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[Geschichte] Fantasie stirbt nie

Siri

Fortgeschrittener

Beiträge: 577

Geburtstag: 3. September 1989 (22)

Geschlecht: Weiblich

1

Samstag, 14. Januar 2006, 13:43

Fantasie stirbt nie

Tag erstmal ^^

Auf wunsch schmeiß ich hier meine neuerste Story rein, es geht nicht wirklich um Zelda.
Aber ich glaube, ihr werdet sehr schnell draufkommen, worum sich die Fanfic dreht ^^

Der Anfang ist noch ein bisschen fad, aber das gibt sich XD

Fantasie stirbt nie

1. Der (nicht) Traum
Wieder einmal saß ich da, vor mir lag ein leeres, weißes Blatt Papier. Und wieder einmal hatte ich absolut keine Idee mehr, was ich Zeichnen könnte. Ich saß wie immer am Boden auf einen Polzer, vor mir das Bett, dass mir als Schreibtisch diente. Natürlich besaß ich auch einen echten Schreibtisch, doch auf diesen war kein Platz für ein Papier, da alles mögliche darauf lag.
Grummelnd spielte ich mich mit meinen Druckbleistift, nebenbei schaltete ich meinen Discman etwas lauter. Ohne Musik hätte ich niemals zeichnen können, es gehörte bei mir einfach dazu. Ich seufzte einmal kurz und blickte nach hinten, zum Fenster. Trocken schielte ich hinaus, dann wieder zu dem Papier am Bett.
„Au.. !“ ich drehte die Musik ab und stand auf, da ich auf meinen Beinen saß, was schmerzte. Da lief Sothis, eine meiner vier Ratten über das Bett, zu mir. Sie war die Aktivste, da sie schon einmal einen Schlaganfall hatte, weshalb sie auch ihren kleinen Kopf immer etwas schief hielt. Mir machte dies nie etwas aus, da sie noch immer alles klar mit bekam und immer zu mir lief, wenn ich ihren Namen rief. Die anderen Drei waren in ihrem Käfig, da sie wie immer am Tag schliefen.
„Na, Sothis? Du hast anscheinend genauso wie ich keine Idee, hä?“ fragte ich sie und nahm sie hoch. Eine weile stand ich mit ihr am Fenster und starrte hinaus. Da bekam ich doch noch eine Idee, zwar eine doofe, aber immerhin eine.
„Na komm, ich setz dich jetzt wieder rein.“ Lächelte ich zu Sothis und setzte die Ratte zurück in den Käfig. Ich setzte mich wieder zu dem Papier und nahm meinen Druckbleistift in die Hand. Etwas gelangweilt zeichnete ich mich selber, als Manga Figur. Lange, blonde Haare, links und rechts zwei Strähnen vorne, weißer Pullover und eine hellblaue Jeans. Große Augen, die zeigen sollten, dass ich aktiv bin. Der einzige Unterschied war der, dass die Figur keine Brille besaß. Sie hatte den selben Namen wie ich, nur rückwärts- Siri.
Als ich mit mir selber Fertig war, seufzte ich und betrachtete das Bild. ‚Warum kann ich nicht selber mal eine Manga Figur sein?’ Dachte ich mir und legte den Stift zur Seite. Dann schaute ich wieder zum Fenster...
„Siri... Siri, hörst du mich?“ erschallte plötzlich eine Stimme eines Jungen.
Erschrocken sprang ich auf, schaute mich um. Nach ein paar Minuten setzte ich mich wieder etwas ruhiger auf mein Bett. ‚Ich hab zu viel Fantasie...’ dachte ich mir künstlich lächelnd.
„Siri, wir brauchen dich! Du musst zu uns kommen!“ erschallte schon wieder die selbe Stimme.
Diesmal war ich mir sicher, dass es keine Einbildung war. Langsam stand ich auf und hob die Hände, als ob ein Polizist „Hände hoch!“ geschrieen hätte. „Oookay... keine Panik... ähm... bist du... ein Geist??“ fragte ich leise- ich bekam lange keine antwort. Trocken verschränkte ich die Arme, da ich alleine im Zimmer stand.
„Nimm deinen Bleistift Siri, schnell!“ rief endlich die Stimme, auch wenn es keine Antwort auf meine Frage war.
Etwas verwirrt nahm ich- wie die Stimme es mir sagte- meinen Druckbleistift in die linke Hand. ‚Und jetzt.. ?’ dachte ich mir etwas sarkastisch.
Auf einmal verschwand um mir herum die Umgebung. Erschrocken starrte ich umher, da nichts mehr außer weiß zu sehen war. Das weiß wurde so hell, dass ich mir die Augen verdecken musste. Vorsichtig schaute ich trotzdem mit zugekniffenen Augen. Verwirrt wurde mein Blick wieder größer, als sich meine Hand, mit der ich mir die Augen verdeckte, plötzlich zu einer gezeichneten wurde.
Langsam verspürte ich auch ein merkwürdiges, kaltes Gefühl im Gesicht- ich sah nur noch, dass sich meine Haare in ein sachtes blond verfärbten...
Als ich meine Augen öffnete, stand ich nicht mehr in meinem Zimmer. Im ersten Moment Überrascht, dann aber auch fasziniert, schaute ich lächelnd in die Ferne. Ich stand in weichen, grünen Gras, hinter mir ein schöner Wald, mit hohen Laubbäumen, die grüne Blätter trugen. Tief atmete ich ein, als ein weiterer Windzug von hinten kam. Die Luft war vollkommen rein, keine Abgase von Autos oder sonstigen Maschinen. Der Himmel, im wunderschönsten hellblau, hatte nur wenige Wolken. Vögel flogen weit über meinen Kopf hinweg, zwitscherten in den schönsten tönen.
Noch einmal betrachtete ich mich genauer, immer mehr und mehr schaute ich erstaunt drein. „Ich bin ja Siri!!“ schrie ich fröhlich vor Freude. Aber ich sah viel besser als wie auf Zeichenpapier aus, nämlich so, als hätte ein Profi Zeichner sich größte mühe gegeben.
„Da bist du ja endlich!“ Ertönte prompt eine Stimme von der Seite.
Ich wandte meinen Blick schließlich nach rechts, wo Arme verschränkt ein Junge, ca. in meinem Alter einen leicht beleidigten Blick zu mir warf. Er hatte schulterlange blonde Haare, saphirblaue Augen und ein weißes, langes Hemd, mit aufgestellten Kragen an. Die Hose und die Schuhe wirkten sonst normal, wie auf der Erde.
Stotternd zeigte ich auf ihn. „D- du... d- du... b- bist Lyze Noshyru! A –aber... i- ich hab dich doch erfunden!“
Seufzen verlies Lyze seine Pose und kam auf mich zu. „Weist du, dass du ziemlich lange gebraucht hast, hier her zu kommen? Was machst du eigentlich in der Zeit, in der du den Druckbleistift hältst, Siri?“
Ich antwortete ihm nicht. Um ehrlich zu sein, hörte ich ihn nicht einmal zu- erstaunt trat ich näher an ihn heran.
„W- was wird das jetzt??“ fragte Lyze der einen Schritt zurück ging.
Noch immer wortlos hob ich noch mal meine Hand und piekste verblüfft Lyze auf die Schulter. „Erstaunlich... obwohl ich träume, fühlt sich alles echt an...“ Ich piekste in gegen die Wange, dann betrachtete ich seine Haare. „Ob die auch echt sind??“
Da sprang nervös Lyze einen Schritt zurück. „O- okay das reicht jetzt! Komm schon, ich muss dich aufklären, warum du hier bist...“
Wir gingen einen Weg entlang, der entlos schien. Noch immer viel hin und wieder mein Blick zu den sich echt anfühlenden Lyze.
Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und begann zu erzählen: „So komisch es auch klingen mag... wir befinden uns hier in deiner Fantasie, Drawworld. Also wundere dich nicht, wenn du plötzlich wieder ein Wesen siehst, das du erfunden hast...“, erklärend zeigte er auf die Landschaft, „Dies alles hier, ist ein Produkt deiner Fantasie. Alles, was du jemals gezeichnet, gedacht oder erfunden hast, befindet sich hier. So schön es hier auch sein mag und so herrliche Wesen es hier gibt... ähm... Siri?? Siri!!“ schrie Lyze, da ich schon vor ein paar Metern stoppte und ein Fabeltier streichelte.
„Siri hast du überhaupt aufgepasst??“ fragte er mich schon leicht sauer.
Ich hörte auf, das Fabeltier zu streicheln, stand auf und guckte ihn trocken an. „Ja, ja... komm zum Punkt, warum bin ich hier?“
Verzweifelt faste sich Lyze auf die Stirn. „...Wollte ich dir doch schon die ganze zeit sagen! Also... deine Fantasie wird immer schwächer und schwächer... du träumst in letzter zeit viel weniger, nicht war? Außerdem hast du schon seit langem keine Zeichenideen mehr, oder irre ich mich? Das liegt daran, dass du bald dein Talent verlierst... dein Talent, dinge so zu sehen, wie die meisten anderen Menschen sie niemals sehen könnten... wenn du dieses Talent wirklich verlierst, wirst du möglicher weise zu so einen Menschen ohne Talent werden...“
„WAS??“ schrie ich ihm ins Gesicht. „Das heißt, dass ich zu so nem werde, die überall an den Straßen stehen, sich die Lungen Tod rauchen und über andere lachen?? Vergiss es! Ohne mir! Wie kann ich das verhindern??“
Lyze schaute ernst zu mir auf. „...du musst wieder Geschichten schreiben...“
Ernst blickte ich zu ihm zurück. „...Geschichten erfinden also? ... Aha... interessant...“
Seufzend verdrehte er den Kopf. „Du glaubst mir nicht... richtig?“
„Lass mich überlegen... hm... nein.“ Grinste ich, schaute mich anschließend um und fragte: „Angenommen das hier ist kein Traum und du spricht die Wahrheit, wie komme ich dann wieder zurück in mein Zimmer??“
Bei diesen Worten zuckte Lyze zusammen, guckte mich mit einem schuldigen Blick an. „Äh... nun... die Sache ist die... ich... weis es nicht...“
Ein paar Minuten war eine stille in der Umgebung. Dann lachte ich laut auf. „Hahaha!! Echt witzig Lyze, dein Humor ist zum Todlachen! Aber jetzt mal im Ernst: Wie komme ich heim??“ bei den Worten wurde ich noch lauter.
Lyze atmete lange aus und antwortete nach zögern: „Tja... ich wette, irgendwo in Drawworld muss es einen Ausgang geben, wenn nicht, musst du wohl so lange hier bleiben, bis deine Fantasie wieder so groß ist, dass du dich von selbst hier befreien kannst...“
Mein lachen verfiel in ein lächeln, dieses in einen Traurigen Blick. „Du... meinst das ernst, oder.. ?“
Stumm nickte er. „...Aber keine Angst, die Zeit wird nicht weiterlaufen, nur hier, da dies hier nach deiner Inneren Uhr geht. Das heißt soviel wie, deine Eltern und Geschwister werden nicht einmal mitbekommen, dass du weg warst...“
Ohne ein Wort, nur mit einem lauten Seufzer sank ich auf die Knie.
Tröstend legte Lyze seine Hand auf meine Schulter.
Da schaute ich trauriglächelnd auf. „Na ja, dann muss ich das hier wohl als so eine Art Urlaub ansehen.“
Auch lächelnd nickte Lyze zu mir. „Genau!“

