Du bist nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Acida-13

Spiele-Supporter

Beiträge: 437

Geburtstag: 1. September 1992 (19)

Geschlecht: Männlich

1

Montag, 5. November 2007, 20:39

Bildungssystem

ich weiß ja nicht wies zu zeit in deutschland is, aba bei uns in österreich ist das Bildungswesen zurzeit gesrpächsthema nummer 1...
wie immer gehts bei unsern politikern hin her die einnen wiollen die gesamtschule die andern ned, wirkloch kompromissbereit is keiner...

wie is es bei euch und was denkt ihr darüber??
wir kämpfen, solange bis der rausch des sieges oder der der ohnmacht über uns fällt!

Killerlink

Fortgeschrittener

Beiträge: 289

Geburtstag: 13. Mai 1988 (24)

Geschlecht: Männlich

2

Dienstag, 6. November 2007, 03:13

Bildungssystem... is ne heikle Sache wohl in jedem Land der Welt. Wenn man überlegt wie schlecht wir wieder mal bei Piesa abgeschnitten haben ... naja
An sich is unser Bildungssystem schwer genug ...da wir ja haben
- Hauptschule
-Realschule
-Hilfsschule
-Gesammtschule
-Gymnasium
- Mittelschjule allg.
zwischen den einzelnen Schulformen gibts dann meist auch noch große soziale Unterschiede welche auch nich wirklich zur förderung der Bildung jedes einzelnen beiträgt -.-

Als Beispiel wäre da die hauptschule in der die meisten Klassen ja (nach Vorurteilen) mit Assi- und Idiotenpack gesegnet ist. Ein weiteres Beispiel ist wenn ein Schüler aufs Gymi geht und das dort nich schaft wird er zurück in die Realschule gepackt wo er dann wieder (dank den Sozialen und allgemeinen Missverständnissen und Vorurteilen) als Streber und Versager der das Gymi ned geschaft hat abgestempelt.

Und dann is da noch die Politik ... alle reden über Rente, Krankheiten und Streiks. Ich mein klar is es wichtig auch über das zu reden aber wie wollen sie ein stabieles Land aufbauen wenn sie die Zukunft von Morgen vernachlässigen auf die sich am ende alles stützt. Klar, nach Piesa hieß es wieder "Wir müssen was im Bildungssystem machen!" aber dann war wieder Ruhe. Insofern is das deutsche Bildungssystem um einiges komplizierter als es eigentlich scheint und solange auch noch der Konflikt zwischen neuen und alten Bundesländern besteht (die an sich auch ein ganz unterschiedliches Bildungssystem haben) wird sich da in den nächsten Jahren auch nich viel tun.

Acida-13

Spiele-Supporter

Beiträge: 437

Geburtstag: 1. September 1992 (19)

Geschlecht: Männlich

3

Dienstag, 6. November 2007, 14:59

bei uns wird die geamtschule jetz in ein paar bundesländern "ausprobiert"
ich finde es komplett gestört, da es ja wirklich genug menschen gibt die ienfach ncihts lernen wollen, wenn man die guten mit den schlechten schülern zusammenstekct, tun sich die lehrer nur schwerer, die schlechten sind demotiviert, und die guten gelangweilt...

ich weiß nicht was das bringen soll...


deshalb fände ich mehr förderungen für schwache und starke schüler gut,,,
wir kämpfen, solange bis der rausch des sieges oder der der ohnmacht über uns fällt!

Tryzz

Board-Aristokrat

Beiträge: 174

Geburtstag: 26. September 1988 (23)

Geschlecht: Männlich

4

Dienstag, 6. November 2007, 21:18


An sich is unser Bildungssystem schwer genug ...da wir ja haben
- Hauptschule
-Realschule
-Hilfsschule
-Gesammtschule
-Gymnasium
- Mittelschjule allg.
zwischen den einzelnen Schulformen gibts dann meist auch noch große soziale Unterschiede welche auch nich wirklich zur förderung der Bildung jedes einzelnen beiträgt -.-




Naja, an und für sihc gibt es nur die 3 Schulformen Gymnasium, Haupt - und Realschule. Und da wir in einer Bananenrepublik leben, ist die Bildung den Ländern überlassen, weshalb es immer ganz schlaue Kameraden gibt, die meinen das Recht der richtigen Schulpolitik für sich gepachtet zu haben. Resultat ist, dass es in den einen Ländern Gesamtschulen als Relikt der alten roten Regierung gibt, in den anderen, meist CDu-regierten Staaten nicht.
NRW ist da ein gutes Beispiel. Da schön lange unter der Knute der Sozis, wuchsen Gesamtschulen als ihr liebstes Kind hier quasi plötzlich wie Unkraut aus dem Boden.
Ziel dieser, meiner Meinung nach ziemlihc überflüssigen, Schule war es, der breiten Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, ihre Blagen mit vernünftigen Schulausbildungen versehen zu wissen. Man kann das immer gut mit dem Ruhrgebiet hervorheben. Auf Deutsch soll das heißen, dass auch die Kinder der Arbeiterschicht später Abi machen können. In vergangener Zeit war es ja meist den reichereren Bonzen - und Akademikerkindern vorbehalten auf ein Gymnasium zu gehen und somit ihr Abi zu erreichen.
ergebnis daraus ist, zumindest bei mir, eine Schule, vollgepackt mit dem hinterletzten Pack der Stadt, die man allenfalls noch als um längen abgehängtes Prekariat bezeichnen kann.
Die restlichen Schule sind da nur Sondermodelle.


