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Tryzz

Board-Aristokrat

Beiträge: 174

Geburtstag: 26. September 1988 (23)

Geschlecht: Männlich

1

Dienstag, 31. Juli 2007, 22:40

Atomkraft - Ja, oder nein?

Umfrage

Atomkraft - Ja, oder nein?

50%

Ja, ist leider ein notwendiges Übel (5)

40%

Nein, mir zu gefährlich (4)

10%

Mir eigentlich egal, hauptsache der Fernseher läuft (1)

Insgesamt 10 Stimmen
Was hab ich mich gefreut...

Da diese Schandflecken von Eierköpfen die Umwelt im schönen Norden eh nur verschandeln, konnt ich mirein kleines Schmunzeln nun doch nicht verkneifen, als ich von den beiden Pannen in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel hörte.
Da das aber den lästigen Nebeneffekt der Lebensgefahr mit sich brachte, is es natürlich ein zweischneidiges Schwert, und erinnert mich immer wieder an die allseits beliebte Frage unseres nervenden alten Politiklehrers:
Was denkt ihr über Atomkraft?
Sollten wirs haben, oder sollten wir uns lieber komplett mit Solarzellen und Windrädern zupflastern?
Werd mich wie immer mit meiner eigenen Meinung noch ein wenig zurückhalten, da ich dachte, dass hierzu eine Umfrage garnicht mal zu Fehl am Platze wäre...

Lasst mal hören.
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Acida-13

Spiele-Supporter

Beiträge: 437

Geburtstag: 1. September 1992 (19)

Geschlecht: Männlich

2

Dienstag, 31. Juli 2007, 23:06

ich bin gegen atomkraft, wobei ich nicht die gefahr eines unfalles sondern den atommüll am schlimmsten finde, ein unfall passiert nur sehr selten wenn überhaupt, aber atommüll hat jedes kraftwerk und keiner weiß wohin damit...
natürlich ist ein unfall scheiße, nur der atommüll kommt ja permanent nach..
wir kämpfen, solange bis der rausch des sieges oder der der ohnmacht über uns fällt!

Miat

Super Moderator

Beiträge: 479

Geburtstag: 22. April 1987 (25)

Geschlecht: Weiblich

3

Dienstag, 31. Juli 2007, 23:17

Soweit ich weiß, wird viel von der Energie, die produziert wird, nicht gebraucht. Daher bin ich für die Abschaltung der ältesten Anlagen, da diese nicht gebraucht werden und vermutlich sogar unfallgefährdeter und uneffizienter sind als die neueren Anlagen. Wenn Atomkraft, dann so viel, wie man gebrauchen kann.

Ich bin der Meinung, dass alternative Energien durchaus wichtig sind, denn auch Atomkraftwerke tragen zur Umweltverschmutzung bei. Deswegen finde ich, dass Deutschland den richtigen Kurs mit möglichst viel alternativen Energien einschlägt. Dann kann man auch weitere Atomkraftwerke abschalten. Im Moment sieht es aber nicht danach aus, als ob wir in den nächsten 100 Jahren komplett ohne Atomkraftwerke auskämen. Da hat die Wissenschaft noch einiges vor sich, aber ich bin zuversichtlich, dass es irgendwann mal so weit ist.

::MAJORA::

Super Moderator

Beiträge: 237

Geburtstag: 4. November

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4

Mittwoch, 1. August 2007, 00:18

Generell bin ich auch gegen Atomkraft. Aber wie es im Moment aussieht ist sie eher unverzichtbar, als dass man alle Kraftwerke abschalten könnte. Somit im Moment noch JA Atomkraft, denn unser Energiebedarf ist leider noch zu hoch und die anderen Energiegewinnungsformen zu uneffizient, als dass wir sie abschalten könnten. Sobald es jedoch andere Möglichkeiten gäbe bin ich voll dafür.

Killerlink

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5

Mittwoch, 1. August 2007, 02:57

Klar an sich ist jeder dagegen aber zur zeit ist die zeit einfach noch nicht so weit das man einfach sag lasst uns die Dinger abschalten. Zum einen bringen die Atomkraftwerke doch recht viel energie über einen relativ langen Zeitraum und zum anderen schaffen sie auch Arbeitsplätze. Natürlich finde ich die dabei entstehende Bedrohung durch Unfälle oder den Restmüll erschreckend aber zur Zeit ist es wohl noch nötig dieses Risiko auf sich zu nehmen.