VIEL SPAß ^.~

Acida-2

Anfänger

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2

Samstag, 14. Januar 2006, 14:52

nette geschicht :)
spannend =)
freuh mich schon auf vortsetzung :D
:D "Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt!" :D
Die Stadt

Siri

Fortgeschrittener

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3

Samstag, 14. Januar 2006, 15:37

Danke
^^

Jetzt wirds schwer alles zu verstehen ^^'

Freunde aus vergangenen Zeiten
Neugierig sprang ich auf einen Felsen in der Wiese. Ich richtete meinen Blick geradeaus und grinste. „Da! Am Horizont sehe ich ein Dorf, Lyze!“
Arme hinter dem Kopf verschränkt kam er zu dem Felsen. „Siri, du musst noch viel Lernen. Wenn am Horizont ein Dorf ist, heißt es nicht gleich, dass am Horizont ein Dorf ist...“
Verwirrt und trocken blickte ich zu ihm runter. „Das heißt.. ?“
Freundlich reichte er mir die Hand und half mir von dem Felsen runter. „...Das heißt, dass das Dorf jederzeit wieder verschwinden könnte, oder ganz woanders sein könnte, als es eigentlich ist.“
„Heißt das, wir gehen nicht hin?“ fragte ich ihn mit einer Neugierde.
Da ging er ein paar schritte voraus und rief zu mir. „Doch, natürlich gehen wir hin. Ich will dich schließlich deinen erfundenen Wesen vorstellen.“
Wir gingen noch recht lange. Hin und wieder sahen wir Fabelwesen und bunte Schmetterlinge, wobei ich sofort daran Denken musste, dass die dämlichen Schmetterlinge aus einer meinen Depressiven Phasen stammten.
Kein wunder, schließlich waren hier- wie schon Lyze sagte- sämtliche Fantasien gespeichert.
Das Dorf am Horizont war wirklich ein kleines Dorf. Die Häuser waren aufgebaut wie Zelte, die man von Indianer kennt, nur um einiges kleiner.
Wir kamen beim Tor hinein, dass eher wie eine alte Gartentür wirkte. Erstaunt trat ich näher heran, da die Stadt aussah, als wäre sie für kleine Kinder gebaut worden.
„Hä??“ verwundert starrte ich auf die kleinen Chao´s, die am winzigen Marktplatz Geld gegen Früchte eintauschten. Mein Blick wanderte auf den Chao, der sich gerade von seiner Familie verabschiedete und zur Arbeit ging.
Ein Chao war sehr klein, hatte Flügelchen und immer etwas Ball ähnliches über dem Kopf schweben. Außerdem hatte nicht ich sie erfunden, da sie aus Sonic Adventure stammten, ein recht beliebtes Spiel für den Dreamcast.
Lyze trat näher zu mir. „Erkennst du sie wieder? Ein paar von denen hast du selber dazu erfunden.“
„Ja! Aber...“, ich schaute etwas verwirrt zu ihm, „... ich kenne dieses Dorf gar nicht... so viel ich weis, habe ich den Chao´s immer moderne Städte gezeichnet, mit Autos und riesigen Gebäuden... wo sind die??“
„Äääähmm...“ Lyze schaute mich doof an und zuckte mit den Schultern. „...keine Ahnung...“
Plötzlich war weiter innen des Dorfes einen lauten Streit mit an zu hören:
„Du immer mit deinen Ideen! ‚Klettern wir doch am Berg dort rauf’ – ja, war echt eine super Idee!!“ schrie eine recht kindliche Stimme.
Dann erklang eine eher frechere: „ICH?? Und was ist mit dir?? Willst du mir jetzt die ganze schuld in die nicht vorhandenen Schuhe schieben?? Wieder mal Typisch du, du Chao!“
So ging es noch eine weile weiter. Lyze und ich machten uns auf den Weg zu den Zwei streitenden.
Ich schlug sie Hände vor meinem Gesicht zusammen. „Max und Tschaja!! Das gibt’s doch nicht.. ! ..Oder... doch, das gibt es...“
Tschaja gehörte die freche Stimme, es war mein Zeichen Maskottchen, dass sich mit meinem Stil immer mit veränderte. Er war zwar kein Chao, dafür hatte es eine ähnliche Körperform, große Graue Füße, einen Weisen Körper und zwei recht lange, zur Seite stehende Ohren. Auf dem Bauch hatte er zwei schwarze, in einander laufende Edelsteine. Wie die Chao´s, hatte auch Tschaja ein eigenes Volk, dem er angehörte- die Tschaja´s.
Max dagegen ist ein Chao, wer Sonic Adventure kennt, weis wie Knuckles aussieht und somit auch wie Max. Er hatte eine rote Körperfarbe, ein weißes, halbmond ähnliches Bauchmuster, hinten lange ‚Stachel ähnliche’ Haare und eine fast Hunde ähnliche Schnauze.
Die Zwei unterbrachen ihren streit und schielten zu mir. Da verschränkte Tschaja die Arme und schnauze zu Lyze: „Hey, wir sind beschäftigt, siehst du das nicht, Lyze? Wer ist die Tussi überhaupt??“
Verärgert ballte ich meine Fäuste und keifte Tschaja an: „Ich bin keine Tussi!! Sag noch ein freches Wort und ich lösche dich, Tschaja!!“
Max stellte sich dazwischen: „Äh... T- Tschaja meinte das nicht so, nicht böse sein,... okay?“
Tschaja drehte sich von uns weg. „Mich löschen... tse, woher kennst du überhaupt meinen Namen??“
Bevor ich antworten konnte, kam Lyze zu Wort: „Tschaja, Max, darf ich vorstellen? Das ist Siri, die Herrscherin über Drawworld... noch fragen?“
Plötzlich war es vollkommen still in der Umgebung. Dort und da Tuschelten ein paar Chao´s, Tschaja und Max guckten nur verduzt zu mir rüber.
Mein Maskottchen musterte mich. Max seufzte und blickte zu ihm. „Ich glaube, du musst dich entschuldigen Tschaja.“
„Ja klar...“ meinte er, winkte und ging in ein Zelt.
Lyze kratzte sich am Kopf. „Du darfst ihn nicht böse sein, du hast ihn so frech erschaffen, Siri...“
Ich grinste nur. „Ich weis, ich habe das frecherste Wesen in Drawworld erschaffen.“

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Siri« (14. Januar 2006, 15:37)


Acida-2

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4

Samstag, 14. Januar 2006, 15:55

wird immer besser ;)
alelrdings fand ich es nich schwer na egal hoffe fortsetzung folgt
:D "Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt!" :D
Die Stadt

Siri

Fortgeschrittener

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5

Samstag, 14. Januar 2006, 22:13

Ehrlich? Hab manchmal so Kommis gekriegt, dass die Story schwer zu verstehen ist ^^'
Na denne...
Achja! Natürlich kommen noch Kämpfe, aber ihr wisst ja- das hier ist erst das 3.Kapitel ^^