Naja, und Schulpolitik....
Schulpolitik halt.
Was soll ein NRW-Gymnasiast großartig dazu sagen.
Meine persönliche Meinung geht dahin, dass ich am liebsten Eliteschulen hätt, in dem sich leistungsbereite Schüler nicht mehr mit unprivilegierten Idioten rumärgern müssen.
Dass das ein wenig utopisch ist, weiß ich selber, darum würd ich mich schon mit Schulen, mit gewissen Leistungsanforderungen zufrieden geben.
Positiv bleibt zu sagen, dass das nette Blondchen Barbara Sommer regelmäßig mit ihren stupiden Meinungen auf die Fresse fliegt, und auch das Prinzip des Zentralabiturs Wirkung zu zeigen scheint.
Weitere Statements folgen evtl. morgen. Müsst dafür aber erst einen weiteren Tag in diesem wundervollen Institut verbringen :p
- Rettet die Tabellenstruktur

Pascal

Administrator

Beiträge: 657

Geburtstag: 16. April 1987 (25)

Geschlecht: Männlich

5

Dienstag, 6. November 2007, 22:16

Na Tryzz, da bin ich jetzt mal nicht ganz deiner Meinung :)

Eliteschulen würden die sozialen Unterschiede nur noch größer machen als sie eh schon sind. Als Beispiel nehm ich mal mein Gymi. Ich war auf einem Gymnasium, das auch weit über sein Einzugsgebiet hinaus ein sehr hohes Ansehen hatte. Wer also auf dieser Schule war hat auf seinen Abi-Schnitt nochmal eine halbe Note "Schulbonus" bekommen (natürlich nicht auf dem Papier sondern im Kopf der Personaler). Schon wieder etwas unfair - denn jemand, der zwei Kilometer weiter in die andere Schule geht und die gleiche Note hat, ist genauso gut gebildet. Und jemand der auf die Realschule geht und vergleichsweise gut ist weiß meiner Meinung nach fast genauso viel wie ein mittelmäßiger Gymnasiast, denn auf der Realschule - so ist es jedenfalls in BaWü - lernst du nahezu den gleichen Stoff, auf dem gymi vertiefst du ihn nurnoch etwas mehr. Aber seien wir mal ehrlich: Die Feinheiten vergisst man nach ein paar Jahren oder Monaten eh wieder, dann sind alle wieder "gleich dumm".

Nene, ich setze viel mehr auf die Integrierte Gesamtschule - auch wenn der Name nicht so toll klingen mag. Das Prinzip liegt darin, dass alle auf eine Schule gehen, in den Klassen die Fächer aber individuell unterrichtet werden. Einfach ausgedrückt kann ein Schüler mit Realschulempfehlung also meinetwegen in Deutsch auf Gymnasialniveau, in Mathe aber auf Hauptschulniveau unterrichtet werden. Das hat dann den Vorteil, dass der Schüler sich in Deutsch, wo er gut ist, nicht langweilt (weil ihm das Realschulniveau zu einfach ist), er aber in Mathe gefördert wird weil er sich damit nunmal schwer tut. Somit erhält jeder Schüler seine individuelle Unterstützung. Problem: Das ist für den Staat recht teuer, denn durch die Komplexität werden mehr Lehrer benötigt. Weiterer Vorteil: Die "sozialen Schichten", wenn man's so nennen will, werden etwas durchgemischt. Ich mache momentan die Erfahrung, dass sich die durch die Schule gebildeten Grüppchen nie wirklich zusammenfinden. Da bleiben die Studenten unter sich, die "Ehemaligen" Gymnasiasten, Real- und Hauptschüler und so weiter. Durch das System würde man als "Gymnasiast" (genau genommen als Schüler mit Gymnasialempfehlung) auch mal einen Hauptschüler (entsprechend) kennen lernen. Ich muss zugeben, dass es bei mir nicht anders war. Von Klasse 5-13 waren weit über 95% meiner Freunde/Bekannten/Kontakte ebenfalls Gymnasiasten.

"leistungsbereite Schüler" und "unprivilegierten Idioten" wirst du überall haben. Denn ich kenne auch Leute denen das Wissen praktisch in den Schoß gelegt wurde. in der Schule kein einziges Mal aufgepasst (... und die anderen abgelenkt ...) und in den Arbeiten dann einser und zweier geschrieben. Auf sozialer Ebene dann oft absolute Nullen. Und andersrum kenne ich auch Hauptschüler die ohne Ende büffeln und trotzdem auf keinen grünen Zweig kommen. Also selbst wenn man Eliteschulen einführt dann kann man nie ein gerechtes System entwickeln, dass Spreu und Weizen auch nur halbwegs zuverlässig trennt.

Wo wir schon beim Thema sind: Es wurde die Idee eingeworfen das Sitzenbleiben zu streichen. Find ich gut. Denn wer etwas beim ersten Mal nicht versteht, der verstehts auch nicht beim zweiten mal (meistens jedenfalls), außerdem behält man seine sozialen Kontakte und wird nicht in einen Haufen Unbekannter geworfen. Drittens ist Sitzenbleiben auch noch derart deprimierend, dass man sich in seiner "Ehrenrunde" noch weniger anstrengt als zuvor.

Schön fände ich persönlich auch noch eine Auswahl praktischer Fächer. Man lernt null von dem was man wirklich mal brauchen kann. Einfaches Beispiel: Maschinenschreiben. So banal es klingen mag. Ich hatte nie Maschinenschreiben, brauche es aber täglich. Und auch ein Mechaniker wird gelegentlich einen PC benutzen müssen. Gesetze jeglicher Art. Entweder meine Lehrer waren absolute Nullen oder es liegt am System (vermute zweiteres) - aber wichtige Gesetze (allen voran das BGB) haben wir vielleicht mal kurz angerissen, die wichtigsten Dinge wüsste ich bis heute nicht, hätte ich mich nicht persönlich drum gekümmert. Buchhaltung: In nahezu jedem Beruf, und auch wenn es kein kaufmännischer ist - lernt man in der Ausbildung früher oder später Buchhaltung. Warum in Gottes Namen kann man da nicht die einen oder anderen Grundzüge in der Schule lernen? Nein, stattdessen schlägt man sich damit herum, dass die determinanten Gruppen eines Antigen-Moleköls als Epitope bezeichnet werden. Und super, ich kann nun berechnen wie viele (echte Aufgabe!!!) Fruchtfliegen (!) ich einem Behältnis B nach einer Anzahl von T Tagen der Fliegenzüchtung entnehmen kann, ohne dass der Bestand der Fliegen F(T) ohne den vom Tag [T-1] fällt, wenn gegeben ist wie viele Fliegen ich anfangs hatte und mit welcher Konstante K sie sich vermehren. Ist das nicht hirnrissig?!

