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[Geschichte] Fantasie stirbt nie

Horus

Fortgeschrittener

Beiträge: 211

Geburtstag: 17. Dezember 1996 (15)

Geschlecht: Männlich

61

Montag, 5. März 2007, 20:27

18:b oder c
19:c
20:a

die letzten fragen waren schwer

Siri

Fortgeschrittener

Beiträge: 577

Geburtstag: 3. September 1989 (22)

Geschlecht: Weiblich

62

Montag, 5. März 2007, 22:05

DADARADATATA-TAAAAAH!!

Gratuliere Horus, du bist ein -aufmerksamer Leser u. Fan-
xDD

Okay, viele Fragen waren auch von mir falsch formuliert ^^

Airyn war inzwischen noch immer mit dem Mittagsessen beschäftigt, da Xavo zu spät sagte, dass sie noch heute einen Gast bekommen. Eigentlich hätte sie allen Grund gehabt, auf ihn sauer zu sein, aber sie bekamen so selten Besuch... deshalb passte das Motto: Besser spät als nie!
Sie war gerade fertig geworden, nur noch der Tisch musste gedeckt werden; und die Kinder geholt, als sie plötzlich ein sehr unheimliches Gefühl bekam. Wie starr blieb sie einfach nur stehen- irgendetwas war da. Irgendetwas, was mehr als nur Bedrohlich war.
Nervös legte Airyn die Teller beiseite und lief zur Haustür, etwas verriet ihr, dass der Besucher eingetroffen war.
Nur einen Spalt öffnete sie die Tür und sah hinaus; ihr Mann redete mit jemandem...
„Nun... und wie stellst du dir vor, wie es jetzt weitergehen sollte.. ?“, fragte ein sehr Mies gelaunter Mann. Finster und flüchtig blickte er zu dem verschreckten Xavo rüber.
„Ich weis es nicht. Aber ich kann doch wirklich nichts dafür, wenn meine kalte Seite langsam versiegt...“
„Du bist sehr schwach geworden, Xavo! Hättest du dich mehr auf deine Magie, anstatt auf deine Familie konzentriert, wäre deine dämonische Hälfte nicht verstummt!“, der Mann wandte ihn den Rücken zu, „... du weist, was euch allen droht, wenn du nicht mit mir gehst.“
Prompt trat Xavo einen Schritt nach vorne, „Meine Familie hat mit der Sache überhaupt nichts zu tun! Ich bitte dich, geh jetzt! Wir können dieses Gespräch doch auf einer menschenleeren Stelle beenden!“
„Nein!“ ,funkte der kaltherzige Mann dazwischen, „Jetzt und hier! Komm mit mir, oder trage die Konsequenzen- die Entscheidung liegt jetzt, sofort nur an dir!“
„Er hat sich schon entschieden!“, Airyn trat nach vorne, zu ihrem verduzten Mann. „Ich weis nicht, was ein so grausamer Bastard wie du hier verloren hat, aber ich rate dir unser Anwesen zu verlassen. Auf der Stelle!“
Brüllend lachte er das verschreckte Paar aus, er konnte so viel Mut nur noch als Dummheit auffassen. „Und was passiert sonnst? Holst du ansonsten deinen Besen und verprügelst mich? Grün und Blau, ja?“
„Airyn hatte es nicht so g-gemeint, sie wollte doch nur...“, Xavo blieben die Worte hängen- der finstere Kerl kam auf sie zu.
„Ich hatte dich großzügig als meinen Lehrling angenommen...“, er schmiss Airyn auf die Seite und packte ihn am Kragen, „... und ich habe dir genau erklärt, was passiert, wenn du unsere Abmachung missachtest. Du wolltest es eindeutig nicht anders, Xavo Noshyru...“

-Kapitel Ende xD
Ich schreibe beim nächsten mal, ab wann es BRANDNEU hinzugeschrieben ist ^^

Horus

Fortgeschrittener

Beiträge: 211

Geburtstag: 17. Dezember 1996 (15)

Geschlecht: Männlich

63

Dienstag, 6. März 2007, 19:05

der arme Lyze.Poste schnell weiter.

Siri

Fortgeschrittener

Beiträge: 577

Geburtstag: 3. September 1989 (22)

Geschlecht: Weiblich

64

Dienstag, 6. März 2007, 21:13

Der Alptraum jeder Familie
„Oh nein!“, hallte es in einem, vom Haus weit entfernten, Teil des Waldes. „Mist!“
Akyu stoppte und hielt seinen panischen, kleinen Bruder fest. „Jetzt beruhige dich doch! Wir haben uns nicht verirrt- siehst du den Baum da? An den kann ich mich erinnern, wir sind an ihm schon einmal vorbeigelaufen!“
„Genau das macht mir doch sorgen, du Idiot!“, Lyze riss sich los und lief einfach in irgendeine Richtung, sein Bruder natürlich hinterher. Orientierungslos lief er immer weiter, er dachte nicht daran, auf Akyu zu warten. Dazu schlug sein Herz viel zu laut, denn er hatte Angst. Angst nie wieder heimzufinden, Angst, dass selbst wenn die Brüder jemals heimfinden, bis ans Lebensende Stubenarrest kriegen.
Und plötzlich- er stoppte doch. Nun fand er sich in einem vertrauten Waldteil, nahe dem Haus wieder. Erleichtert lehnte er sich- vom Schock erschöpft- gegen einen Baum und schaute zurück, wo eigentlich sein großer Bruder stehen sollte. Da verzog Lyze die Mine, anscheinend hatte er ihn unterwegs verloren; aber ans zurückgehen und Suchen dachte er nicht, denn wenn er erstmals beim Haus sei, so dachte er, können seine Eltern mitsuchen.
Noch immer war der Herzschlag des Jungen lauter als sein eigener Verstand. Ihm war so klar, dass ihr zu spät kommen große Konsequenzen haben wird. Doch dieses Mal…
…rettete es ihnen ihr junges Leben.
Und da- da riecht doch etwas verbrannt? Könnte es sein, dass Airyn das Essen verbrennen hat lassen? Das erste Mal??
Mit der Nase in der Luft erschnupperte sich der kleine Lyze einen Weg durch den Rest des Waldes. Um so stärker der verbrannte Geruch wurde, um so stärker wurde sein Gefühl in der Magengrube, dass irgendetwas ganz Grob nicht stimmen konnte.
Nur zögernd schob und riss er sich einen Weg durch das Dornengebüsch, zum einen, weil er immer mehr Angst bekam und zum anderen, weil so ein Dornengebüsch ganz schön stechen konnte. Doch was war das nur für ein Geruch? Es roch nicht nach verkohlten Essen, oder nach einem lustigen Lagerfeuer… nein, es kam den Jungen so vor, als ob er ein grausames Schlachtfeld betreten würde.

-ab jetzt ist es brandneu-

Langsam schob er die letzten Büsche aus seinem Weg, bevor er den Hügel mit dem Haus entdecken konnte. „WAAAS!?“, Lyze riss die Augen vor schock auf: Der ganze Hügel brannte! Das Haus war von einer dichten Feuerwand umschlungen, man konnte nur noch leicht die Umrisse erkennen. Die junge Weide neben dem Haus schien, als ob sie sich Richtung Meer biegen würde, um nicht von den Flammen erwischt zu werden.
Noch immer starrend stand der kleine Lyze zwischen den Büschen, er bemerkte nicht, dass ihm die Dornen in die Haut stachen.
Kopfschüttelnd fasste sich der Junge wieder, und lief im nächsten Moment auf das brennende Haus zu. Was sollte er nur tun? Das Feuer war viel zu verbreitet, um es zu löschen.
„Maaaamaaa! Paapaa!!“, so laut er konnte wiederholte er seine Eltern immer und immer wieder. Doch niemand kam, weder Mutter, noch der Vater. Wo könnten sie nur sein? Nahe des Hügels viel Lyze nieder, in den Dreck und Asche.
„Und wem haben wir hier? Ich dachte mir doch, die Ratte hat ein Kind.“
Sehr langsam schaute Lyze auf, um rauszufinden wem die unheimliche Stimme gehörte. Sein Blick viel zuerst auf den schwarzen Mantel, dann auf das schwarze Katana, und danach auf sein kaltes Gesicht, welches nur durch seine stechend-roten Augen erhellt wurde.
Der Junge kroch zurück, da ihm der schwarze Mann ein wenig Angst einjagte. „W-wer bist du? Wo sind Mama und Papa!?“
„Im Jenseits.“, die Antwort war kurz und ohne jegliches Gefühl.
„WAS?“
„Wie heißt du, Kleiner?“
„Lyze, Lyze Noshyru! Wo sind Mama und Papa!?“
„Dann tut es mir Leid für dich…“, der Mann zog sein pech-schwarzes Katana, bevor er auf ihn zuging.
Nun begriff der kleine Lyze langsam, was der unheimliche Typ meinte. Starr vor Angst krallte er sich in die Erde unter ihm, er wollte schreien, doch seine Stimme blieb ihm im Hals stecken.
„Keine Angst. Kurz und schmerzlos, ich kenne mich aus, Kleiner.“
Gerade, als der finstere Mann zum schlag ausholte, lief Lyze unter seinen Beinen durch, um ihn anschließend gegen das Schienbein zu boxen. Wieso er das tat? Das wusste er selber nicht. Trotz Todesangst bekam Lyze den drang sich zu wehren- und zu kämpfen.
„Was soll das denn werden?“, der Mann hatte sich umgedreht und sah zu, wie der Junge verzweifelt gegen sein Bein schlug.
Es reichte, dass der Mann einmal kurz mit dem Fuß hertrat- schon knallte der kleine Lyze gegen die Weide, nahe des Hauses.
Kalt grinsend hielt der Typ Lyze das Katana unter die Nase. Nun war er soweit: Er konnte den Jungen jederzeit abstechen.
Verzweifelt, und schon am weinen vor Angst, atmete der Junge schwer ein…
„Ach verflucht.“, meinte der Mann, bevor er sein Katana wegsteckte und sich zum gehen umdrehte.
„Ich werde gerufen.“, dann schaute er noch einmal kalt zum Lyze, „Ich werde dich verschonen. Es ist sowieso viel aufregender zu sehen, wie ein Kind am Verlust seiner Eltern leidet.“
„Ich… ich…“, stammelte Lyze, leise.
„Sie mal an.“, der Mann lachte grob, „Ich sehe es in deinen Augen, Kleiner- dich zieht es förmlich in Richtung RACHE.“
Der unheimliche Typ machte einen schnellen Sprung, landete auf einem Felsen. „Mein Name lautet Kenji Magatsu, präge ihn dir gut ein. Wir sehen uns wieder, Lyze Noshyru…“, dann verschwand er, spurlos.

Das nächste Kapitel ist Fertig, am übernächsten arbeite ich noch |D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Siri« (6. März 2007, 21:15)


Horus

Fortgeschrittener

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65

Mittwoch, 7. März 2007, 17:28

Der ame Lyze,schreckliche Kindheit.

Siri

Fortgeschrittener

Beiträge: 577

Geburtstag: 3. September 1989 (22)

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66

Donnerstag, 8. März 2007, 23:22

Ich poste jetzt weniger, nicht nur von der Menge her~ damit ich genug zeit hab weiterzuschreiben ^^

Ebene in Sicht
„Er verschwand so schnell, wie er auftauchte…“, Lyze zog die Beine ein, legte seinen Kopf auf die Knie, „…Ich war von da an alleine, ohne Heim, und ohne Bruder. Ich hatte keine andere Wahl- ich musste Alles hinter mir lassen und losziehen, in der Hoffnung einen Platz zu finden, an dem ich Leben konnte…“
Eine traurige Stille legte sich über uns, die sehr lange anhielt. Leise hörte man den Regen vor der Höhle, dessen Geräusch weit hinein hallte. Das Grollen des Gewitters konnte man nur mehr dumpf wahrnehmen, da es scheinbar weiter zog, und am Fuße des Eingangs hatte sich vor längerem eine kleine Pfütze gebildet, die nun etwas größer war.
Ich schaute auf Lyze hinab, von seiner Vergangenheit mitgerissen, der sich ganz klein machte, als ob ich einen schweren Alptraum in ihm erweckt hätte.
„…Woher willst du wissen, dass Xavo ein Lehrling von Kenji war…?“, ich versuchte so leise und ruhig zu sprechen, wie ich nur konnte.
„Mein Vater kannte einige Wesen in Drawworld. Einer musste sich ja mal verplappern…“, leise seufzte Lyze, „Außerdem begegnete ich Kenji noch öfters. Sonnst wüsste ich doch nichts über eure damalige Beziehung, oder?“
„Verstehe… Lyze, sag mal… weist du, dass dein Bruder am Leben ist? Ich habe ihn vor dir Erfunden, aber… als alle in der Schule meinten, dass er irgendwie- äh- Schwul aussah, zeichnete ich schließlich dich, da ich einen ordentlichen Charakter für meine Projekte brauchte.“
Sanft nickte Lyze und schloss die Augen. „Natürlich weis ich das. Wie ich schon einmal erwähnte, bildet Erfundenes seine eigene Vergangenheit. Ich begegnete ihm kurz vor ca. zwei Jahren, aber das ist eine andere Geschichte.“
Nachdenklich schaute ich zum Höhlenausgang, bevor ich wieder zu ihm blickte, „Kann es sein, dass unsere Verwandlung etwas mit deiner Vergangenheit zu tun haben könnte? Kenji sagte doch, dass du ‚mit meiner Hilfe auf die Seite deines Vaters wechseln’ kannst… außerdem hattest du doch plötzlich schwarze Haare und gelbe Augen… hatte dein Vater gelbe Augen?“
„Was?“, fragend rappelte er sich auf, blickte zu mir, „Ja, hatte er… aber ich verstehe nicht was du meinst.“
„Ich meine, vielleicht steckt in dir ein Fünkchen Magie? Dass du wahrscheinlich nicht so Unwichtig bist, wie du immer denkst? Vielleicht unterschätzt du dich!“
„Kann sein.“
„Kann nicht sein, es ist so!“
„Wenn du meinst.“
„Tue ich, wirklich!“
„Okay.“
Ich stand auf, bevor ich entschlossen zu Lyze schaute: „Weist du was? Ich verspreche dir jetzt etwas. Wenn wir es schaffen, das Tor in die Realität zu finden… werde ich eine Geschichte schreiben. Eine, die schriftlich belegt, dass dein Grundstück, der Wald und deine Eltern Existieren! Ich werde deine Familie zeichnen, damit sie ihren weg zurück nach Drawworld findet, auf das du wieder Glücklich sein kannst!“
Ohne Worte, und nur verblüfft starrte er zu mir hoch, „Siri…“, meinte er leise, „…würdest du das wirklich für mich tun…? Damit wäre mein Leben wahrscheinlich… gerettet.“
Ich nickte fröhlich, „Genau! Also: Versprochen ist versprochen!“


Der letzte Absatz kommt morgen per post nach xDD

Horus

Fortgeschrittener

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67

Dienstag, 20. März 2007, 20:57

Lyze magie?Ich wusste es doch.

Lyze

Schüler

Beiträge: 88

Geburtstag: 19. November 1992 (19)

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68

Dienstag, 20. März 2007, 21:51

Schwuler Bruder? xD
Hm ich muss jetzt wieder mal anfangen weiterzulesen ich überfliegs immer nur weil ich dauernd lernen muss naja werd ich schon packen geht ja immerhin um Lyze^^

Siri

Fortgeschrittener

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69

Dienstag, 20. März 2007, 22:18

xDD
Jaha, eine schwuchtel- in den Comics sorgt er immer wieder für die gags xD

Da der (länger) versprochene Rest:

Ohne Worte, und nur verblüfft starrte er zu mir hoch, „Siri…“, meinte er leise, „…würdest du das wirklich für mich tun…? Damit wäre mein Leben wahrscheinlich… gerettet.“
Ich nickte fröhlich, „Genau! Also: Versprochen ist versprochen!“
Gerade, als ich meinen Satz beendete, hörte man Zwei vertraute Stimmen, die lauter wurden. „Lyze, Siri! Ratet mal, was wir gefunden haben!“, Squazon lief aufgeregt zu uns rüber. Tschaja kam nach und sah- wie immer- beleidigt zu ihm rüber.
„Feuerholz?“, Lyze und ich fragten fast gleichzeitig, Absichtlich etwas sarkastisch.
„Ja.“, Tschaja deutete auf die brennbaren Äste, „und violetten Nebel.“
„Violetter Nebel!“, Squazon war so aufgeregt, dass er die Wörter wiederholte, „Stellt euch vor, das ist der Anfang einer Ebene, die nur ein oder zwei Mal in fünf Jahren auftaucht! Die Ebene müssen wir unter die Lupe nehmen, oder was meint ihr?“
Begeistert stimmte ich zu: „Ich halte das für eine sehr gute Idee, Squazon!“
„Ich auch.“, lächelte Lyze- das erste Mal, seit Gestern.
Leicht überrascht verschränkte Tschaja die Arme, „Hab ich was verpasst, die Grinsefresse grinst ja wieder?“
„Ach, nichts besonderes.“, meinte ich, „Kommt, lasst uns ein Feuer herrichten und schlafen legen- morgen geht die Reise in eine neue Ebene los!“

Horus

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70

Donnerstag, 22. März 2007, 19:49

Auf gehts in die Ebene.Aber kommen sie da auch wieder raus?