Pascal

Administrator

Beiträge: 657

Geburtstag: 16. April 1987 (25)

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6

Mittwoch, 1. August 2007, 11:48

Momentan bin ich auch noch dafür, auch aufgrund des Preises. Offensichtlich scheinen alternative Technologien derart teuer und folglich ineffizient zu sein, dass man zu Hause mit Kerzen sitzen und seine Wäsche am Fluss waschen müsste (Neckar ... igitt ...) wenn es keine Atomkraft gäbe. Strom ist ja eh schon extremst teuer. Daher momentan noch ein "Ja". Sobald aber alternative Technologien an der Hand hat die halbwegs günstig und effektiv sind, bin ich auf jeden Fall gegen die Atomkraft.

Sollte es tatsächlich sein wie Miat sagt, dass also viel der produzierten Energie nicht benötigt wird, so halte ich es auf jeden Fall für sinnvoll 1. die alten bzw. gefährlich maroden Dinger abzuschalten, 2. die laufenden einfach zu drosseln. Letzteres geht schließlich auch bei einem Atomkraftwerk - und wenn man die Möglichkeit hat, warum macht man das dann nicht? Dadurch spart man sich Neuanschaffungen und reduziert den von Acida angesprochenen gefährlichen Müll.

Was ich absoluten Blödsinn finde ist die Idee die alten abzuschalten und zeitgleich neue zu bauen. Ähnlich auch die alten komplett zu sanieren. Es ist zumindest mal absehbar, dass irgendwann demnächst die Technologien soweit sind, dass sich alternative Energie lohnt. Da rentiert es sich einfach nichtmehr neue AKW zu bauen oder irgendwas altes "neu" zu machen, denn vielleicht benötigt man das in ein paar Jahren ja garnicht mehr. Es handelt sich hierbei meiner Meinung nach um einen Schnellschuss weil nun eben tragischer Weise kurz hintereinander zwei Unfälle geschehen sind. Sicherlich ist das schlimm, aber auf ein Mal verhält sich jeder als würde es durchschnittlich monatlich zu einer atomaren Katastrophe kommen; meiner Meinung nach vollkommen übertrieben.

Herr der Zeiten

Fortgeschrittener

Beiträge: 274

Geburtstag: 11. September 1981 (30)

Geschlecht: Männlich

7

Mittwoch, 1. August 2007, 15:47

Ja, die alternativen Energien sind eigentlich prinzipiell eine ganz gute Idee. Ich als angehender Metallurge muss aber leider sagen,dass z.B. die Aluminiumgewinnung in einem einzigen Werk allein schon 1,4 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr verbraucht. Das ist ungefähr so viel wie eine Stadt mit 300.000 Einwohnern. Deutschland als Industrieland hat also ingsamt einen enormen Energiebedarf. Vor allem die Solarenergie ist wegen den wenigen Sonnentagen pro Jahr hier eher sinnlos.

Ich bin mal eher dafür, dass endlich mal die Fusionsreaktortechnik verbessert wird. Kernspaltung ist von gestern. xP

Was aber die Preise angeht liegt das aber eher an unseren großen Stromkartellen hierzulande.

PunkBoy

Fortgeschrittener

Beiträge: 270

Geburtstag: 19. Mai 1989 (23)