Tryzz

Board-Aristokrat

Beiträge: 174

Geburtstag: 26. September 1988 (23)

Geschlecht: Männlich

6

Dienstag, 6. November 2007, 23:46

Das mit der Eliteschule war auhc nur Spinnerei...



Na Tryzz, da bin ich jetzt mal nicht ganz deiner Meinung :)

Nene, ich setze viel mehr auf die Integrierte Gesamtschule - auch wenn der Name nicht so toll klingen mag. Das Prinzip liegt darin, dass alle auf eine Schule gehen, in den Klassen die Fächer aber individuell unterrichtet werden. Einfach ausgedrückt kann ein Schüler mit Realschulempfehlung also meinetwegen in Deutsch auf Gymnasialniveau, in Mathe aber auf Hauptschulniveau unterrichtet werden. Das hat dann den Vorteil, dass der Schüler sich in Deutsch, wo er gut ist, nicht langweilt (weil ihm das Realschulniveau zu einfach ist), er aber in Mathe gefördert wird weil er sich damit nunmal schwer tut. Somit erhält jeder Schüler seine individuelle Unterstützung.


Hört sich wunderbar an.
Zeig mir die Schule in der das in der Praxis funzt...



Problem: Das ist für den Staat recht teuer, denn durch die Komplexität werden mehr Lehrer benötigt.



Die wir ums Verrecken aber nicht einstellen.
Bsp.: Physik + Mathe-Stelle für 1 Jahr ausgeschrieben.
Ne handvoll Bewerber, inkl. zweier promovierter und eines habilitierten Schlaubergers.
Wen nimmt man? Die "normalos"
Warum? Kein Geld um die von der Leistung eigentlihc viel eher in Frage kommenderen Bewerber einzustellen.
Fazit: Aus Kostengründen enthält man den Schülern eine vielleicht qualitativ hochwertigere Ausbildung vor. (nur angenommen...)




Weiterer Vorteil: Die "sozialen Schichten", wenn man's so nennen will, werden etwas durchgemischt. Ich mache momentan die Erfahrung, dass sich die durch die Schule gebildeten Grüppchen nie wirklich zusammenfinden. Da bleiben die Studenten unter sich, die "Ehemaligen" Gymnasiasten, Real- und Hauptschüler und so weiter. Durch das System würde man als "Gymnasiast" (genau genommen als Schüler mit Gymnasialempfehlung) auch mal einen Hauptschüler (entsprechend) kennen lernen. Ich muss zugeben, dass es bei mir nicht anders war. Von Klasse 5-13 waren weit über 95% meiner Freunde/Bekannten/Kontakte ebenfalls Gymnasiasten.


Naja...
Wenn du mal Lust hast mich in den nächsten Tagen im hässlicihen Kamen besuchen zu kommen, kann ich dir meine Schule zeigen.
Vorteil: Du erlebst ganz neue Kulturen
Nachteil: Du musst erst ne neue Fremdsprache lernen.
Für mihc fäbgt das Problem nämlich gerade bei dem gesellschaftlichen Mischmasch an.
Auch wenn die integrierte Gesamtschule das Bild eines friedlichen Zusammenlebens, inklusive nebenbei ereigneter Integration vorgaukelt, gibt es trotzdem noch die bekannten "Grüpphen".
Dumm gesellt sich bekanntlich zu dumm, die Türken zu den Türken, respektive zu Gruppe 1, Russen zu Russen, Polen zu Polen und die Deutschen lassen sihc unter sich genauso gut in arm und reich teilen.
Gelegentlich kommt es zwar vor, dass man einen Haufen gemischter Leute sieht, jedoch wird der Eindruck der funktionierenden multi-kulti-Gesellschaft just im nächsten Moment durch gewisse Artikulierungen der etwas anderen Art wieder zunichtegemacht.
Will jetz nicht den Eindruck erwecken ein besonders eifriger Verfechter einer gewissen arischen Wunschvorstellung in Bezug auf Schulen zu sein, ich vertrete nur die Meinung, dass einem friedlichen und funktionieren Zusammensein, eine gelungene Integration zuvorkommen muss. Da diese aber zumindest in unserer Gegend gründlihc in die Hose gegangen ist, werd ihc so lange ein absolut abwertende Meinung zu den Gesamtschulen haben, bis man mir eine zeigt, in der die Schüler die Messer in den Taschen und die Arme friedlich auf der Schulter ihres Nachbarn lassen, auch wenn die Kamera für das Propagandablatt schon längst weg ist.




Wo wir schon beim Thema sind: Es wurde die Idee eingeworfen das Sitzenbleiben zu streichen. Find ich gut. Denn wer etwas beim ersten Mal nicht versteht, der verstehts auch nicht beim zweiten mal (meistens jedenfalls), außerdem behält man seine sozialen Kontakte und wird nicht in einen Haufen Unbekannter geworfen. Drittens ist Sitzenbleiben auch noch derart deprimierend, dass man sich in seiner "Ehrenrunde" noch weniger anstrengt als zuvor.


Find ich auhc gut. Wär ich sehr dafür. Problem dabei ist nur, dass den Bildungspolitikern scheinbar viel zu viel daran liegt, äußerst kontraprouktiv Politik zu machen...



