpfe Seite an den Hals." "Scheiße..." bemerkte der Ork. "Na frag mich mal!" meldete sich Sénshu zu wort, der begann sich verdammt unwohl zu fühlen.
Der Ork hatte offenbar beschlossen seine Taktik zu ändern, denn er zog das Messer zurück und stellte sich neben den immer noch erblindeten Sénshu, die Klauen erhoben. Es gab ein helles klingen, als seine Waffe zu Boden fiel. "Gut, ich bin unbewaffnet, werdet ihr mich am Leben lassen? Ich bin eigentlich kein Krieger, sondern eher das, was ihr einen Bauern nennen würdet, daher auch mein...nun ja...Missgeschick." Sénshu blickte in Yozékuras richtung, oder zumindest in die Richtung in der er vermutete dass sie stand. "Du hast nicht zufällig ein Seil in deinen unergründlichen Taschen?" "Doch, sicher habe ich das, aber willst du ihn wirklich am leben lassen?" "Nun, er hat mich schließlich nicht getötet, und er scheint wahrlich kein Krieger zu sein. Aber laufen lassen können wir ihn auch nicht, sonst haben wir in kürzester zeit ein Batalion Kampfmaschinen hinter uns." "Wie du meinst" Yozékura kramte in ihrer Tasche und der Ork gab ein Resignierendes Grunzen von sich. Er Ork schien keinerlei anstalten zu machen sich zu verteidigen oder zu fliehen, als die junge Frau ihm Fesseln anlegte.
"Lasst uns weiter in den Wald verschwinden, hier sind wir zu ungedeckt." Schlug Okami vor und die beiden anderen stimmten zu.
Nach einiger Zeit des Marschierens, oder in Sénshus Fall eher stolperns, stießen sie auf eine Senke und beschlossen darin zu rasten. Sie entzündeten ein kleines Feuer und so langsam kehrte auch Sénshus Sicht wieder. Er betrachtete ihren gefangenen und stellte fest, dass dieses Exemplar seiner gattung sich gänzlich von den Orks unterschied die er bisher gesehen hatte. Er Trug weder eine Rüstung noch sonst irgendeine Art der Bewaffnung, sah man von seinen Krallenartigen Fingernägeln ab. Er wirkte ungepflegt, aber nicht vernarbt und mit teer beschmiert, welchen die Orks als Kriegsbemalung verwendeten. Wären nicht die schwarze Haut und die Nase gewesen, die die Form eines Schweinerüssels hatte, hätte er fast Menschlich gewirkt.
Der Gedanke wirkte äußerst befremdlich auf Sénshu.
"Hey, maulwurfsmensch! Wie sieht es mit deinen Augen aus?" Fragte Okami, was ihm ein Kichern von Yozékuras Seite einbrachte. "Es ist leider schon wieder so weit, dass ich dein Gesicht ertragen muss." Gab Sénshu zurück. "Also schlagfertig ist er ja." Lachte Yozékura. "Meinst du, du kannst heut Nacht Wache halten?" "Stinken Orks?" "Pfff" machte ihr gefangener. "Ihr solltet euch mal riechen!" "Schnauze!" Blaffte ihn Okami an.
Der Ork grummelte etwas vor sich hin. "Wieso sprichst du eigentlich unsere Sprache?" Fragte Yozékura. "Warum nicht?" Antwortete der Ork bissig. "Ich glaube ihm ist nicht nach reden." meinte Sénshu. "Also, zur wacheinteilung: Okami, du übernimmst die erste Wache. Weck mich um mitternacht. Und hab ein Auge auf unseren Gast!" Damit legte er sich nieder und schlief fast augenblicklich ein.
Er Träumte wirr von Orks, Blut und viel zu hellen Lichtern und als Okami ihn weckte war er nicht im geringsten Ausgeruht.
Übellaunig setzte er sich ans Feuer und beobachtete den Ork, der sich an einen Baum zurückgezogen hatte und versuchte sich vor dem Licht zu schützen. Wenn er ihn so ansah bekam er fast Mitleid. "Wie ist dein Name" Fragte er vorsichtig. "Ukryl" Der Ork schien immer noch nicht an gesprächen interrressiert zu sein. Aber Sénshu gab nicht auf, wie oft hatte man schon die Gelegenheit sich mit einem Ork zu unterhalten. "Wieso sprichst du unsere Sprache so gut?" "Weil sie einfach zu sprechen ist." "Ich wusste nicht, dass ihr..." "Was? Dass wir intelligent sind? Keine Sorge, das ist normal, ihr Menschen haltet euch für die Krone der Schöpfung und alles andere sind niedere Wesen." "Aber ihr schlachtet uns ab, ihr überrennt unsere Dörfer und tötet Frauen und Kinder!" "Und ihr nicht? Wie oft sind schon menschen in Orkhöhlen gestürmt und haben unseren Nachwuchs ausgelöscht, unsere Frauen getötet, aus purem Hass?" Das brachte Sénshu zum nachdenken. "Du sagtest du bist Bauer...ich dachte immer euer Volk lebt für den krieg?" "Und was denkst du wer unsere krieger mit Nahrung versorgt? Wer führt uns an? Wer sorgt für Nachkommen? Nur wollt ihr diesen Teil unserer Gesellschaft nicht sehen, weil euch eingeredet wird wir währen Blutrünstige Bestien. Aber wenigstens schlachten wir uns nicht gegenseitig ab." Sénshu musste schlucken, aus der Stimme des Orks hatte eine tief empfundene Wut gesprochen, er hatte noch nie so darüber nach gedacht, aber was der Ork den Menschen vorgeworfen hatte war wie ein eimer eiskaltes Wasser. Vielleicht waren sich Menschen und Orks doch nciht so unähnlich wie er bisher immer gedacht hatte.
Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße!


Speedone

Anfänger

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Geburtstag: 4. April 1979 (33)

Geschlecht: Männlich

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Dienstag, 18. Mai 2010, 18:00

So normaler weise schreckt mich ja so ein langer Text oft nur ab. Aber ich habe mir mal die Zeit genommen deine Story durchzulesen.

Ich war echt gefesselt und denke so geht es hier vielen. Kann nur sagen Super geschrieben.
:thumbsup:
Meine kleine Seite zum Thema Liebeskummer und Herzschmerz :lol: