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Tenebria

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21

Sonntag, 20. Januar 2008, 13:06

zu deiner Geschichte

Mach dir nichts daraus, wenn es etwas dauert. Für beine besten Geschichten hatte ich auch etwa zehn Jahre gebraucht. Und fertig bin ich mit manchen immer noch nicht( und das seit über 17 Jahren) Manhmal hat man halt keine Idee, wie man es weitermachen soll, oden den
Übergang von einer Szene zur Anderen. Oder man hat einfach kein Bock zu schreiben. :D
. . .

Cremia

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22

Sonntag, 20. Januar 2008, 13:11

es is verdammt schwer vom Alltagstrott einer Hauptperson wegzukommen und nich zuviel ringsrum zu erzählen sodass die Handlung ganz verschwindet...
nya to be continued, sag ich mal zu der Geschichte XD
Veni- Vidi - Abii...
(Ich kam, sah und ging wieder... )

Cremia

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23

Samstag, 23. Februar 2008, 19:38

next part =)

nachdem ich endlich mal wieder Zeit zum schreiben hatte... ^^


Am Fuß des Turms angekommen, wandten sie sich in Richtung der Stadttore.
Nathan bemerkte mit Genugtuung, dass die Menschen seinem Vater ehrfürchtig Platz machten. Obwohl er schon seit geraumer Zeit nicht mehr dem Rat der 13 Weisen angehörte, schätzte man immer noch seine Meinung in Kimae und häufig bekam er Besuch von Leuten, die Hilfe brauchten.
Sie gingen an den Ständen der Händler vorbei, die ihre Waren anpriesen, einer lauter als der andere. Hier bot einer Salz und Fisch, dort ein anderer Schmuck aus feinstem Silber. Natürlich gab es in Kimae auch Händler, die etwas außergewöhnlichere Ware zu bieten hatte, doch sie stellten ihre Stände lieber etwas abseits, am anderen Ende der Stadt auf und wer bei ihnen das eine oder andere erwerben wollte, der brauchte schon mehr als nur ein paar Goldmünzen, denn die Händler ließen sich ihre meist magische Ware gut bezahlen.
Allmählich kamen die Stadttore in Sicht. Nathan kniff die Augen zusammen und versuchte, die Gestalten, welche dort standen, besser zu erkennen.
Seltsamerweise zählte er jetzt viel mehr Silhouetten als vom Turm.
Doch als sie die Tore fast erreicht hatten und sich durch die Menschenmenge schoben, erkannte Nathan, dass die Gruppe nicht nur aus Menschen, sondern auch aus einer Herde großer Tiere bestand, offensichtlich die Reit- und Lasttiere der Fremden.
Die seltsamen Wesen waren etwa so große und breit wie Pferde, und besaßen vier Beine, von denen die Hinterbeine in Hufe und die Vorderbeine in mächtige Pfote übergingen. Ihre langen Mähnen und Schweife glänzten silbrig-weiß und golden, an Hals und Beinen wuchs eine Mischung aus Fell und winzigen Federn, während der Rumpf von hornigen Schuppen überzogen war, und dieselbe Farbe besaß wie das Feder-Fell. Aus ihren Schultern wuchsen mächtige Schwingen.
Am meisten jedoch faszinierten Nathan ihre Köpfe. Auch sie waren mit Feder-Fell überzogen und ähnelten Drachen-Köpfen. Ihre Augen blickten stolz und treuherzig, durch ihre goldene Farbe strahlten sie eine Wärme aus, welche Nathan dazu brachte, die Tiere trotz ihres absonderlichen Aussehens sofort zu mögen.
Er drehte sich zu seinem Vater, um ihn zu fragen, ob er vielleicht die Namen der Wesen wüsste, doch dieser schaute mit ernster Miene zu den Fremden hinüber. Nathan folgte seinem Blick und bekam einen Schreck.
Das Symbol auf den Mänteln der Gruppe zeigte...
...einen Drachen und einen Adler!
Die Figuren waren innerhalb eines Dreiecks abgebildet und um das Dreieck herum befanden sich Runen, die Nathan weder lesen noch zuordnen oder gar übersetzen konnte.
Veni- Vidi - Abii...
(Ich kam, sah und ging wieder... )

Cremia

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24

Samstag, 1. März 2008, 13:27

und weiter gehts...

Die Figuren waren innerhalb eines Dreiecks abgebildet und um das Dreieck herum befanden sich Runen, die Nathan weder lesen noch zuordnen oder gar übersetzen konnte.
Da er so offenbar nichts Genaueres über die Herkunft der Fremden erfahren würde, besah sich Nathan die Gesichter der einzelnen Gruppenmitglieder genauer und versuchte sie anhand von Hautfarbe und Gesichtsmerkmalen einer Region zuzuordnen. Doch auch das half nichts, denn die Gemeinschaft setzte sich aus den unterschiedlichsten Menschen zusammen, Nathan sah einige Skeiyaner und sogar Reyaner, aber auch Menschen, deren Aussehen er keinem der beiden Völker zuordnen konnte. Ihre Gesichter waren schmal und ihr Körperbau zierlich, die Ohren waren nicht groß genug für Reyaner, aber auch nicht klein genug für Skeiyaner und sie liefen nur leicht spitz aus.
Nathan betrachtete einen älteren Mann, offenbar der Anführer der Truppe, der ihm den Rücken zudrehte und mit dem Hauptmann der Torwache sprach. Er hatte seine langen silbrig-weißen Haare zu einem Zopf gebunden und besaß eine, trotz seines Alters, athletische Erscheinung. An der linken Seite seines Gürtels hing ein schmales Schwert.
Plötzlich drehte er sich zu Nathan um.
Sie schauten sich an und Nathan war es, als kenne er diesen Mann, der ihn mit seinen hellgrünen Augen musterte, schon sein ganzes Leben. Der Blick des Alten war voller Freundlichkeit und Wärme. Gleichzeitig hatte Nathan das Gefühl, dass er ihn nicht einfach nur sah, sondern direkt in ihn hineinblickte und genau wusste wer und was er war.
Dann wandte der Alte den Blick wieder ab, da er erneut vom Hauptmann angesprochen wurde und das Gefühl verflog.
Veni- Vidi - Abii...
(Ich kam, sah und ging wieder... )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cremia« (27. Juni 2008, 15:26)


Tenebria

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25

Samstag, 1. März 2008, 17:52

:D du schreibst auch weiter :thumbsup: 8o
. . .

Cremia

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26

Samstag, 1. März 2008, 18:27

lol, kaum zu glauben, huh? ;)
aber sag mal: rede ich zu viel ringsrum???
hab langsam das Gefühl, dass meine Handlung stecken bleben wird, wenn ich so weiterschreibe...
Veni- Vidi - Abii...
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Tenebria

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27

Samstag, 1. März 2008, 18:52

man muss schon etwas beschreiben, damit man sich in die Situation besser versetzen kann. Also bisher konnte ich gut folgen. WEiterschreiben.

:D
. . .

Cremia

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28

Freitag, 27. Juni 2008, 15:27

so, nach einer halben Ewigkeit mal der nächste Teil... (Juhuu bald Ferien = mehr Zeit^^)



Als Nathan sich langsam und immer noch verblüfft umwandte, traf sein Blick auf ein weiteres Paar Augen und diesmal lief es ihm eiskalt den Rücken hinunter.
Die Augen gehörten zum schmalen ausgemergelten Gesicht eines großen jungen Mannes, das linke war eisblau, das rechte Auge jedoch...war goldfarben!
Nathan starrte den Mann ungläubig an und dieser starrte ebenso unverhohlen zurück. Sein Blick war eiskalt.
Dann wandte er plötzlich den Blick ab und richtete seine Aufmerksamkeit scheinbar auf das Gespräch am Tor, doch Nathan war sich sicher, dass er jede Bewegung am Rand seines Blickfeldes registrierte.
Dann setzte sich die Karawane in Bewegung (offenbar hatten sich der Anführer und der Hauptmann geeinigt) und zog in die Stadt ein, wobei die Bewohner eilig zur Seite huschten und ihre Kinder von der Straße zogen.
Als die Fremden außer Sicht waren, ging Nathans Vater auf den Hauptmann zu.
"Wer sind diese Menschen?" fragte er.
"Sie nennen sich die "Djivin", ihr Anführer, Izeano, behauptete, sie kämen aus dem Süden, aus der Einöde..."
"Aus der Einöde...?" Nathans Vater runzelte die Stirn. Für den Bruchteil einer Sekunde flackerte sein Blick zu Nathan hinüber.
Koito warf ihm einen fragenden Blick zu, doch Nathan achtete nicht darauf.
"Ja! Sie werden ihr Lager am Rand der östlichen Stadt aufschlagen und in wenigen Tagen wieder abreisen."
Donjo bedankte sich und ging mit Koito und Nathan zurück in die Stadt.
Als es dunkel wurde, kehrte Koito nach Hause zurück. Er und Nathan hatten ausgiebig spekuliert, was die "Djivin" wohl wollen könnten,
doch zu einem Ergebnis waren sie nicht gekommen, zumal Nathan seinem Freund mit keinem Wort von der Prophezeiung und somit auch nicht von der Verbindung zwischen ihm und dem Symbol auf den Umhängen der Fremden
erzählt hatte, obwohl er das nur zu gern getan hätte. Er seufzte. Es hatte keinen Sinn, sich noch weiter den Kopf darüber zu zerbrechen. Gleich morgen würde er diesen Izeano aufsuchen und ihn selbst danach fragen.
Mit diesem Gedanken im Kopf schlief er ein.
Veni- Vidi - Abii...
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Tenebria

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29

Sonntag, 29. Juni 2008, 22:31

Bald weiterschreiben, jaaaaa!!???!! ^^
. . .

Cremia

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30

Samstag, 29. November 2008, 22:36

Jesra lag auf ihrem Bett und dachte nach. Naiskas lag auf ihrem Bauch, ein zusammengerolltes Bündel. Jesra beneidete ihn. Wie viel einfacher musste es sein, ein Tier zu sein, wenn auch ein sprechendes... Sie seufzte. Dann hob sie vorsichtig den Kater von ihrem Bauch und legt ihn auf das Bett, wo er sich ein wenig enger zusammenrollte und friedlich weiterschlief.
Jesra trat an ihr Fenster und schlang die Arme um sich. Obwohl es in ihrem Zimmer warm war, fröstelte sie. Noch zwei Stunden bis Mitternacht...
Zwei Sunden...und dann würde ihr Leben sich endgültig ändern...
Jesra seufzte erneut. Sie wusste nicht mehr, was sie denken sollte.
Ein Prophezeiungskind… war das gut, war das schlecht…? Und für wen?
Nachdem sie die Schriftrolle gelesen hatte, war sie wie betäubt gewesen. Die Geschichte Reyas erzählte von einigen Prophezeiungen, die gute Dinge bewirkt hatten, nur hatte niemand, der von einer Prophezeiung betroffen gewesen war, lange gelebt. Die Prophezeiungskinder brachten Frieden... und opferten sich selbst dafür. Natürlich hieß das nicht, dass ein früher Tod für Jesra unausweichlich war, aber es machte ihr trotzdem Angst...
Noch eine Stunde bis Mitternacht...

Nathan lief unruhig in seinem Zimmer auf und ab. Vor einer halben Stunde war er aufgewacht und hatte festgestellt, dass sein 17. Geburtstag nur allzu nah war. In nur einer Stunde würde er ein anderer Mensch sein...

Jesra begann unruhig hin und her zu laufen. Noch fünfundvierzig Minuten...
Was würde es sein? Stärke, Schnelligkeit, Magie? Eine geistige Fähigkeit?

Würde Nathan Menschen heilen können, ihre Gedanken lesen oder vielleicht sogar fliegen können?

Jesra blieb stehen.

Nathan erstarrte.

Und wenn nun gar nichts geschah?

Was, wenn er nutzlos bleiben würde? Was würde sein Vater dann sagen?

Was sollte sie nur ihrer Mutter erzählen?

Die Uhr schlug Mitternacht.


-Ende Kapitel 2-
Veni- Vidi - Abii...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cremia« (1. Dezember 2008, 17:28)