Schön fände ich persönlich auch noch eine Auswahl praktischer Fächer. Man lernt null von dem was man wirklich mal brauchen kann. Einfaches Beispiel: Maschinenschreiben. So banal es klingen mag. Ich hatte nie Maschinenschreiben, brauche es aber täglich. Und auch ein Mechaniker wird gelegentlich einen PC benutzen müssen. Gesetze jeglicher Art. Entweder meine Lehrer waren absolute Nullen oder es liegt am System (vermute zweiteres) - aber wichtige Gesetze (allen voran das BGB) haben wir vielleicht mal kurz angerissen, die wichtigsten Dinge wüsste ich bis heute nicht, hätte ich mich nicht persönlich drum gekümmert. Buchhaltung: In nahezu jedem Beruf, und auch wenn es kein kaufmännischer ist - lernt man in der Ausbildung früher oder später Buchhaltung. Warum in Gottes Namen kann man da nicht die einen oder anderen Grundzüge in der Schule lernen? Nein, stattdessen schlägt man sich damit herum, dass die determinanten Gruppen eines Antigen-Moleköls als Epitope bezeichnet werden. Und super, ich kann nun berechnen wie viele (echte Aufgabe!!!) Fruchtfliegen (!) ich einem Behältnis B nach einer Anzahl von T Tagen der Fliegenzüchtung entnehmen kann, ohne dass der Bestand der Fliegen F(T) ohne den vom Tag [T-1] fällt, wenn gegeben ist wie viele Fliegen ich anfangs hatte und mit welcher Konstante K sie sich vermehren. Ist das nicht hirnrissig?!


Ohh, endlich, das Sahnehäupchen :p
Ist mein persönliches Lieblingsthema und ich stimm voll mir dir überein.
Zu Beginn meiner Oberstufenkarriere hatte ich die riesige Auswahl zwischen gigantischen 6 LKs, die obendrein aufgrund des besprochenen Lehremangels so brunsdumm gelegen waren, dass man z.b. Deutsch und Englisch nicht zusammen nehmen konnte, da beide gleichzeitig unterrichtet werden...und so ganz nebenbei. fächer wie Geschichte, Physik, Erdkunde oder Päda wurden erst garnicht angeboten, hingegen unser anderes städtisches Gymnasium sich ein Kuschelabi mit Sport, Kunst und Religion zusammenstellen kann... das nenn ich mal individuelle Förderung.
Der Paukenschlag schlechthin wird wohl aber erst in ein paar Jahren kommen. Ziel unserer treudummen Regierung ist die Abschaffung sämtlihce LK-Fächer, zu Gunsten von verpflichtend zu wählenden Deutsch,-Mathe,-Englisch-Kursen. Wo bleibt da der Freiraum für die individuelle Ausrichtung?
Was interessierts mich persönlihc, wie ein Herr Euklid sich die Zeit mit völlig banalen Rechnungen vertrieben hat, was juckts mich was Ray Bradbury in seinen utopischen Roman gekrickelt hat, wenn ich später Schlosser werden will?
Brauch ich die Zahl Phi zum Einkaufen? Muss ich einen Daktylus beim Vorstellungsgespräch kennen?

Und um jetzt mal ein wenig in die Proll-Kiste zu greifen:
Als Schülersprecher meiner besagten Klötzchenaufbauschule hatte ich im letzten Jahr das zweifelhafte Vergnügen an einer Podiumsdiskussion mit unserer Bildungsministerin teilzunehmen. Ich muss sagen, ich war überrascht, wie schnell sich ein Saal nach einem Statement ihrerseits leeren kann, und in meiner Meinung bestätigt, als sie Schülern "Unmündigkeit in schulischen Belangen" attestierte.

Btw:
Will keinen Streit vom Zaun brechen, Pasal, stimme voll und ganz mit dir überein. Nur ist man nach fst 9 Jahren purer Verarschung auf einer Schule von Bekloppten für Bekloppte, in der demokratische Meinungsfreiheit ein Fremdwort ist, ein wenig frustriert und freut sich über jede sihc bietende Gelegenheit seine Meinung loszuwerden :p
- Rettet die Tabellenstruktur

Killerlink

Fortgeschrittener

Beiträge: 289

Geburtstag: 13. Mai 1988 (24)

Geschlecht: Männlich

7

Mittwoch, 7. November 2007, 02:38

Hach ja wasn schönes Thema und so wenig bereitschaft mit zu mischen ....(vorallem sinnvoll)

So, da hab ich mal n einblick in die anderen Schulformen und politisch/sozialen Zusammenhänge bekommen. An sich erst ma sehr intressant. Nun wollt ich mich noch ma dazu äußern wies bei uns in Sachsen aussieht, und zwar:

Ich bin im großen und ganzen mit dem jetzigen eingeschlagenen Weg ganz zufrieden (soll nicht heißen das alles friede freude Eierkuchen is) da schon von der Grundschule an die kinder speziell gefordert werden. An unsren GS werden die kinder z.B schon sehr früh mit Fremdsprachen wie Französich und englisch in Kontackt gebracht aber auch die deutsche Geschichte und Natur (die ja in der Mittelschule/Gymi fast ganz untergeht bis auf 1./2. Weltkrieg) spielt da schon eine große Rolle und vorallem fehlen da noch die großen sozialen Untergliederungen denen sich die Schüler unterwerfen.
Bis dann die Mittelschule kommt...
du sollt versuchen in 2 Jahren neue Freunde zufinden, nach dem du deine alten grad erst "verloren" hast. Du sollst dich neu eingliedern und versuchen dem neuen Stoff und der anderen Lehrweise ordentlich nach zu kommen. Dazu kommt dann man ist älter und man muss sich eigentlich ab da versuchen zu behaupten. Ich würd sagen in der 5.und 6. Klasse entstehn an sich die ersten sozialen Abgründe. Jetzt nehmen wir mal an man schaft das alles mit der Eingliederung mit dem soziallem Umfeld dann wird man nach 2 Jahren wieder auseinander gerissen in dem man sich aufgliedern muss in Real und Hauptschule (oder halt noch Gymi wenn man das nich schon nach der GS gemacht hat/ man kommt aus dem Gymi in ne Realschulklasse je nach dem) und schon fängt das ganze wieder von vorne an wieder zusammen finden, sozial neu behaupten und eingliedern und dann auch noch mit Klassenkammeraden und Lernstress klar kommen. Wider selbes problem wie in der 5.: Man ist älter, die sozialen Klüfte sind noch größer gewurden und eigentlich bestimmt man schon hier seine spätere Laufbahn.... also alles ziemlich schwer und verwirrend.