Siri

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Donnerstag, 22. März 2007, 20:42

Viiiieeelleicht... wer weis...? x3

Kleine Prinzessin
Laut gähnend kratzte sich mein Maskottchen am Rücken. Aber nicht nur er, auch Lyze und ich, da wir noch alle halb schliefen.
Squazon hatte uns noch vor Sonnenaufgang geweckt, da ihm die seltene Ebene so in den Bann riss, dass er nicht anders konnte, als sehr, sehr Früh aufzustehen.
Wir verließen die kleine Steppe, auf der unser kurzer Unterschlupf- die Höhle- lag. Es hatte schon in der Nacht aufgehört zu Regnen, dennoch waren die Wiesen Nass und vom Tau glänzend.
Stetig näherten wir uns dem violetten Nebel, der von der bereits aufgehenden Sonne fast pink wirkte. Einer nach dem Anderen betrat den Nebel: Squazon und Lyze zuerst, dann ich, den Schluss bildete Tschaja. Als der Nebel dichter und dichter wurde, hielt sich mein Maskottchen an meinem Hosenbein fest, während ich mich ganz auf Squazon konzentrierte, da er eine hellrote Schwanzspitze besaß, die man selbst im Nebel sehr gut erkennen konnte.
„Könnt ihr schon etwas sehen?“ fragte ich nach vorne, auch nebensächlich um mich zu versichern, dass die Zwei Jungs noch da waren.
„Nein, der Nebel ist noch zu dicht, Siri!“, der Fuchstschaja drehte sich bei den Worten kurz zu mir und Tschaja um.
Da plötzlich Lyze stoppte, lief ich ihm wieder einmal rein. „Was soll das?!“, fragte ich leicht genervt, da ich Rückwerts umfiel.
„Huh~uh? Lyze?“ Squazon winkte ihm vor der Nase herum, da er sich nicht rührte. Gebannt starrte er gerade aus, als hätte er einen Geist gesehen- er blinzelte nicht einmal.
„Vielleicht hat die Grinsefresse ne’ Medusa gesehen… soll ich testen, ob er auf einen Tritt gegen sein Schienbein reagiert…?“, Tschaja strecke sich schon mal.
Und da: Lyze schien fast lautlos ein Wort zu murmeln.
„Wa- Was? Kannst du das wiederholen, Lyze?“, wir traten alle näher an ihn heran.
„…Limiu…“, kaum hatte er diesen Namen geflüstert, lief er los- einfach immer geradeaus.
„HÄ!? Lyze! Warte auf uns!“, Squazon lief ebenfalls ohne Vorwarnung los, doch er hatte zum Glück kurze Beine; mit Tschaja im Arm holte ich ihn schnell ein.
Keuchend vom laufen drehte ich mich zu Squazon: „Was hat er nur gesehen?“
„Ich vermute, er kennt diese Ebene!“, der Fuchstschaja schüttelte rasch den Kopf, „Ich weis zwar nicht woher er das wissen will, aber es scheint, als ob dort eine ‚Limiu’ leben würde…“
„Haltet mal die Klappe!“, brüllte Tschaja von meinem Arm aus dazwischen, „Schaut doch, eine Festung ist da vorne!“
Und tatsächlich- der Nebel löste sich allmählich, weshalb man auf der bewölkten Ebene eine riesige Mauer sehen konnte. Das Gras war Kniehoch; ebenfalls nass, anscheinend hatte es nicht nur in Drawworld geregnet.
Wir stoppten vor der befestigten Mauer, hinten links von uns war ein großes Burgtor, durch dessen Pforte Lyze lief- immer weiter hinein.
Wir bekamen dies natürlich mit, sodass unsere Verfolgung weitergehen konnte. Hinter der Festung begann ein kleines Dorf. Vom Marktplatz aus hatte man einen Blick ins Zentrum: Ein riesiges, altes Schloss.
Endlich holten wir den überaus aufgeregten Lyze ein; da er vor dem Schloss anhielt.
„Lyyyyyze!!“, rief ich, lies Tschaja fallen und boxte dem Irren einmal kräftig gegen die Schuler.
Auch Tschaja war nicht gerade Fröhlich: „Du Spinner hast ne’ Schraube locker! Läufst uns weg, als ob du Hummeln im Hintern hättest!!“
Wieder relativ normal lachte Lyze leicht schuldbewusst, fing sich aber dann wieder. „Tut mir leid. Es ist nur…“, er schaute wieder auf das Schloss.
„…deine Vergangenheit, Richtig?“
„Vergangenheit…?“, Squazon schaute planlos zu mir.
„Schon okay.“, lächelte ich, „Das muss man nicht verstehen.“

Horus

Fortgeschrittener

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Geburtstag: 17. Dezember 1996 (15)

Geschlecht: Männlich

72

Freitag, 4. Mai 2007, 19:26

Willst du keine Doppelposts machen?naja,kann ich verstehen aber so lange nich geschriebenSeltsam.Naja freu mich auf Fortsetzung will unbedingt wissen was Lyze gesehn hat.