Das Unglück in der Nähe
Lyze und ich hatten uns für die Nacht bei den Chao´s einquartiert. Alle im Dorf hatten Respekt vor mir, wir bekamen das „Luxus Zelt“, trotzdem wirkte es eher wie ein kleineres Camping Zelt.
Nach dem Abendessen, was aus Früchte mit Quellwasser bestand, setzten sich alle an das Lagerfeuer, in der Mitte des Dorfes.
Ich saß zwischen Max und Tschaja, Lyze neben ihn und einen Chao.
„Ähm... sitzt ihr immer alle um ein Lagerfeuer herum.. ?“ fragte ich Tschaja, der mir keine Antwort gab.
Auch Max starrte nur stumm ins knisternde Feuer. Man konnte den Zwei ansehen, dass sie irgend etwas verschwiegen. So versuchte ich es auf eine andere weise.
Sorgvoll blickte ich zu Max, der nicht merkte, dass der sorgvolle Blick nur gekünstelt war. „Max, was ist denn los.. ? Hat es etwas mit eurem Streit zu tun.. ?“
Leicht schüttelte er den Kopf, dann meinte er leise: „Nein... eher darum, worum wir gestritten haben...“, er schaute zu mir, „... wir sitzen normaler weise nicht um ein Lagerfeuer, da hast du recht...“
Da mischte sich Tschaja ein: „... Um auf den Punkt zu kommen- wir sind gestern auf einen Berg in der Nähe des Dorfes geklettert. Dort oben fanden wir eine Höhle, die viele Räume besaß. Tja, und in einem befand sich ein Steinhaufen. Wir gruben, bis wir einen Dark Chao fanden, der die Chao Stadt in das hier verwandelt hatte...“
Ein Dark Chao hatte eine fast schwarze Körperfarbe, rote Zierungen und einen Charakter, der einen Dämon ähnelt. Neben Dark Chao´s gab es noch Hero Chao´s, die einen weißen Körper besaßen und eher Engel glichen.
Endlich meldete sich auch Lyze zu Wort: „...Ein Dark Chao allein könnte niemals so etwas machen, soviel Kraft besitzen sie nicht. Wie sah dieser Dark Chao denn aus?“ Er schaute zu uns hinüber.
„Es ist Dax...“ antwortete Max ganz leise.
Dax ist das Gegenteil von Max, daher sah er genauso wie er aus, nur schwarz. Ich erinnerte mich, dass meine erste Comic Figur Max war, später hatte ich ihn einen Erzfeind erschaffen- Dax. Beide Chao´s besaßen ungeahnte Fähigkeiten, sie hatten so viel Kraft, dass sie Berge versetzen konnten.
„Dax?“ fragte ich daher noch einmal nach.
Tschaja seufzte und setzte sich anders hin. „Nun ja... ist nicht meine Heimat, also geht mich der Kram hier eigentlich nichts an...“
„Nichts an??“ ,rief Max beim aufspringen, „Wir beide sind für das Chaos verantwortlich! Wie kannst du nur sagen, dass es dich nichts an geht??“
Grummelnd erhob sich jetzt auch Tschaja, stampfte zu ihm rüber. „Und wie mich das hier nichts angeht! Schließlich sperrt mein Volk keine Dämonen in Höhlen ein!!“
Wortlos schauten Lyze und ich den Beiden beim streiten zu. Nach einer weile stand Lyze auf und meinte zu mir: „Komm Siri, wir gehen...“
Erschrocken ließen Max und Tschaja ein lautes „Was??“ von sich.
„Nein, ihr könnt doch nicht gehen.. !“ sagte Max, der nervös mit den Armen fuchtelte.
Schnell drehte sich Lyze zu ihm: „Sag mir einen Grund, warum wir bleiben sollten! Ihr streitet doch nur die ganze Zeit!“
„Lyze!“ rief ich, stand auf und rannte zu Tschaja und Max. „Wir könnten ihnen doch helfen! Ich meine, so können wir diese Stadt... äh Dörfchen doch nicht verlassen!“
Arme verschränkt seufzte Lyze und drehte seinen Kopf von uns weg.
Eine zeit lang war stille. Dann meinte Tschaja nach zögern: „Na schön! Wenn es denn sein muss, versuch ich mich mit Max zu vertragen... Hauptsache das dämliche Dorf wird wieder ne Stadt...“
Etwas beleidigt warf Max einen Blick in Tschajas Richtung.
Ich überlegte nicht lange und stellte mich vor Lyze. „Lyze, bitte...“ versuchte ich ihn zu überreden. Traurig schaute ich ihm lange in seinen blauen Augen.
Da schaute er weg, antwortete mir nach zögern: „Na schön... ich will nicht wissen, was passiert, wenn wir Dax weiterhin frei rumlaufen lassen...“
Fröhlich sprang ich in die Luft und packte Lyzes Arm, genauso wie Max. „DAANKE!!“
Tschaja war sicher auch sehr dankbar, nur gab er es nicht zu.

--> Kurzes Kapitel <.<'

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Siri« (14. Januar 2006, 22:14)


x-482

Anfänger

Beiträge: 19

Geburtstag: 8. September 1991 (20)

Geschlecht: Männlich

6

Sonntag, 15. Januar 2006, 18:52

"freu" nechstes Kapitel bitte

Siri

Fortgeschrittener

Beiträge: 577

Geburtstag: 3. September 1989 (22)

Geschlecht: Weiblich

7

Montag, 16. Januar 2006, 21:39

Gerne XD

In diesem Kapitel wirds kurz Spannend ^^

Kleiner Erzfeind, großer Aufwand
Sofort am nächsten Morgen brachen wir auf. Ich konnte das verstehen- Max wollte seine Stadt wieder so haben, wie sie war, Tschaja konnte dieses brave Benehmen nicht mehr lange aushalten und Lyze wollte es einfach hinter sich haben. Ich dagegen freute mich richtig auf dieses Abenteuer. Nur der Nervenkitzel war ein bisschen doof. Schließlich haben wir doch alle den Wunsch, etwas aufregendes zu erleben, doch wenn es dann wirklich Realität wird, ziehen wir uns zurück.
Das Dorf lag jetzt einen Kilometer hinter uns. Max blieb stehen und zeigte nun auf den Berg, der in der nähe vor uns lag. „So ziemlich in der Mitte des Berges liegt seine Höhle! Wir müssen dort nur raufklettern.“
„Na worauf warten wir? Los, kommt schon!“ rief ich und lief ein Stück vor. Max lächelte und rannte mir mit einem „Ja!“ nach.
Tschaja verschränkte die Arme und blinzelte zu Lyze rüber. Er schaute zu ihm, grinste kurz und ging uns schließlich mit Tschaja nach.
Wir kamen endlich beim Berg an. Ich verdeckte mir die Augen und schielte nach oben- es war so steil, dass man nur raufliegen könnte.
Lyze räusperte sich und blickte etwas trocken zu den Beiden runter. „So weit, so gut... wie sollen wir jetzt darauf kommen.. ?“
Ich klopfte Lyze an die Schulter, meinte laut und sarkastisch: „Aber Lyze, du weist doch, die Zwei werden uns auf diese Steile Wand einfach rauftragen!“
„Jetzt hört auf rumzunörgeln!!“, keifte Tschaja dazwischen, „Warum kuckt ihr nicht da nach hinten??“ Er zeigte nach links, wo Max stand.
Max lehnte sich an die Wand des Berges, neben ihn waren herausragende Steine, an denen man leicht hochklettern konnte.
Mit einem „Ach so...“ beendete ich meine Sarkastische Äußerung.
Einer kletterte hinter dem Anderen, zuerst Max, da er sich am besten auskannte, hinter ihm Tschaja, dann ich und zum Schluss Lyze.
Ich hielt kurz an und schielte hinunter, da wir jetzt schon verdammt hoch waren.
„Du darfst nicht nach unten sehen Siri! Noch eine wichtige Regel in Drawworld. Klettere einfach nur weiter!“ rief Lyze zu mir hoch.
Ich nickte etwas unsicher und kletterte den anderen nach.
Max tastete sich immer weiter rauf. Da bemerkte er, dass er mit der linken Hand oben keine Felsklippen mehr spürte. Er lächelte und meinte zu uns anderen: „Hey! Hier ist das erste Stück zu Ende! Wir sind da!“
„Dann Quatsch nicht, sondern klettere endlich hoch Max, mir schlafen die Beine ein!“ antwortete Tschaja trocken.
Als Max oben war, zog er Tschaja hinauf. Dann reichte er mir die Hand.
Doch plötzlich- knapp, bevor ich oben war, brachen mir unter dem rechten Fuß die Steine weg. Ich ließ Max´ s Hand durch den Schock los und stürzte in die Tiefe. „Lyze!!“ schrie ich noch laut, als ich neben ihn vorbei in die Tiefe stürzte.
Doch in der letzten Sekunde packte er mich mit einer Hand am Arm. Mit der anderen gab er sich mühe, sich festzuhalten.
„Keine Angst, ich lass dich nicht fallen!“ rief er mir zu, ich hielt mich zusätzlich mit der zweiten Hand an seiner fest.
Es war einer von den Momenten, der wie eine Ewigkeit erschien, aber in Wirklichkeit keine Fünf Minuten andauerte.
Tschaja hielt Max an den Beinen, der versuchte, Lyze raufzuziehen.
Mühevoll holten die Zwei kleinen uns hinauf.
„Boden!! Ah mein Boden!!“ rief ich laut und ließ mich auf den Rücken fallen. Da beugte sich Lyze ernst über mich. Dann grinste er: „Mach das nie wieder, ja?“
Ich musste lächeln, dann nickte ich.
„Ähem...“, meinte Tschaja, der die Arme verschränkte, „Kuckt mal dort rüber, da ist der Eingang.“
Ich setzte mich auf und starrte zur Höhle. Man konnte selbst von nahen nichts erkennen, nicht einmal einen Meter weit rein.
„...Und da habt ihr Zwei euch reingewagt?“ fragte Lyze den kleinen Chao Max.
Er nickte. „Ja... mit flauem Magen...“
„Rede keinen Müll, du hast dich fast in die Hosen geschissen!“ Fauchte wie aus der Kanone geschossen Tschaja.
„Und was ist mit dir, Tschaja? Du hast auch.. !“ Max stoppte, dann seufzte er: „...Hast du uns nicht etwas versprochen? Kein Streit!“
Tschaja räusperte sich, dann schielte er in die Luft. „Ja... tut mir leid... ist schon reine Gewohnheitssache...“
Inzwischen stand ich auf und putzte mich ab. Dann lief ich zum Eingang. „Kommt schon, Leute! Wir haben eine Mission!“ Grinste ich fröhlich.
Lyze kam mir nach, dann auch Max und Tschaja.
Wie schon Max sagte, betraten auch wir die Höhle- mit flauem Magen...


Bald gibts nen Kampf *muahahaha*

Acida-2

Anfänger

Beiträge: 30

Geburtstag: 16. Juli 1991 (20)

Geschlecht: Männlich

8

Montag, 16. Januar 2006, 22:09

jauhuu ein kampf =)
freuh mich chon :P
:D "Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt!" :D
Die Stadt

Siri

Fortgeschrittener

Beiträge: 577

Geburtstag: 3. September 1989 (22)

Geschlecht: Weiblich

9

Mittwoch, 18. Januar 2006, 17:50

Äh... sry hab vergessen ^^'

Riesige Umwege
Dunkel war es in der Höhle. Außerdem wurde es- je tiefer wir hineingingen- kälter. Ich schaute nach hinten und sah, wie das Licht des Einganges immer kleiner wurde.
Max klebte mir am Bein, bei jedem schritt hatte ich angst, ich würde ihn draufsteigen. Tschaja hingegen ging Arme hinter dem Kopf verschränkt neben mir, aber ich war mir sicher, dass wenn er Knie hätte, die Zittern würden. Und Lyze ging an der Spitze, vielleicht kennt er sich ja generell in Höhlen besser aus...
Pfeifend flog der Wind durch die Höhle, jeder unserer schritte schallte durch sie.
Ich rieb mir die Arme und zitterte, da es jetzt schon sehr kalt war.
„Ist dir kalt, Siri?“ fragte Max, der zu mir rauf schaute.
Ich versuchte zu lächeln und antwortete stotternd: N-nein, ist nicht so schlimm... i-ich werde mir ja wohl kaum eine Erkältung, in meiner eigenen Fantasie holen, oder?“
„Doch, hier ist alles möglich, das vergisst du nur oft...“ meldete Lyze von vorne, „... aber keine Angst, in der Realität stirbt man ja auch nicht an einer kleinen Erkältung, oder?“
Ich schüttelte den Kopf. „Trotzdem nicht gerade angenehm...“
„Ach komm, Siri! Es gibt wesentlich schlimmere Krankheiten als ne Verkühlung! Lasst uns schnell weitergehen, damit wir es hinter uns haben!“
Lyze grinste. „Dann geh endlich schneller, Maskottchen.“
„Was soll das heißen??“ fauchte Tschaja und kam nach vorne zu Lyze.
„Dass du langsam gehst.“
„Wer geht hier langsam, Mensch?“
„Wer sagt, dass ich ein Mensch bin.. ?“ meinte noch Lyze, bevor Tschaja mit einem „Ach!“ schnell vorausging.
Verwundert blinzelte ich zu Lyze nach vorne, schließlich machte mich sein letzter Satz neugierig. Ich nahm Max hoch, da man ihn ansehen konnte, dass er nicht mehr weitergehen wollte und lief zu Lyze.
„Was meinst du mit ‚wer sagt, dass ich ein Mensch bin’? Du bist einer, ich muss das wissen!“
Lyze lächelte mich an, dann erst bekam ich eine Antwort: „Stimmt schon, aber ich lebe nicht in der Realität. Somit bin ich weder real noch ein Mensch, verstehst du?“
Ich machte ein Gesicht, als würde er Japanisch sprechen.
Auch Max, den ich huckepack trug, schaute verwirrt über meine Schulter hinweg. „Heißt das... ich bin kein Chao??“
Lyze und ich lachten gleichzeitig. Ich antwortete ihm: „Doch, du schon. Chao´s gibt es ja nicht wirklich in der Realität, sondern nur im Konsolen Spiel, oder liege ich Falsch, Lyze?“
Er schüttelte den Kopf. „Nein, vollkommen richtig.“, dann grinste er, „...du lernst schnell, für einen Menschen.“
Hier endete unser Aufklärungsgespräch, da Tschaja aufgeregt angelaufen kam. „Siri! ...Und der Rest! Der Raum, indem Max und ich diesen Dax fanden... er ist weg!“
„WAS??“ riefen wir.
Max sprang von mir runter und lief auf Tschaja zu. „Wer? Der Raum?? Wie soll das denn passiert sein?“
Tschaja schielte Max trocken an und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. „Na ja, Dax hat nen Ausgang gesprengt, jetzt endet die Höhle in dem Raum, du Trottel...“
„Toll...“ meinte Lyze und faste sich an die Stirn. „...Das heißt, er ist auf der anderen Seite des Berges abgehauen...“
Tschaja verdrehte die Augen. „Tz... ne, er steht hinten und wartet auf uns, glaub ich...“
Laut fing ich an zu schreien: „Echt jetzt?? Das heißt, wir hätten die ganze Zeit nur auf der anderen Seite des Berges hochklettern müssen?? AHH!!“ Ich tritt mit meinen Fuß gegen die Höhlenwand.
Da hielten mich Max und Lyze panisch zurück. „Wenn du willst, dass wir alle unter einem Steinhaufen enden, mach so weiter, Siri!“ meinte Lyze.
Tschaja lief wieder nach vorne, Max ihm nach. „Kommt schon, sonnst läuft Dax wirklich noch weg!“
Auch Lyze ließ mich los und nickte zu mir. Dann rannte er den beiden nach.
Ich zögerte etwas. Schließlich ballte ich meine Fäuste und kam den anderen nach.

Im nächsten kapitel ist der "kleine" Kampf ^^

Siri

Fortgeschrittener

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10

Mittwoch, 25. Januar 2006, 21:41

*Kapitel reinwirft*

Da habt ihr euren Kampf XD

Lyze & Tschaja gegen Dax
Als wir alle auf der anderen Seite des Berges ankamen, wartete tatsächlich schon Dax auf uns. Allerdings stand er mit dem Rücken zu uns gedreht, an der Schlucht und hatte anscheinend die Augen geschlossen.
Der Wind pfiff durch den jetzigen Tunnel der hinter uns war, blies Lyze und mir die Haare ins Gesicht. Wir alle standen schweigend da und starrten auf den Dämon ähnlichen Chao.
Da wagte sich Max einen schritt nach vorne und rief: „Dax! Ich bitte dich, wir können es ohne einen Kampf lösen! Bitte, nimm den Fluch von meiner Stadt!“
Wieder war ein langes schweigen.
Dax sprach dann, mit einer sehr ruhigen stimme: „Wieso sollte ich... außerdem, was habe ich davon? Damit ich wieder eingesperrt, als Klon beschimpft und als böse gelte.. ?“
„...Aber wenn du eh nicht beschimpft werden willst...“, fing ich an, „... wieso verfluchst du dann die Stadt? Du könntest doch einfach ein neues leben Anfangen, als guter Chao!“
Dann war wieder mal ein großes Schweigen.
Nur Tschaja war zu hören, der sich räusperte und zu mir rüber schielte.
„Nun, Siri...“ meinte prompt Dax, der sich langsam zu uns umdrehte. Alle erschraken ein bisschen, als sie Dax blutrote Schlitzaugen sahen, „... vielleicht, weil ich kein guter Chao sein will... ich weis genau, dass ich zu höheren bestimmt bin... vielleicht sogar... zu einem Dämonen...“
Max schüttelte den Kopf. „Du bist doch verrückt! Ein Chao könnte niemals zu einem ganzen Engel, geschweige erst einem Dämon werden! Es liegt nicht in unserem Blut zu einem Unsterblichen zu werden! Dax!“
Wir konnten Dax nicht wirklich mit den Augen folgen, als er plötzlich vor Max´ s Nase auftauchte und ihn in den Magen stieß. Max kauerte weiter hinten, da er durch die Wucht zurückflog.
Dax schloss die Augen. „...Ich bin kein Chao... und das weißt du...“
Da knurrte Tschaja, schrie während er auf Dax zurannte: „Niemand verprügelt einen meiner Freunde, du miese Klonmissbildung!!“
Ich ging erschrocken einige schritte zurück, als Dax den auf sich zulaufenden Tschaja einfach per Handbewegung in Max´ s Richtung gegen einen Stein warf.
„...Wenn euch euer Leben etwas wert ist...“, sprach Dax, „... verschwindet ihr von hier... sofort.“
Tschaja kam zu sich, blickte zu dem bewusstlosen Max rüber und starrte schließlich Dax an. „...Das hättest du wohl gerne, Schlitzaugenfresse...“ grinste er.
Ich bemerkte, dass Dax wieder auf Tschaja losgehen wollte und rief schon leicht panisch zu Lyze: „Du musst etwas unternehmen, Lyze! Er bringt ihn noch um!!“
Er seufzte und verschränkte seine Arme. „Dax! Legt dich lieber mit jemanden an, der größer ist als du!“
„War das eine Anspielung?“ meinte Dax und tauchte vor Lyze auf.
Lyze holte aus und wollte ihn mit der Faust schlagen, doch Dax blockte den Schlag mit einer Hand, so als wolle ihn eine Ameise schlagen.
Fast schon erstaunt blickte Lyze drein. Dax sprang hinauf in Lyzes Körperhöhe und trat ihn fest in den Magen.
Wie Max flog er etwas zurück, blieb aber gerade noch auf den Beinen stehen. „...Miese Kröte...“ meinte Lyze leise, während er kurz kauerte, dann ging er wieder auf Dax zu.
Inzwischen lief ich zu Tschaja hinüber, der wieder halbwegs okay war. „So wird das nichts! Tschaja, könntest du dir vorstellen, mit Lyze zusammenzuarbeiten?“
Das Maskottchen zögerte, dann nickte er.
Lyze hatte es in der weile schwer mit Dax, da er fast wie eine Fliege nicht zu erwischen war. Immer wieder versuchte er Dax zu treffen, immer wieder ging es ins leere.
Da schlug Lyze mit der rechten Hand aus, in dem Moment, in dem Dax nach links sprang, traf ihn Tschaja von hinten in den Rücken.
Mit einem leisen schrei flog er zu Boden, rappelte sich jedoch sofort wieder auf. Dann grinste er- zum ersten mal. „Tse, wie jämmerlich. Ihr seit naiv, wenn ihr glaub, dass ihr mich zu zweit besiegen könnt...“
Seufzend warf Lyze sein Blick zu Tschaja rüber.
Tschaja zeigte auf mich. „Das war ihre Idee Lyze, nicht meine!“
Ich versuchte zu lächeln und wurde kleiner.
Plötzlich, als ich kurz nicht hinsah, sprang Dax zu Lyze und dann zu Tschaja, beide gingen sofort zu Boden. Doch Tschaja stand trotzdem wieder auf, auch wenn es mehr torkelte, als auf Dax zurannte.
„Tut mir leid, Lyze...“ meinte ich leise und hocke mich neben ihn hin.
Er setzte sich langsam auf und schaute mich lange an. Dann zögerte er, doch meinte zu mir: „Siri... so kann es nicht weitergehen. Wir sind jetzt schon am Ende...“ er seufzte und hielt sich seine Wunde am Arm. „...Wenn nicht bald etwas passiert, leben wir nicht mehr lange... Siri, wir brauchen Waffen...“
Etwas verwirrt schaute ich ihn an. „...Und... was hat das mit mir zu tun.. ? Ich kann doch nicht einfach Waffen herzaubern oder so...“
Lyze schüttelte leicht den Kopf. „...Herzaubern vielleicht nicht, aber... du bist die, die Drawworld geschaffen hat. Du hast alles hier Erfunden... ich weis, dass du noch immer Fantasie besitzt. Du musst dich nur konzentrieren, ich bin mir sicher, du kannst uns Waffen erschaffen!“ Er lächelte mir zu. Ich konnte an seinen Blick erkennen, dass er mir vertraute.
Ich wandte meinen Blick auf den Boden. Dann schaute ich Lyze an und lächelte: „Okay, ich werde es versuchen!“

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Siri

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11

Sonntag, 29. Januar 2006, 23:09


Es ist mir egal ob jemand meine Story liest oder nicht, oder ein kommi schreibt oder zu faul ist- ich poste trozdem den nächsten Teil...

Kann doch nicht warten, bis meine Fanfic vergammelt...

Ein Fünkchen Vorstellungskraft kann helfen
Auf der Seite lag noch immer Max, bewusstlos. Genauso nahe dran Tschaja, der wackelig auf den Beinen stand.
Dax blickte dämonisch zu ihm rüber. Soviel ist klar, wenn blicke töten könnten, wäre Tschaja wegen ihm schon tot.
„Dax, komm doch rüber, wenn du dich traust!“ , rief Lyze zu ihm, da er von Tschaja ablenken wollte, „Oder bist du so feig, dass du auf Maskottchen losgehen musst? Tse, schöner Dämon, ich glaube, du bist doch nur ein Chao!“
Das hätte Lyze allerdings lassen können. Denn schon im nächstem Moment kam Dax zu ihm geflogen, mit den Worten: „Du hast dein Maul zum letzten mal zu weit aufgerissen!!“
Es war schwierig sich zu konzentrieren, wenn unmittelbar in der Nähe ein Freund verkloppt wurde, trotzdem versuchte ich mir Waffen vorzustellen. Hin und wieder musste ich allerdings zu Lyze schauen.
Schließlich schloss ich meine Augen und versuchte mich ernsthaft zu konzentrieren...
Plötzlich, gerade als Lyze zu Boden flog und wieder auf die Beine sprang, leuchtete er auf. Aber nicht nur er, auch Tschaja begann seltsam zu schimmern.
„Du hast es geschafft, Siri!“ grinste Lyze zu mir rüber, als in beiden seiner Hände zwei identische, einseitige Schwerter erschienen. In Tschajas Händen erschienen zwei kleine Katana, die extra für seine Rasse gedacht waren.
„Was? Was soll das??“ fragte etwas verwirrt Dax und blickte dabei zu mir.
Ich lächelte zu Lyze und meinte: „...das sind Shana und Kana, sie erscheinen ab sofort in deinen Händen, wenn du sie rufst! Das Selbe auch mit Tschajas Waffen.“
Ich hörte von Tschaja nur noch ein „Super!“, dann sah ich ihn mit Lyze wieder Dax bekämpfen.
Der Arme Dax konnte einem schon fast leid tun. Schließlich gingen jetzt zwei Leute, mit Waffen auf ihn los.
Dieser Kampf endete dann doch schnell- Tschaja attackierte ihn von hinten, weshalb sich Dax zu ihm umdrehte. Tschaja grinste und zeigte auf Lyze, der ihn noch einmal zuwinkte und ihn dann mit einer Wucht mit dem linken Schwert Shana querteilte.
Dax konnte man noch kurz aufschreien hören, zurück blieb von ihm nichts, da sein Körper sich in Luft auflöste. Kurz konnte man noch ein mattes Echo wahrnehmen: „Das war nicht das letzte mal...“
Erschöpft ließen sich Lyze und mein freches Maskottchen auf den Boden fallen, als sich auch ihre Waffen wieder auflösten.
Ich lief zu Max, als ich ein Murmeln von ihm vernahm und sich aufsetzte. „Au... was... was ist passiert.. ?“
Verwirrt guckte er zu mir hoch. Ich lächelte: „Nichts, wir haben Dax besiegt!“
„Ja, während du gepennt hast!“ keuchte frech Tschaja.
Lyze lachte kurz und stand auf. „Man merkt, dass es dir besser geht Tschaja! Kommt, lasst uns zurück gehen.“ grinste er.
Die Sonne kam hinter den Wolken hervor. Ein bisschen sah es aus, als ob es geregnet hatte und die Sonne jetzt ihre frischen Lichtstrahlen auf den Boden warf. Auch der Wind fuhr viel leichter an uns vorbei. So als ob sich das Wetter mit Dax veränderte.
„Seit ihr sicher, dass ihr nicht hier bleiben wollt?“ fragte uns Max, neben ihn stand Tschaja.
Autos mit Chao´s darin fuhren an uns vorbei, das Dorf war eindeutig wieder eine moderne, große Stadt.
Ich nickte lächelnd. „Ganz sicher. Ich muss nach Hause, meine Hausaufgaben warten auf mich.“
Lyze verschränkte die Hände hinter dem Kopf. „Ja, ich kann auch nicht bleiben. Einer muss Siri ja begleiten. Ich will nicht wissen, was ihr alles passiert, wenn sie alleine durch Drawworld reist.“
Auf die Bemerkung hin puffte ich Lyze mit der Faust gegen die Schulter. „Du bist selber schuld, warum holst du mich auch her? Du hast es dir selber eingebrockt, Mister!“
Alle lachten spaßig.
Tschaja sagte zum ersten mal einen Satz, ohne ein freches Wort darin: „Na ja, ich werde noch ein Bisschen in der Chao Stadt bleiben. Später werde ich alleine zu meinen Artgenossen zurückreisen.“ ,er streckte sich lächelnd, „Schließlich habe ich jetzt Waffen und kann auf mich aufpassen!“
Wir verabschiedeten uns und zogen los. Noch waren wir nicht sehr weit von der Chao Stadt entfernt, als ich kurz nachdenklich zurückblickte.
Plötzlich fühlte ich mich beobachtet. Ich vernahm eine kalte, sehr kalte Aura in der Nähe. Geschockt blickte ich starr zum Schatten, der auf den Klippen stand. Auch schon im nächsten Moment verschwand er wieder.
Da blieb Lyze stehen und schaute zu mir. „Was ist denn?“ Sein Blick viel in die Richtung, in der ich noch immer fest starrte. Doch auf der Klippe stand schon längst niemand mehr.
„Hast du was gesehen? Das passiert hier andauernd, dass da was auftaucht. Komm, gehen wir weiter.“
Ich nickte und ging gemeinsam mit Lyze weiter. Doch noch einmal schaute ich an die Stelle zurück, wo der Schatten stand. Ich wusste nicht wieso, doch ich hatte das Gefühl, dass dieser Schatten ein sehr Bekannter von mir war...


Eine Frage- was hatte meine Story "Zephias Dream" an sich, was diese hier nicht hat (außer dass die Fanfic einen Zelda Kern hatte)? XD

biohazard

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12

Dienstag, 31. Januar 2006, 17:49

Also, ich finde deine Geschichte richtig Klasse!! Aber wahrscheinlich liegt das desinteresse in dem was du bereits erwähnt hast. Diese Geschichte beinhaltet keinen Zelda Grundgedanken!! Und das ist doch meistens das, was die Leute auf einer Zelda Seite lesen wollen. Fan Fiction mit ihren Lieblingshelden^^
Und meine Geschichte vergammelt hier ja auch, weil der Zelda Grundgedanke mal etwas anders ist.....war aber auch zu erwarten und darum ärgere ich mich nicht^^
Aber zu dieser Geschichte muss ich sagen, ich fand sie (wie deine Geschichten eigentlich immer) schön geschrieben und gut zu Lesen. Außerdem mochte ich die Story^^ Mich freut es wenn auch mal Geschichten heir veröffentlicht werden die nichts mit Zelda zutun haben, weil man so von den Usern hier auch mal Geschichten zu Lesen bekommt die meist kompett ihrer Fantasie entsprungen sind^^

Siri

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13

Mittwoch, 1. Februar 2006, 23:17

Danke für deine Aufmunterung ^^

Wie auch immer, ab jetzt gehts rchtig los!

Erinnerungen können schmerzhaft sein
Den ganzen restlichen Tag hatte ich nichts besseres zu tun, als Lyze mit fragen zu nerven, wie zum Beispiel “Was ist das da?” und “Warum kann der das?”. Um ehrlich zu sein, genau diese zwei Fragen stellte ich ihn den ganzen Tag. Trotzdem ließ er sich nicht aus der ruhe bringen. Klar, er wurde auch gezeichnet und erfunden, obwohl man doch sehen konnte, dass er schon leicht sauer war.
Am Abend machten wir auf einer Steppe rast. Bei einem kleinen Lagerfeuer wurde erst gegessen und dann noch ein wenig geplaudert.
“Lyze...”, fing ich an und wartete bis er aufschaute, “... glaubst du, wir finden ein Tor, mit deren Hilfe ich wieder in die Realität kann? Ich mach mir echt sorgen...”
Lyze lächelte und warf ein Stück Holz ins Feuer. “Aber klar doch. Du hast es vielleicht nicht erfunden, aber wenn es einen weg hinein gibt, muss es auch einen nach draußen geben. Und selbst wenn nicht, wirst du hoffentlich bald wieder so viel Fantasie besitzen, dass du dich selber hier rausholen kannst.” Er streckte sich und schaute anschließend wieder zu mir. “Bist du nicht müde? Ich würde vorschlagen, wir reden morgen weiter.”
Mit einem lächelnden nicken meinte ich noch: “Gute Nacht, Lyze.”, dann legte ich mich hin.
Er lehnte sich gegen einen Felsen und schaute ins Feuer. Schließlich musste ja einer Aufpassen. Leise sagte er noch: “Schlaf Gut, Siri.”
Ich schlief relativ schnell ein. Besonders, weil das knisternde, warme Feuer eine beruhigende Wirkung auf mich hatte.

Gähnend wachte ich auf. Doch statt der Steppe, dem kleinen Lagerfeuer und Lyze fand ich nichts außer dunkle leere vor. Der Boden, auf dem ich ging schien so, als würde es aus schwarzem Gestein bestehen. Noch dazu spiegelte sich alles an seiner glatten Oberfläche.
Ich betrachtete mich etwas misstrauisch im Boden, da mein Spiegelbild eine Siri darstellte, die ich für immer vergessen wollte.
Sie hatte leere, rote Augen, einen Halsschmuck und ein langes Kleid an. Diese Siri war das Resultat von einer Beziehung, die acht Monate andauerte. Ich erinnerte mich, dass mein damaliger Freund auch eine gezeichnete Persönlichkeit hatte. Er war ein Vampir, daher kamen auch die roten Augen von meinem Spiegelbild. Der Grund weshalb ich diese Siri vergessen wollte? Sie war egoistisch, zickig und fast schon kaltherzig. So wie das Spiegelbild von dem Kerl, der plötzlich im Boden erschien.
Erschrocken zuckte ich einen Schritt zurück, als die gezeichnete Form meines Exfreundes vor mir stand- Kenji.
Er hatte sich nicht verändert. Er hatte noch immer seine langen, zerzausten schwarzen Haare. Sein kaltherziger, alles vernichtender Blick, der von seinen unheimlichen roten Augen ausging hatte sich auch nicht verändert. “K- Kenji...” stotterte ich leise und ging noch einen schritt zurück.
Er ging auf mich zu und grinste dämonisch. Gerade, als ich weglaufen wollte packte er mich an meiner rechten Hand und zog mich zu ihm.
“Du hast dich verändert Siri... weist du das? Deine Ausstrahlung ist ganz anders.”
Ich versuchte mich zu befreien, da er mich noch immer festhielt. “Lass mich los Kenji... du weist, dass es schon lange vorbei ist. Du bist nur noch eine Erinnerung.”
“Eine Erinnerung?” er ließ mich los und drehte sich um. “Eine Erinnerung... dann hast du mich wohl völlig falsch als deine Erinnerung...” er drehte sich schnell wieder zu mir. “...Denn ich will dich wieder zurück, Siri! Komm, gehe mit mir zurück, es wird alles wieder so wie früher werden! Gemeinsam werden wir Drawworld regieren und wenn deine Fantasie wieder groß genug ist... Werden wir in die Realität gehen können!”
Ich schüttelte nur den Kopf. “Nein! Ich will nicht, Kenji! Ich habe meinen Weg in die Zukunft schon länger gefunden! Da gehe ich doch nicht einfach zu dir zurück, wäre ja noch schöner!”
Kenji blieb stumm. Erst nach einer Pause sprach er ernst: “Nun Siri... Ich hole dich zurück. Ich wollte es zwar nicht auf diese Art machen, aber wie es aussieht, bleibt mir keine andere Wahl...” der schaute mich kalt an und meinte laut: “Ich werde dich um jeden Preis zurückholen! Sei auf deiner Reise schon mal auf ein paar Überraschungen gefasst!”

Siri

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14

Dienstag, 7. Februar 2006, 22:45

Sry, wieda doppelpost Oo

Ebenen
Mit einem schrei riss es mich erschrocken aus meinem schlaf.
Auch Lyze wachte dadurch auf. „Was ist?? Monster? Wo??“ rüttelte er an mir.
Etwas trocken bat ich Lyze mich loszulassen. Es hatte den Anschein, als ob nicht nur ich etwas furchtbares geträumt hatte.
„Lyze, es sind keine Monster in der Nähe! ...Glaube ich...“, ich seufzte, „... Nur ein Alptraum... ein sehr realer Traum... ne, geht ja gar nicht... denn nicht mal das hier ist real!!“ meinte ich laut und verschränkte die Arme.
„Beruhig dich, Siri! Also, was hast du denn so schreckliches, nicht reales geträumt?“ fragte mich Lyze.
„...Reales...“ meinte ich.
„Nein, nicht re- ales...“
„Ach so... okay, nicht- re- a- les.“
„Genau...“ nickte er nur noch.
Ich seufzte noch mal laut und blickte zum Boden. „Kenji... keine Ahnung, ob du ihn kennst... er meinte, dass er mich zurück will. Den Grund hat er nicht gesagt... aber... er meinte, dass er mit mir in die Realität will, wenn meine Fantasie wieder stark genug ist.“
Lyze schloss die Augen und schaute weg. „Ich wusste es...“ murmelte er.
Mit einem „Hä!?“ sprang ich auf. „Du wusstest, dass er mich wieder zurückhaben will, weil ich hier bin??“
„Zum zweiten mal, beruhig dich. Der Kenji, der in Drawworld existiert, ist nur noch eine Erinnerung, also mach bitte deinen Exfreund in der Realität deswegen nicht fertig, ja?“
„Bist du ihn schon mal begegnet? Woher weist du das?“ wollte ich wissen.
„Tja... wenn du mal als Kind gegen ihn kämpfst, bringst du so einiges in Erfahrung.“
Ich schaute ihn fraglich an. „...Als Kind.. ?“
Lyze schaute zuerst bedrückt zu Boden, dann grinste er mich an: „Ach, ist egal, wichtiger ist, dass wir aufpassen, dass uns kein finsterer Typ begegnet, der dich zurück will!“
Auf einmal vernahm man ein lautes Krachen. Ein bisschen konnte man sogar fühlen, wie die Erde bebte.
Und so schnell es auch kam, war es wieder verschwunden. „...Was war das denn wieder?“ fragte ich leicht ängstlich.
Lyze stand auf und putzte sich ab. „Keine sorge, das passiert, wenn eine Dimension deiner Fantasie auf die andere Trifft- irgendwo muss eine andere Ebene aufgetaucht sein... vielleicht ein Dorf... oder so...“ Lyze wurde plötzlich nachdenklich. Ich schaute ihn lange schweigsam an, da ich wissen wollte, was er so scharf nachdachte.
Da schnipste Lyze mit den Fingern. „Das ist es! So muss es sein!“
„Was? Was muss wie sein?“ fragte ich neugierig, und trat näher an ihm heran.
„Wenn die Dimensionen einen Übergang bilden so wie jetzt...“ begann Lyze, „... dann ist es gut möglich, dass der Ausgang irgendwo auf einer anderen Ebene liegt! Das heißt, wir müssen es nicht in Drawworld suchen, sondern in einer anderen Ebene!“
„Ähm...“ begann ich, und schaute dabei zur Seite, „... was meinst du mit ‚Ebenen’.. ?“
„Ach so, das muss ich dir ja auch noch erklären. Also, hier, in Drawworld, befindet sich alles, was du jemals gezeichnet, gedacht oder erfunden hast, das hab ich dir ja schon erklärt. Aber deine Vorstellungen, zum Beispiel eine Geschichte die du liest oder erfindest, die erwacht in einer Ebene zum Leben.“
Nickend lächelte ich. „Ach so ist das! Meine Vorstellungen befinden sich also auf sogenannte Ebenen!“ ich guckte nach hinten, wo am Horizont dichter Nebel zu sehen war.
Blinzelnd schaute ich wieder zu Lyze rüber. „...Das da war aber vorher nicht da... ist das eine andere ‚Ebene’?“
Lyze ging los, in Richtung Nebel. „Ja. Komm, wir schauen was das für eine ist!“
So gingen wir los. Der Nebel wurde dichter, als wir ihn betraten. Bald konnte ich die Umgebung nicht mehr sehen, ich hatte Glück, dass ich noch Lyze erkennen konnte, der vor mir ging.
„...Lass mich raten, Lyze. Wenn in Drawworld Dinge oder so erscheinen, sind sie einfach da, aber bei Ebenen kommt immer Nebel, richtig?“ Fragte ich leicht trocken.
Er grinste zu mir, sagte aber nichts. Daraus konnte ich schließen, dass er damit „Ja!“ sagen wollte.
Sehr gespannt war ich darauf, wo wir wieder rauskommen sollten. Schließlich hieß es, dass wir in einer Vorstellung landen würden...
Langsam legte sich der Nebel wieder. Ich konnte die Umrisse eines Baumes erkennen. Es wurden mehr und mehr Bäume- ganz klar, wir waren jetzt in einem Wald.
„Dieser Wald.. ?“ murmelte ich, ging ein paar schritte weiter, als Lyze stehen blieb. Meine Augen wurden immer größer, als ich langsam rausfand, wo wir hier gelandet waren. Erschrocken schlug ich die Hände vors Gesicht und bewegte mich nicht.
„Siri? Geht’s dir gut?“ fragte Lyze, der mich beobachtet hatte.
„Lyze!!“ schrie ich, während ich mich schnell zu ihm umdrehte, „Wir sind hier im mittelalterlichen Japan!“
„Öhm... kann sein... und?“
„Verstehst du denn nicht, wir sind in einem Rollenspiel, in einem RPG! Hier hat jeder, der in dieses RPG kommt, sprich in das Dorf wo es handelt, automatisch einen Seelenpartner, und zwar einen Tschaja! Wenn er stirbt, stirbst du auch und so ist es auch umgekehrt!“
Lyze griff sich auf den Kopf. „Okay... und wo liegt hier jetzt das Problem.. ?“
Ich seufzte und blickte ängstlich zu Boden. „...Kenji hat mit mir das RPG gespielt...“