Zum Schulsystem in Sachsen an sich in den Mittelschulen:
Ab der 7. Klasse muss man sich 2 Profilffächer (Praktisches Lernen/ ( wenn man sprachlich gewählt hatte nur das eine)) auswählen was an meiner Schule damals war:
-Sprachliches Profil (Frabzösisch)
- kreatives Schreiben
- künstlerisches Gestalten
- Chor singen ~.~ (watn Profil)
- Hauswirtschaft
und nochn paar weiter die mir ned mehr einfallen. Auf jeden Fall is das dann so gegliedert das man in der Woche seinen ganz normalen Stunden Plan hat und dann 2 mal in der Woche seine je 3-4Stunden Profilunterricht (meist Di und Do nach nem 6 Stunden-Unterrichtstag). An sich denk ich mal is das das was Pacal mit seinem praktischem Unterricht gemeint hat.
Und das Maschienenschreiben was ihr meint ist bei uns im Informatikunterricht mit enthalten.

Ich entschuldige mich wieder einmal für meine wirre schreib weise aber wenn man die Zeit beachtet ^^

Acida-13

Spiele-Supporter

Beiträge: 437

Geburtstag: 1. September 1992 (19)

Geschlecht: Männlich

8

Mittwoch, 7. November 2007, 18:32

bei uns is das ganz änlich... ich bin auf einen der schwersten gyms unseres landes (zugegeben ich tu mir sehr leicht) aba wenn ich mir dann noch anschau was für leute schon mit mir in der klasse sin...
die auch keine ahnung von irgendwas haben außer, wie man den unterricht stört... wenn diese "gut genug" fürs gym sind wie soll dann eine gesamtschule aussehn..

genauso unsinnig finde ich den unterrichtsstoff und die aufteilung der stunden....

wir haben dieses jahr 5. gym (9.schulstufe) verpflichtend informatik....

alles was wir machen is ein bisschen word, bisschen excel, und no kleines bissal powerpoint...
u
nd das ganze auf dem niveau das 1.klässler(5. bei euch oda?)
problemlos mitkommen...

dann gibt es natürrlich unzählige andere stoffkapitel, die schon ein eigenes diskusionsthema bräuchten... weniger stoff und diesen genauer machen kann ja auch kein fehler sein...

was is LK? sowas wie bei uns wahlpflichtfächer bei uns muss ma sich davon welche in der 5. aussuchen...


bei uns war das mit dem aufsplittern ganz änlich... wir wurden nach der 2. in sprach und realgym geteilt.... und jetz nach der 4. is die hälfte der klasse weggegangen... und wir musten uns wieder entscheiden zwischen latein und franz.

auch das wir in der 4. 2 stunden ch in der woche ham und dann nur noch in der 6. is auch sehr sinnvoll... so sieht das in vielen fäschern aus und wäre zu langwierig das abzutippen...

es sind immer die erwachsenen die denken zu wissen was für kinder/jugendliche das beste ist...
man könnte vllt. eine umfrage machen oder die älteren schüler der jeweiligen schulen befragen?
auf die idde kommt keiner,,,
das einzige was passier is kräftemessen innerhalb der gr. koolition....

als positives argument für die GS wurde gebracht das zitat "die grausame selektion im altern von 10 jahren eine große belasrtung für die kinder ist"

den schülern in meiner volkschulklasse die in die haupt gegangen sind wollten gar nicht ins gym weil sie zu faul waren...
und den meisten die ich kenn ging es änlich
wir kämpfen, solange bis der rausch des sieges oder der der ohnmacht über uns fällt!

Pascal

Administrator

Beiträge: 657

Geburtstag: 16. April 1987 (25)

Geschlecht: Männlich

9

Samstag, 10. November 2007, 14:03

Fazit: Aus Kostengründen enthält man den Schülern eine vielleicht qualitativ hochwertigere Ausbildung vor. (nur angenommen...)

Naja, nicht nur angenommen. Ich behaupte mal, dass man den Schülern definitiv mehr beibringen kann wenn entsprechende Lehrkräfte bereitgestellt werden. Wäre ich Lehrer und müsste zehn Stunden am Tag unterrichten, dann könnte man mich in der letzten Stunde auch vergessen. Und noch schlimmer wird's eben wenn Fächer oder Angebote garnicht erst bereitgestellt werden können weil die Kräfte fehlen ...


Naja...
Wenn du mal Lust hast mich in den nächsten Tagen im hässlicihen Kamen besuchen zu kommen, kann ich dir meine Schule zeigen.
Vorteil: Du erlebst ganz neue Kulturen
Nachteil: Du musst erst ne neue Fremdsprache lernen.
Für mihc fäbgt das Problem nämlich gerade bei dem gesellschaftlichen Mischmasch an.
Auch wenn die integrierte Gesamtschule das Bild eines friedlichen Zusammenlebens, inklusive nebenbei ereigneter Integration vorgaukelt, gibt es trotzdem noch die bekannten "Grüpphen".
Dumm gesellt sich bekanntlich zu dumm, die Türken zu den Türken, respektive zu Gruppe 1, Russen zu Russen, Polen zu Polen und die Deutschen lassen sihc unter sich genauso gut in arm und reich teilen.
Gelegentlich kommt es zwar vor, dass man einen Haufen gemischter Leute sieht, jedoch wird der Eindruck der funktionierenden multi-kulti-Gesellschaft just im nächsten Moment durch gewisse Artikulierungen der etwas anderen Art wieder zunichtegemacht.
Will jetz nicht den Eindruck erwecken ein besonders eifriger Verfechter einer gewissen arischen Wunschvorstellung in Bezug auf Schulen zu sein, ich vertrete nur die Meinung, dass einem friedlichen und funktionieren Zusammensein, eine gelungene Integration zuvorkommen muss. Da diese aber zumindest in unserer Gegend gründlihc in die Hose gegangen ist, werd ihc so lange ein absolut abwertende Meinung zu den Gesamtschulen haben, bis man mir eine zeigt, in der die Schüler die Messer in den Taschen und die Arme friedlich auf der Schulter ihres Nachbarn lassen, auch wenn die Kamera für das Propagandablatt schon längst weg ist.