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8

Mittwoch, 1. August 2007, 17:35

Majora hat ein Wort angewendet "Energiebedarf" sollte man sich nicht fragen ob man die energie die wir oft sinnlos verpulvern wirklich benötigen, oder ob sie nur dazu dient unserer unter ständiger überproduktion und Wertinflation leidenden Gesellschaft die übersteigerten Bedürftnisse nach Luxus zu befriedigen. Zu atomkraftwerken kann ich nur sagen: Ein zweischneidiges schwert, einerseits ist die dadurch produzierte Energie "Sauber". Allerdings nur so lange bis man nich mehr weiß wohin mit dem atommüll. Zweitens, Arbeitsplätze, die kann man heutzutage nunmal nich aus der debatte lassen! Atomkraftwerke schaffen arbeitsplätze und das nicht zu knapp, das geht nämlich noch weit über das eigentliche Kraftwerk hinaus. Die sache mit den Unfällen die so oft angesprochen wird, hmm naja Ich hab en ganz klitzekleines bisschen ahnung über die sicherheitsmaßnahmen in so einem Reaktor, da mein Großvater als sicherheitsmensch in einem gearbeitet hat. Nämlich im Atomkraftwerk Phillippsburg wenn das wem was sagt ^^ . Die wahrscheinlichkeit dass so ein atomkraftwerk wirklich mal hochgeht, oder so havariert dass Radioaktives material in die Umwelt gelangt ist sehr gering. Und eh mir jetzt einer mit Tschernobyl kommt: Erstens war diese anlage mehr als überholungsbedürftig, zweitens is das Unglück von tschernobyl durch eine Reihe menschlicher Fehler zu stande gekommen. Und Letztens hat man damals Regelstäbe aus Graphit verwendet die bei hohen Temperaturen anfangen zu brennen, das kann heute nicht mehr passieren. so, aber zurück zum hauptthema ^^
Wenn wir es schaffen unseren energie"bedarf" so weit zu regeln dass atomkraftwerke ungenuntzt bleiben DANN haben wirs geschafft, und können sie abschalten, aber im moment müssen sie halt noch als billige und starke energielieferanten herhalten.
Andererseits bin ich der Meinung dass viel der Atomenergie durch regenerative Energieen ersetzt werden könnte. Russland zum beispiel will riesige AKW's auf dem meer schwimmen lassen so ähnlich wie bohrinseln! Was zur hölle sollen solche ideen? Russland hat Gigantische ungenutzte Flächen! in sibirien z.b. Wenn man da nen "paar" windkraftwerke aufstellen würde könnte man ganz sicher ne menge energie gewinnen! Nur leider sind regenerative Energien im moment noch verdammt teuer...

so, mal wieder nen haufen unverständliches Kauderwelsch von mir gegeben ^^
Fazit: Stimmenthaltung, meiner ansicht nach wiegen sich Pro und Contra gegenseitig auf.
Heiliger Stuhl ist auch nur Scheiße!


Tryzz

Board-Aristokrat

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9

Mittwoch, 1. August 2007, 23:49

Gepriesen sei meine Bequemlichkeit.
Kann mich euch allen so gut wie anschließen.
Majo hat, wie ich finde, den Nagel echt auf den Kopf getroffen. Stimme dem auch voll und ganz zu.
Ich frage mich bei der ganzen Geschichte allerdings, was unsere geistreichen Regierunsbeamten sich denn für ein "danach" denken. Dass Deutschland eine Schlüsselposition in diesem Katzbuckeln vor den Ökos hat, ist ja allgemein bekannt, und kann ausnahmsweise sogar ich für gutheißen. Nur was ist denn mit den anderen Ländern? Die Pissnelken von Sarkozy und Putin denken doch nicht im Traum daran ihre AKW abzuschalten, geschweigedenn ihre neu errungene Monopolstellung in der Energiewirtschaft aufzugeben.
Will das ganze jetzt auch nicht ausweiten, da ja schon zur Genüge angesprochen wurde, dass eine vollkommene Abschaltung der AKW nur dann sinnvoll wäre, wenn für ökonomisch (maybe auch ökologisch) verträgliche Ausweichträger gesorgt werden würde.

Wenns nach meiner Pfeife ginge, dann würde mit der Verbesserung der Umweltlage gleich im Bundestag angefangen werden, indem man den Sesselfurzer Gabriel wegrationalisiert und ihn zu Biofutter verarbeitet.
Wo grade auch das Paradoxum der Russen angesprochen wurde, dass sie ihre Schrottmaschinen lieber innen Ozean pflanzen, als in ihre Tundra, bringt mich das zurück zur Frage:
Jeder Ökonom und Ästhet muckiert sich ja darüber, dass unsere netten Windkrafträder immerzu nur unproduktiv in der Gegend herumstehen und ihnen mit ihren Enormen Maßen ja vollkommen die Sicht auf unsere ach so schöne Natur versperren. Irgendwann hab ich mal ne Reportage im Fernsehen gesehen, in der die Idee angsprochen wurde, diese Mistdinger einfach allesamt ins Meer zu verbannen. Soweit ich mich entsinnen kann, hat Schleswig-Holstein das auch schon in die Tat umgesetzt. Nur warum fasst diese Idee nicht mehr Fuß? Ich für meinen Teil sehe da nicht viel verwerfliches dran. Im Norden weht grundsätzlich der nervigste Wind den ich je gesehen habe, und selbst in unserer Bananenrepublik haben die Fische und Krebse noch keine eigene Lobby, in der sie sich über diese Halbbäume beschweren können...