..Die Kapitel wären zu lang, um sie in einen Post zu Editieren ^^'

Lyze

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15

Sonntag, 23. April 2006, 01:37

So ich hab mir mal das erste Kapitel durchgelesen und ich finds echt voll cool. Hast du das wirklich geträumt? Wen ja dann beneide ich dich weil ich träume zwar in letzter zeit wieder mehr (hatte ein jahr ohne träume) aber so richtig coole träume träum ich nie. Ich werd auch mal probieren geschichten zu schreiben vielleicht hilft das ja wirklich. =)

Edit: wann geht es weiter ich finde die geschichte echt genial.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lyze« (23. April 2006, 16:16)


Siri

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16

Sonntag, 23. April 2006, 19:01

Ja, die sache mit den Träumen ist ziemlich witzig ^^ Habe eh schon wieder etwas geträumt, was meine nächste große geschichte wird X3

Wenn du willst, es gibt bereits 17 Kapitel xDD
Hier der nächste

Dorf der Seelenpartner
„...WAS?? Bist du dir sicher? Kenji soll hier sein??“ ,erst jetzt wurde auch Lyze panischer.
Ich nickte nur noch. „...Vielleicht meinte er das hier, mit ‚sei auf ein paar Überhaschungen gefasst’...“ murmelte ich leise.
Lyze seufzte und schaute zum bewölkten Himmel, den man durch den Herbst gut sehen konnte. Auch die Bäume trugen nur wenig Blätter; die verfärbt waren.
„...Kann es leicht sein, dass deine Vorstellungen für dieses RPG leicht... düster waren?“
„Ich sagte doch, dass ich dieses Rollenspiel mit ihm gespielt habe! Alle RPG´s waren so düster!“ Antwortete ich leicht zickig.
„Okay, keine Panik!“, ging Lyze auf und ab. Dann drehte er sich wieder zu mir: „...Wie groß ist das Rollenspiel eigentlich? Wenn es nur ein mittelalterliches, japanisches Dörfchen ist, haben wir nicht so viel zum durchsuchen und können daher schnell wieder abhauen.“
Wieder mal nickte ich. „Ja, es ist nur ein Dorf. Wir haben zwar nicht so viel zu suchen, aber Kenji auch nicht...“ schluckte ich.
Da packte mich Lyze am Arm und zog mich weiter. „Los, lass uns lieber Anfangen zu suchen!“
Gleich am Waldrand begann das Dorf. Die Häuser waren typisch Japanisch. Sie waren höher gelegt, als der Boden war. Die meisten hatten eine Holzveranda. Zwei Säulen stützten das kleine Vordach. Die Schiebetüren und Fenster bestanden auch nur aus Holz mit Papier.
Wir gingen durch die Straßen, es schien so, als ob alle Häuser perfekt neben den anderen standen.
Nach einer weile hatten wir fast das gesamte Dorf durchsucht. Mir taten die Beine weh, weshalb wir uns dann auf einer Holzbank niederließen.
Lyze verschränkte die Arme hinter dem Kopf und schaute schweigsam wieder zum bewölkten Himmel.
Ich beobachtete die Leute, die mit ihren Seelenpartnern, den Tschajas neben uns vorbeigingen. Es war schön zu sehen, wie die ältere Frau mit ihrem älteren, weiblichen Tschaja von der Rasse ‚Psytschaja’ redete. Dagegen sah ich auch einen frechen Jungen vorbei rennen, hinterher sein ‚Babytschaja’.
„...Da fällt mir ein...“, begann Lyze, der mich unerwartet ansprach, „... du sagtest, jeder der hierher kommt, bekommt automatisch einen Seelenpartner... wo sind nun unsere.. ?“
Ich seufzte. „Ach, Lyze. Tschajas sind auch nur Lebewesen. Sie wissen, wann sie einen Seelenpartner zugeschrieben kriegen, aber hinlaufen dürfen sie schon selbst... und außerdem...“
Plötzlich unterbrach mich ein leises räuspern. Ich guckte zu Lyze, der grinsend zu meinen Füßen schaute.
Als mein Blick langsam runterging, entdeckte ich den Grund, weshalb Lyze grinste. Ein ‚Lichttschaja’ stand da und glubschte arme hinter dem Rücken verschränkt zu mir hoch. Ein Lichttschaja hat als einziger Tschaja zwei weiße Flügelchen. Die Ohren der Rasse sind zwar wegstehend, aber kürzer als bei einem normalen Tschaja. Lichttschajas sind von Natur aus freundliche Wesen, jedoch wurde diese Rasse nie richtig erwachsen. Mit anderen Worten, eine sehr naive und kindische Rasse.
„Glückwunsch, es ist ein Mädchen!“ lachte Lyze, ihm kamen schon die Tränen.
Trocken schielte ich zu ihm rüber, dann wieder zu dem kleinen Tschaja. „... Ich sag dir gleich, ich bin nur solange dein Seelenpartner, solange ich mich hier aufhalte... sag mal... hast du einen Namen?“ wollte ich wissen.
Das Tschaja Mädchen schüttelte den Kopf, sprach aber nichts.
„Nenn sie Kindchen oder Lisa!“ lachte Lyze mir drein.
Ich stieß ihn nur noch trocken von der Bank runter und setzte den Tschaja rauf. „..Also, was hältst du vom Namen Berta?“
„Bettina...“ hörte ich Lyze vom Boden reden.
„Betti!“ rief ich.
„...Berzi...“
„Betzi!“
„Berci...“
„Bercy, das ist es!“, schnipste ich mit dem Finger, mit dem Satz beendete ich die Sinnlose Diskussion.
Lyze seufzte und stand vom Boden auf. Dann putzte er sich ab, setzte mir Bercy auf die Schoß und nahm wieder neben mir Platz. Dann war wieder eine weile Stille. Meine neue Seelenpartnerin glubschte zu mir hoch, ich zu ihr runter.
„Lyze, langsam reicht es!“ keifte ich ihn blitzartig an.
„Hä?“, fragte er doof, „Was hab ich denn jetzt getan?“
„Mir gegen mein Bein getreten!“
„Von wegen, ich war das nicht, ich sitze nur da!“
„Und wer soll es sonnst gewesen sein.. ?“
Mit einem „Eh...“ schaute er wieder schief zu meinen Füßen.
Ich setzte Bercy wie ein Stofftier auf Lyzes Schoß und gucke unter die Bank. Ein Babytschaja stand da und trat mir grinsend gegen mein Bein. Dann rannte er lachend zu einem Jungen, die beiden verschwanden hinter einem Haus um die Ecke.
Wütend sprang ich auf. „Waaah!! Wir haben noch keinen einzigen Anhaltspunkt für den Ausgang gefunden und sitzen nur blöd in der Gegend rumm!!“
„Beruhig dich Siri, Betzi kriegt Angst...“ lächelte Lyze künstlich.
Ich drehte mich um und schnauzte ihm ins Gesicht: „Bercy!!“
Plötzlich vernahm man einen Kinderschrei in der Nähe.
„Das war sicher der Junge von vorhin!“ meinte laut Lyze, während er aufsprang.
Gemeinsam mit ihm rannte ich um die Hausecke, um die auch der Junge lief.
Lyze blieb schnell stehen und streckte seine Hand aus, damit ich nicht weiterlief. So aber knallte ich ihn in den Rücken rein und viel nach hinten um.
„Auuu...“ Ich rieb mir den Kopf, während ich zu Lyze sauer raufschielte.
Wieder mal seufzte er, reichte mir die Hand und zog mich hoch.
„Eleganter Auftritt, dass muss man schon sagen...“ ertönte eine Männerstimme.
Ich schaute erschrocken zum Schattentschaja, der Arme verschränkt vor zwei vermummten Samurais stand. Ängstlich und mit tränen in den Augen schauten der gefesselte Junge und sein Babytschaja zu uns rüber.
Ein Schattentschaja ist im Gegensatz zu den meisten Tschajas schwarz, hatte einen Halbmond auf dem Bauch, rote Schlitzaugen und einen schwarzen Teufelsschweif.
Lyze schaute flüchtig zu mir hinüber. „Was ist denn, Siri? Kennst du ihn?“
Geantwortet habe ich ihm nicht. Ich starrte noch immer auf den kleinen Schattentschaja, der nur selten lächelte.
„Karel... wo ist dein Seelenpartner... wo ist Kenji.. ?“ fragte ich ihn leise misstrauisch.
Mit einem lauten „WAS?“ schrak schließlich auch Lyze auf...