Hab momentan Urlaubssperre, kann erst in den Faschingsferien vorbeikommen, sonst gern^^

Klar, ich behaupte auch nicht, dass das gleich funktioniert. Aber es könnte ein Vorteil sein wenn man zumindest mal sieht, dass es auch andere Leute gibt und nicht nur solche die einem ähnlich sind. Der gesellschaftliche Mischmasch ist schon ein Problem und Integration ist natürlich das A und O. Aber sollte es diese Integration mal geben (bewusst "sollte"!) dann bekommt man sie nur mit wenn man die Mischung mal als Ganzes sieht. und das funktioniert einfach nicht wenn man von morgens bis abends in "seiner" Schule rumhängt. Daher die Gesamtschulen. Da ich aber nie auf einer Gesamtschule war weiß ich natürlich nicht ob das so klappen könnte wie ich mir das vorstelle.


Ohh, endlich, das Sahnehäupchen :p
Ist mein persönliches Lieblingsthema und ich stimm voll mir dir überein.
Zu Beginn meiner Oberstufenkarriere hatte ich die riesige Auswahl zwischen gigantischen 6 LKs, die obendrein aufgrund des besprochenen Lehremangels so brunsdumm gelegen waren, dass man z.b. Deutsch und Englisch nicht zusammen nehmen konnte, da beide gleichzeitig unterrichtet werden...und so ganz nebenbei. fächer wie Geschichte, Physik, Erdkunde oder Päda wurden erst garnicht angeboten, hingegen unser anderes städtisches Gymnasium sich ein Kuschelabi mit Sport, Kunst und Religion zusammenstellen kann... das nenn ich mal individuelle Förderung.
Der Paukenschlag schlechthin wird wohl aber erst in ein paar Jahren kommen. Ziel unserer treudummen Regierung ist die Abschaffung sämtlihce LK-Fächer, zu Gunsten von verpflichtend zu wählenden Deutsch,-Mathe,-Englisch-Kursen. Wo bleibt da der Freiraum für die individuelle Ausrichtung?
Was interessierts mich persönlihc, wie ein Herr Euklid sich die Zeit mit völlig banalen Rechnungen vertrieben hat, was juckts mich was Ray Bradbury in seinen utopischen Roman gekrickelt hat, wenn ich später Schlosser werden will?
Brauch ich die Zahl Phi zum Einkaufen? Muss ich einen Daktylus beim Vorstellungsgespräch kennen?

Da muss bei euch wirklich gründlich was in die Hose gegangen sein ;) Dass die eine oder andere Kombi zwecks Lehrermangel (siehe oben -.-') nicht zustande kommt ist normal, aber das klingt wirklich ungut ...
In BaWü ist es schon so, dass man Deutsch, Mathe und eine Fremdsprache verpflichtend wählen muss (nennt sich dann "Kernkompetenzfach" - naja, zumindest klingt's wichtig), dazu gibt's ne Auswahl aus vier- und zweistündigen Fächern (die wunderschön wichtigen Bezeichnungen sind mir leider entfallen).

Phi hättest du beim Einkaufen verwenden können indem du es mal zehn nimmst und so die Mehrwertsteuer ausrechnest. Nachdem die erhöht wurde geht das natürlich nicht mehr. Und selbstverständlich kannst du beim Vorstellungsgespräch einen Daktylus anwenden, der Personalchef wird sicherlich begeistert sein wenn du es schaffst dich eine halbe Stunde lang gedichtförmig in selben Metrum vorzustellen. Wenn du etwas besonders betonen willst kannst du ja kurzzeitig in einen Anapäst wechseln ... :wacko:


Btw:
Will keinen Streit vom Zaun brechen, Pasal, stimme voll und ganz mit dir überein. Nur ist man nach fst 9 Jahren purer Verarschung auf einer Schule von Bekloppten für Bekloppte, in der demokratische Meinungsfreiheit ein Fremdwort ist, ein wenig frustriert und freut sich über jede sihc bietende Gelegenheit seine Meinung loszuwerden :p

Nönö, zum diskutieren sind wir ja da ;)


du sollt versuchen in 2 Jahren neue Freunde zufinden, nach dem du deine alten grad erst "verloren" hast. Du sollst dich neu eingliedern und versuchen dem neuen Stoff und der anderen Lehrweise ordentlich nach zu kommen. Dazu kommt dann man ist älter und man muss sich eigentlich ab da versuchen zu behaupten. Ich würd sagen in der 5.und 6. Klasse entstehn an sich die ersten sozialen Abgründe. Jetzt nehmen wir mal an man schaft das alles mit der Eingliederung mit dem soziallem Umfeld dann wird man nach 2 Jahren wieder auseinander gerissen in dem man sich aufgliedern muss in Real und Hauptschule (oder halt noch Gymi wenn man das nich schon nach der GS gemacht hat/ man kommt aus dem Gymi in ne Realschulklasse je nach dem) und schon fängt das ganze wieder von vorne an wieder zusammen finden, sozial neu behaupten und eingliedern und dann auch noch mit Klassenkammeraden und Lernstress klar kommen. Wider selbes problem wie in der 5.: Man ist älter, die sozialen Klüfte sind noch größer gewurden und eigentlich bestimmt man schon hier seine spätere Laufbahn.... also alles ziemlich schwer und verwirrend.