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Pascal

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10

Donnerstag, 2. August 2007, 00:34

Weil du auf dem Meer keinen konsistenten Untergrund hast und die Konstruktionen der Vorrichtungen sowie deren Prüfung durch Ingenieure zu teuer sind. Selbiges gilt auch für schwimmende AKW. Bei den schwimmenden AKW hat man aber wohl den Vorteil, dass die Kühlung und auch die Moderation verbessert werden können.

Die Mehrzahl lautet übrigens "AKW" und nicht "AKWs" - nur dass ich das auch mal loswerd. Ist genauso schlimm wie "AGBs", "PKWs" oder "GmbHs" (nennt sich Plural. Es heißt ja auch nicht "Zwei Atomkraftwerks", "Zwei Allgemeine Geschäftsbedingungs", "Zwei Personenkraftwagens" oder "Zwei Gesellschaft mit beschränkter Haftungs" 8| ) ...

Tryzz

Board-Aristokrat

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11

Donnerstag, 2. August 2007, 01:30

Ich red auch von keinen Windrädern die in den Boden gerammt werden, sondern von Windparks, die mittels irgendeiner Technik verankert werden.
Dabei nutzen die dann nciht nur die Winenergie, sondern gleichzeitig auch den Wellengang, indem sie den Schub in Energie umwandeln.

Klang in der Theorie super, nur gabs auch einige Bedenken. Durchaus möglich dass dein Einwand mit bei war :p

Btw: Allgemein verbreitet ist aber der Plural mit dem angehangenen "s". Man sagt sehr wohl PKWs, auch wenns total verkehrt ist.
Hört sich im Gebrauch aber einfach besser an...
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Pascal

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12

Donnerstag, 2. August 2007, 10:38

Ja das ist schon klar, sonst lohnt sich die ganze Sache ja nicht. Aber trotzdem ist es vergleichsweise komplizierter als einfach irgendwas in den Boden zu rammen^^

Btw: Allgemein verbreitet ist aber der Plural mit dem angehangenen "s". Man sagt sehr wohl PKWs, auch wenns total verkehrt ist.
Hört sich im Gebrauch aber einfach besser an...


Ich weiß. Aber nur weil's jeder macht ist's trotzdem falsch. Will euch ja nur gutes Deutsch beibringen^^ Außerdem: Wenn man das -s garnicht anhängt erspart man sich die Gefahr noch schlimmerer Fehler - irgendwelcher Konstruktionen wie gar "PKW´s".
Und wenn wir gerade schon dabei sind: Neulich hab ich mal was von "AGB-Bedingungen" ("Allgemeine Geschäftsbedingungen-Bedingungen", war glaub ich bei eBay) gelesen und eine Kollegin wollte was von mir im "PDF-Format" ("Portable-Document-Format-Format"), das war auch sehr lustig. Gibt's ein Thema über die Verunstaltungen unserer Sprache? Dann lager ich mal aus^^

Tryzz

Board-Aristokrat

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13

Donnerstag, 2. August 2007, 13:10

Trotzdem wäre es meiner Meinung nach den Versuch wert. Zumal es wie gesagt vielleicht die Konjunktur zusätzlich ankurbeln würde.
Ansonsten wette ich dass spätestens in drei Jahren unsere schrottgeilen Kommifreunde aus China ankommen und unser ganzes Zeugs abkaufen.


Gab ma ne ganze Seite mit dem beliebten Fehlerthema "Seid/Seit" :p
Da kannse dich austoben ;-)
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