Lyze

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17

Sonntag, 23. April 2006, 19:41

Voll cool. Sehr spannend.
Ich will auch so coole träume haben. -.-

Siri

Fortgeschrittener

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Geburtstag: 3. September 1989 (22)

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18

Sonntag, 30. April 2006, 21:29

Manchmal sind des aba auch alpträume ~o~

Das da im Kapitel jetzt ist ein supa kampf, finde ich <<

Um ein Haar
Ruhig wurde es in der Seitenstrasse, wo wir uns befanden. Der Wind zog an uns vorbei, wirbelte leicht den Staub vom Boden auf. Es war keine Seele zu sehen, nur wir und Karels angeheuerten Leute.
Karel zuckte mit den Schultern. „Oh, hab ich mich vergessen vorzustellen.. ? Na ja... macht nichts.“ Er drehte sich in meine Richtung. „Kenji hatte tatsächlich recht, Siri... deine Aura hat sich fast komplett verändert...“
Ich schüttelte schnell den Kopf. „Na und?? Das tut nichts zur Sache, lass das Kind frei!“
Karel nickte. „Natürlich, er war schließlich nur der Lockvogel. Ich würde ihn ja lieber umbringen, aber dann würde ich Kenjis Befehlen missachten...“
Sogleich banden die vermummten Samurais den Jungen und den Babytschaja los. Auch im nächsten Moment rannten die Zwei heulend weg.
Lyze blickte Karel so wie ich misstrauisch an. „...Welche Befehle hast du?“
„Tse, na welche schon? Ich soll Siri mitnehmen. Egal ob einfach...“, der Schattentschaja grinste dämonisch, „... oder mit Gewalt.“
Ich ging ängstlich ein paar schritte zurück, weil ich wusste, welche Art dem Tschaja lieber war.
Da stellte sich Lyze vor mich. „Versuch es doch, wenn du dich traust. Dich schaffe ich locker.“
„Ah...“ meinte Karel und drehte uns den Rücken zu. „Wie ich sehe weist du, dass wenn ich sterbe, auch Kenji stirbt. Aber denkst du wirklich, dass ich die Drecksarbeit erledige.. ?“ er schnipste mit den Fingern.
Da sprangen die Samurais in den Vordergrund.
Ängstlich schaute ich zu Boden. „War das nicht durchschaubar, Lyze.. ?“, fragte ich leise.
Lyze blickte trocken zu mir nach hinten. „Ach sei ruhig...“
Die Zwei Samurais zogen ihre Katana.
„Kein Problem, das kann ich auch!“ meinte selbstsicher Lyze und streckte seine rechte Hand in die Luft. Dann schloss er für einen Moment die Augen. „Shana, Kana, ich rufe euch!!“ rief er laut, in dem Moment erschienen die Zwillingswaffen in seinen Händen.
„Sie an...“, grinste Karel, während er langsam spöttisch in die Hände klatschte, „... davon hat mir Kenji gar nichts erzählt, kann es sein, dass Siri doch noch ein Fünkchen Vorstellungskraft besitzt?“
Lyze trat grummelnd nach vorne und ging in Kampfpose. „Mach dich auf was gefasst! Du wirst dir wünschen, nie Kenjis Seelenpartner geworden zu sein!“
Leise kicherte nur noch Karel, wandte seinen Blick von uns ab und gab den Samurais ein klares Handzeichen, dass sie angreifen sollen.
Mit lautem Gebrüll rannten beide auf Lyze zu, der Shana und Kana kreuzte, um zu blocken. Die Schwerter prallten auf einander, ließen ein klingendes Geräusch von sich geben.
Ein Stück sprang Lyze zur Seite; dann rannte zur Abwechslung er auf einen der Samurais zu. Der blockte allerdings mit einer Hand. Etwas verblüfft schlug Lyze weiter auf ihn ein, in der Hoffnung, sein Gegner würde die Deckung vernachlässigen.
Meine Augen wurden immer größer, als ich sah, wie der andere Samurai von hinten auf Lyze zu lief, um ihn zu überraschen.
„Lyze hinter dir!!“ schrie ich noch im letzten Moment.
Nur gut, dass er gute Reflexe hatte, denn sofort nach meinem Satz drehte der sich nach hinten und blockte den tödlichen Angriff.
Der Samurai, der jetzt hinter ihm stand, sah sauer zu mir rüber. Ich bin mir sicher, dass er mich am liebsten verfolgt hätte, wenn ich weggelaufen wäre.
Karel verschränkte die Arme. „Kommt schon, ich will endlich nach Hause...“
Wir konnten es nicht fassen, als beide gleichzeitig auf Lyze losgingen, und ihn in die Knie zwangen.
„Geht doch, jetzt lasst uns die Kleine nehmen und verschwinden.“ Meinte Karel gelangweilt.
Ich ging einige Schritte zurück, als die vermummten Gestalten auf mich zuschlenderten. Hilflos schaute ich zu Lyze, der sich nicht wirklich bewegen konnte.
„Hilf mir Lyze!!“ rief ich trotzdem noch panisch, auch wenn ich wusste, dass er nicht reagieren würde.
Gerade, als ich mich umdrehen und wegrennen wollte, packte mich einer der Samurais am Arm, während mich der andere fesselte. Natürlich versuchte ich mich zu wehren, ich glaube, ich hatte sogar einen am Schienbein getroffen...
Gefesselt, zwischen zwei vermummten Samurais, die mich festhielten, war ich gezwungen Karel zu folgen. Ängstlich warf ich noch einen Blick zu Lyze zurück.
„Kommt gefälligst her!“ schrie Lyze, der sich wieder auf den Beinen befand. Er versuchte uns einzuholen, indem er auf uns zulief.
Doch plötzlich- es ertönte ein lauter Knall. Es erschien wie eine Ewigkeit, als Lyze reglos zu Boden viel.
Ich starrte hinauf, auf den anscheinend dritten angeheuerten Samurai. Er hatte eines der ersten Gewehre in seinen Händen- jetzt wusste ich woher der Knall kam...

Horus

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Geburtstag: 17. Dezember 1996 (15)

Geschlecht: Männlich

19

Sonntag, 14. Januar 2007, 20:28

weiter.weiter :D

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Siri

Fortgeschrittener

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Geburtstag: 3. September 1989 (22)

Geschlecht: Weiblich

20

Montag, 15. Januar 2007, 23:04

Ein Leser!! EIN LEESEEER!! >____< *Horus umwerf*
Danke!! Vielen dank dass du die Stoy liest! T^T

xD"

Äh~ es geht schon seit langem weiter. Ich werde lange Kapitel halb posten, damit man leichter mitkommt, ja? =D

Wenn niemand lust hat zu lesen macht nichts, nach einer Woche krieg ichs mit ^^°

Squazon, der Fuchstschaja
Dunkel war es in dem Kerker, wo ich reingeschmissen wurde. Die Luft war feucht und kalt, die Steinwände nass. Langsam setzte ich mich am kalten Steinboden auf und wischte mir zitternd eine Träne aus dem Gesicht. Ich konnte es einfach nicht glauben, dass Lyze niedergeschossen wurde. Ich dachte daran, was nun aus Tschaja und Max werden würde, und daran, dass ich nun lange, sehr lange kein Licht mehr sehen würde...

Mit Schmerzen griff sich Lyze auf den Kopf und richtete sich auf. Als er seine Augen öffnete sah er, dass er sich in einem Haus, auf einer Matratze befand. Ihm wurde schnell klar, dass er noch immer auf der selben Ebene war, wie vorher.
„Die Kopfschmerzen kommen von dem Aufprall...“, meinte eine kindliche Stimme.
Lyze drehte sich zur Seite und erblickte meine Seelenpartnerin, die sich wohl zur Zeit des Kampfes versteckte.
„Betzi, äh Bercy! Du kannst ja doch reden... autsch!“ Lyze griff sich auf die linke Brusthälfte, die verbunden war.
Bercy trat näher heran und verschränkte die Arme hinter ihrem Rücken. „...Squazon meint, du wärst um ein Haar gestorben, die Kugel hätte durch dein Herz gehen sollen.“
„Ah ja... Squazon, und was soll das sein?“, seine Frage kam trocken rüber.
Da ging die Papierschiebetür auf, und der große Schatten eines Tschajas wurde kleiner, als er hereinkam. Der Tschaja hatte im Gegensatz zu jedem anderen Tschaja rotbraunes Fell, auch wenn nur wenig. Hinten wedelte hin und wieder sein langer, ungewöhnlicher Fuchsschwanz hervor. Er hatte eine einzigartige Fernsichtbrille auf, die Anscheinend extra für Tschajas gedacht war.
„Ich bin Squazon.“ Sagte der Tschaja leise. Dann schaute er grinsend auf. „...Squazon, der Engels- oder Fuchstschaja, nett dich kennen zulernen, Partner!“
Verblüfft blinzelte Lyze Squazon lange an. „Bist du... mein.. ?“
Squazon lehnte sich gegen einen Stutzbalken und nickte. „Ja, ich bin dein Seelenpartner. Weist du, wieso man uns auch Engelstschaja nennt?“
„Weil du nicht die geringste Ähnlichkeit mit einem hast.. ?“ fragte Lyze doof zurück.
Während Bercy kicherte, lachte Squazon. „Nein, nein. Weil wir so gütig sind! Wäre ich nicht gewesen, würdest du jetzt nicht mit mir reden können!“
Lyze verschränkte die Arme und schielte weg. „Ja klar, und meine Schwester ist Bercy.“
„Ich kann deinen Sarkasmus verstehen, Lyze...“, Squazon nahm sich die Brille vom Kopf, „aber ich war da! Bercy versteckte sich hinter einer Hauswand, als ich sie traf. Sie erzählte mir die ganze Sache und meinte, dass sie einen Scharfschützen oben am Dach gesehen hat, euch aber nicht hat warnen können. Da mir ein Plan einfiel, rannte ich mit ihr auf das Nebendach und hielt mit meiner Brille Ausschau. Als ich sah, dass der Schütze das Gewehr anlegte musste ich schnell handeln. Ich nahm meine Schleuder, legte einen Diamanten rein und schoss im Richtigen Moment. Dadurch prallte die Kugel ab und du erhieltst nur einen Streifschuss!“
Nickend hörte Lyze Squazon zu. „Okay... ich habe zwei fragen... erstens: Woher weist du meinen Namen? Und Zweitens...“, er setzte sich anders hin und holte Luft. Dann meinte er laut: „...wieso einen sau teuren Diamanten?!“
„Ich habe deinen Namen Squazon verraten!“ lächelte Bercy und zeigte auf, dann Squazon: „Den Diamanten habe ich mal vor geraumer Zeit gefunden, er war allerdings so klein, dass er keinen sehr großen Wert für unsere Ebene hatte.“
Er trat näher an Lyze heran: „Komm, gehen wir erstmals was essen !“
Nickend stand Lyze langsam auf, schließlich schmerzte ihm die Brust doch noch ein bisschen. „...Und wer bezahlt?“
Gleichzeitig riefen Bercy und Squazon: „Ich nicht!“

Weiter gehts spä~ter ^^

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Siri« (15. Januar 2007, 23:08)