Das ist sowieso der Blödsinn schlechthin. Bei uns muss man alle paar Jahre irgendwas wählen, ständig wird man neu durchgemischt. Und dann wundert man sich wenn die Leute keine festen sozialen Strukturen und Bindungen haben bzw. entwickeln können ... Klar, mal neue Leute kennen lernen ist sicher nicht schlecht, aber so kommt man ja nie auf nen grünen Zweig. Ich kenne auch wenige Schulfreundschaften die diese ständigen Brüche länger als zwei, vielleicht drei Jahre überleben. Erschwerend kommt noch die schon angesprochene Sache mit dem Sitzenbleiben hinzu.

wir haben dieses jahr 5. gym (9.schulstufe) verpflichtend informatik....

alles was wir machen is ein bisschen word, bisschen excel, und no kleines bissal powerpoint...
u
nd das ganze auf dem niveau das 1.klässler(5. bei euch oda?)
problemlos mitkommen...

dann gibt es natürrlich unzählige andere stoffkapitel, die schon ein eigenes diskusionsthema bräuchten... weniger stoff und diesen genauer machen kann ja auch kein fehler sein...

Ohja, Informatik. Das gehört auch zu meinen Lieblingsthemen. Wie gesagt, Tippen lernt man ja eh nicht (weiß nicht wie das bei euch ist, bei uns jedenfalls hätte der Kurs um die 500 DM gekostet). Also soll man ohne Tippkenntnisse mit Word arbeiten. Super. Und was lernt man da? Würde ich nicht täglich am PC sitzen dann wüsste ich jetzt gerade mal wie man Schriftart und -größe ändert, wie man fett, kursiv und unterstrichen schreibt, wie man diese hässlichen Cliparts einfügt, wie man speichert und druckt. Ob man damit wohl jemanden beeindrucken kann ist fraglich.
Hinzu kommt, dass die Lehrer auf ihren Fortbildungen den letzten Dreck lernen. Mein ehemaliger Informatiklehrer (Oberstufe!) hat uns mal Unterlagen von einer HTML-Fortbildung gezeigt. Stand der Unterlagen war 2004, technisch gesehen waren die Unterlagen auf dem Stand aus den Anfangszeiten des Internets, Anfang der Neunziger oder so. Große Klasse. Da kann man ja auch nicht erwarten, dass die Schüler was tolles lernen.
Weiter in Excel, was die meisten Leute - auch Lehrer - ja nicht mal richtig schreiben können. Ich wüsste jetzt wie man etwas eingibt, sowie die Grundrechenarten und die SUMME()-Funktion. Klasse, damit kannst du wenn du Glück hast deinen Notendurchschnitt berechnen. Wirklich sinnvolle Funktionen wie Diagramme haben wir nie durchgenommen, die noch besseren wie PivotTable-Funktionen kennt man nicht mal nach dem Studium (muss man ja auch nicht, aber sie sind eben doch sehr nützlich).
Zu PowerPoint: Bestenfalls sollte das garnicht mehr unterrichtet werden. Die Lehrer zeigen den Schülern da die unnützigsten Funktionen die der PC je hervorgebracht hat. Und plötzlich sieht man in Referaten nurnoch knallbunte Buchstaben von oben rechts nach unten links in den Bildschirm springen, jeder einzelne mit einem komischen Klingeln "untermalt". Tinnitus, Kopfschmerzen und/oder epileptische Anfälle vorprogrammiert - sowas sollte eigentlich verklagt werden. Auch wenn ich wirklich ein höchst modern eingestellter Mensch bin, so lobe ich mir hier den guten alten Overhead. Alternativ sollte jeder der es auch nur wagt einen einzigen Buchstaben blinken zu lassen sofort ne 6 bekommen. Ich denke man sollte den Schülern hier von vornherein mit beibringen wie eine gute Präsentation auszusehen hat, sonst macht das alles nämlich garkeinen Sinn.

was is LK? sowas wie bei uns wahlpflichtfächer bei uns muss ma sich davon welche in der 5. aussuchen...


Leistungskurse sind mindestens vierstündig unterrichtete Fächer in der Oberstufe, die in der Regel gewählt werden (außer man wird dazu gezwungen etwas zu nehmen; siehe drittes Zitat und meine Antwort in diesem Post).

Acida-13

Spiele-Supporter

Beiträge: 437

Geburtstag: 1. September 1992 (19)

Geschlecht: Männlich

10

Samstag, 10. November 2007, 14:56

Ohja, Informatik. Das gehört auch zu meinen Lieblingsthemen. Wie gesagt, Tippen lernt man ja eh nicht (weiß nicht wie das bei euch ist, bei uns jedenfalls hätte der Kurs um die 500 DM gekostet). Also soll man ohne Tippkenntnisse mit Word arbeiten. Super. Und was lernt man da? Würde ich nicht täglich am PC sitzen dann wüsste ich jetzt gerade mal wie man Schriftart und -größe ändert, wie man fett, kursiv und unterstrichen schreibt, wie man diese hässlichen Cliparts einfügt, wie man speichert und druckt. Ob man damit wohl jemanden beeindrucken kann ist fraglich.
Hinzu kommt, dass die Lehrer auf ihren Fortbildungen den letzten Dreck lernen. Mein ehemaliger Informatiklehrer (Oberstufe!) hat uns mal Unterlagen von einer HTML-Fortbildung gezeigt. Stand der Unterlagen war 2004, technisch gesehen waren die Unterlagen auf dem Stand aus den Anfangszeiten des Internets, Anfang der Neunziger oder so. Große Klasse. Da kann man ja auch nicht erwarten, dass die Schüler was tolles lernen.
Weiter in Excel, was die meisten Leute - auch Lehrer - ja nicht mal richtig schreiben können. Ich wüsste jetzt wie man etwas eingibt, sowie die Grundrechenarten und die SUMME()-Funktion. Klasse, damit kannst du wenn du Glück hast deinen Notendurchschnitt berechnen. Wirklich sinnvolle Funktionen wie Diagramme haben wir nie durchgenommen, die noch besseren wie PivotTable-Funktionen kennt man nicht mal nach dem Studium (muss man ja auch nicht, aber sie sind eben doch sehr nützlich).
Zu PowerPoint: Bestenfalls sollte das garnicht mehr unterrichtet werden. Die Lehrer zeigen den Schülern da die unnützigsten Funktionen die der PC je hervorgebracht hat. Und plötzlich sieht man in Referaten nurnoch knallbunte Buchstaben von oben rechts nach unten links in den Bildschirm springen, jeder einzelne mit einem komischen Klingeln "untermalt". Tinnitus, Kopfschmerzen und/oder epileptische Anfälle vorprogrammiert - sowas sollte eigentlich verklagt werden. Auch wenn ich wirklich ein höchst modern eingestellter Mensch bin, so lobe ich mir hier den guten alten Overhead. Alternativ sollte jeder der es auch nur wagt einen einzigen Buchstaben blinken zu lassen sofort ne 6 bekommen. Ich denke man sollte den Schülern hier von vornherein mit beibringen wie eine gute Präsentation auszusehen hat, sonst macht das alles nämlich garkeinen Sinn.

genau das machen wir...
wir haben unseren lehrer schon xmal gefragt ob wir nicht etwas anspruchvolleres machen können aba er ist fest davon überzeugt das wird in unserer berufslaufbahn seine 10 minütige erklärung brauch, wie man ein neues word dokument erstellt, und in einen anderen ordner kopiert..(kein scherz)

worüber ich mich auch gern aufreg ist be (zeichnen)

wenns dich nicht interesiert oder dus nicht kannst einfach unnötig...



ja unsere wahlplichtfächer sin ungefähr das selbe... dabei ham die meisten schule ihr eigenes system, z.b. jeder schüler sucht sich was aus, die deren fächer nicht zustander kommen dürfen no amal wählen aba nicht zwischen denen die schon einmal nicht zustandegekommen sin, usw...)


wie bei so vielen sachen is das geld in der bildung einfach zu knapp > gscheite lehrer, etc.



ich denke das es mind. 15-20 jahre dauern würde bis die sozialen schichten etwas durchgemischt sin allerdings denk ich trotzdem das das allgemeine niveau sinken würde...


angeblcih funktioniert das system der gs in skandinawien aber einwandfrei...


naja kann sicher nicht nur an der gs liegen...


auch ein genialer schritt zur besseren bidungsform war das schulpaket unserer lieben ex u-ministerin....

es hat beschlossen das die nachprüfungen in den letzten 3 ferien tagen stattfinden müssen, und die schule an gyms und ich glaub auch hauptschulen am montag statt mittwoch anfangen, gratulation wir sin um 2 tage gescheiter!

das selbe schulpaket hat lauter punkte mit änlicher sinnhatigkeit beinhaltet...

jetz haben wir eine neue u-ministerin

das ergebnis, geänder hat sich nichts, abgesehen davon das die schulautonomen tage (freie tage die sich jede schule selbst aussuchen kann) abgeschafft und fixiert wurden...
begründung die schulen haben es lieber wenn man ihnen sagt wann sie freihaben soll und wann ned...

najal, das auch wunderbar ist die streiterei um die gs...

vor kurzem hat man sich auf ein paar modellversuche geeinigt die 2008 starten sollen
wunderbar bis da ergebnisse festgestellt werden können haben unsere lieben politiker schon wieder 5 andere "bahnbrechende" dinge beschlossen...
wir kämpfen, solange bis der rausch des sieges oder der der ohnmacht über uns fällt!

Tenebria

Schüler

Beiträge: 100

Geschlecht: Weiblich

11

Montag, 21. Januar 2008, 00:20

Damals und Heute

Wie ich lese hat sich nicht viel geändert. 8|

Wobei ich sagen muss die Abschaffung des Samstagunterrichts damals ging recht schnell von statten. :thumbsup:

Es hatte nur zwei oder drei Jahre gedauer. Erst hatten wir jeden zweiten Samstag Schule, dann überhaupt nicht mehr. (Aber da war ich schon aus der SChule) :wacko:

Also, wenn die Polituker endlich etwas sinnvoller entwefen würden, wird es noch Evigkeit dauern, bis es endlich eintritt. :rolleyes:
. . .

Pascal

Administrator

Beiträge: 657

Geburtstag: 16. April 1987 (25)

Geschlecht: Männlich

12

Freitag, 1. Februar 2008, 22:59

Naja, der Unterschied von damals zu heute ist, dass der Samstagsunterricht eben ersatzlos gestrichen wurde, dafür wurden aber auch die Bildungspläne überarbeitet (jedenfalls ist das mein Wissensstand). Heute streicht man ein ganzes Schuljahr um zum achtjährigen Gymnasium zu kommen, der Stoff bleibt aber der gleiche. Das macht meiner Meinung nach keinen Sinn, denn wie soll man denn das, was andere in 13 Jahren gerade so mühevoll auf die Reihe gekriegt haben, jetzt plötzlich in 12 Jahren schaffen?!

@Acida-13: Das ist richtig, die Schulen haben es tatsächlich lieber wenn sie die Ferien/freien Tage vorgeschrieben bekommen. Macht auch mehr Sinn, denn erfahrungsgemäß legen die Schulen ihre autonomen Tage ohnehin alle auf die gleichen Tage. Es entfällt also eine ein- bis zweistündige Diskussion innerhalb der Lehrerkonferenz^^