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An sich is unser Bildungssystem schwer genug ...da wir ja haben
- Hauptschule
-Realschule
-Hilfsschule
-Gesammtschule
-Gymnasium
- Mittelschjule allg.
zwischen den einzelnen Schulformen gibts dann meist auch noch große soziale Unterschiede welche auch nich wirklich zur förderung der Bildung jedes einzelnen beiträgt -.-

Na Tryzz, da bin ich jetzt mal nicht ganz deiner Meinung
Nene, ich setze viel mehr auf die Integrierte Gesamtschule - auch wenn der Name nicht so toll klingen mag. Das Prinzip liegt darin, dass alle auf eine Schule gehen, in den Klassen die Fächer aber individuell unterrichtet werden. Einfach ausgedrückt kann ein Schüler mit Realschulempfehlung also meinetwegen in Deutsch auf Gymnasialniveau, in Mathe aber auf Hauptschulniveau unterrichtet werden. Das hat dann den Vorteil, dass der Schüler sich in Deutsch, wo er gut ist, nicht langweilt (weil ihm das Realschulniveau zu einfach ist), er aber in Mathe gefördert wird weil er sich damit nunmal schwer tut. Somit erhält jeder Schüler seine individuelle Unterstützung.
Problem: Das ist für den Staat recht teuer, denn durch die Komplexität werden mehr Lehrer benötigt.
Weiterer Vorteil: Die "sozialen Schichten", wenn man's so nennen will, werden etwas durchgemischt. Ich mache momentan die Erfahrung, dass sich die durch die Schule gebildeten Grüppchen nie wirklich zusammenfinden. Da bleiben die Studenten unter sich, die "Ehemaligen" Gymnasiasten, Real- und Hauptschüler und so weiter. Durch das System würde man als "Gymnasiast" (genau genommen als Schüler mit Gymnasialempfehlung) auch mal einen Hauptschüler (entsprechend) kennen lernen. Ich muss zugeben, dass es bei mir nicht anders war. Von Klasse 5-13 waren weit über 95% meiner Freunde/Bekannten/Kontakte ebenfalls Gymnasiasten.
Wo wir schon beim Thema sind: Es wurde die Idee eingeworfen das Sitzenbleiben zu streichen. Find ich gut. Denn wer etwas beim ersten Mal nicht versteht, der verstehts auch nicht beim zweiten mal (meistens jedenfalls), außerdem behält man seine sozialen Kontakte und wird nicht in einen Haufen Unbekannter geworfen. Drittens ist Sitzenbleiben auch noch derart deprimierend, dass man sich in seiner "Ehrenrunde" noch weniger anstrengt als zuvor.
Schön fände ich persönlich auch noch eine Auswahl praktischer Fächer. Man lernt null von dem was man wirklich mal brauchen kann. Einfaches Beispiel: Maschinenschreiben. So banal es klingen mag. Ich hatte nie Maschinenschreiben, brauche es aber täglich. Und auch ein Mechaniker wird gelegentlich einen PC benutzen müssen. Gesetze jeglicher Art. Entweder meine Lehrer waren absolute Nullen oder es liegt am System (vermute zweiteres) - aber wichtige Gesetze (allen voran das BGB) haben wir vielleicht mal kurz angerissen, die wichtigsten Dinge wüsste ich bis heute nicht, hätte ich mich nicht persönlich drum gekümmert. Buchhaltung: In nahezu jedem Beruf, und auch wenn es kein kaufmännischer ist - lernt man in der Ausbildung früher oder später Buchhaltung. Warum in Gottes Namen kann man da nicht die einen oder anderen Grundzüge in der Schule lernen? Nein, stattdessen schlägt man sich damit herum, dass die determinanten Gruppen eines Antigen-Moleköls als Epitope bezeichnet werden. Und super, ich kann nun berechnen wie viele (echte Aufgabe!!!) Fruchtfliegen (!) ich einem Behältnis B nach einer Anzahl von T Tagen der Fliegenzüchtung entnehmen kann, ohne dass der Bestand der Fliegen F(T) ohne den vom Tag [T-1] fällt, wenn gegeben ist wie viele Fliegen ich anfangs hatte und mit welcher Konstante K sie sich vermehren. Ist das nicht hirnrissig?!
Fazit: Aus Kostengründen enthält man den Schülern eine vielleicht qualitativ hochwertigere Ausbildung vor. (nur angenommen...)
Naja...
Wenn du mal Lust hast mich in den nächsten Tagen im hässlicihen Kamen besuchen zu kommen, kann ich dir meine Schule zeigen.
Vorteil: Du erlebst ganz neue Kulturen
Nachteil: Du musst erst ne neue Fremdsprache lernen.
Für mihc fäbgt das Problem nämlich gerade bei dem gesellschaftlichen Mischmasch an.
Auch wenn die integrierte Gesamtschule das Bild eines friedlichen Zusammenlebens, inklusive nebenbei ereigneter Integration vorgaukelt, gibt es trotzdem noch die bekannten "Grüpphen".
Dumm gesellt sich bekanntlich zu dumm, die Türken zu den Türken, respektive zu Gruppe 1, Russen zu Russen, Polen zu Polen und die Deutschen lassen sihc unter sich genauso gut in arm und reich teilen.
Gelegentlich kommt es zwar vor, dass man einen Haufen gemischter Leute sieht, jedoch wird der Eindruck der funktionierenden multi-kulti-Gesellschaft just im nächsten Moment durch gewisse Artikulierungen der etwas anderen Art wieder zunichtegemacht.
Will jetz nicht den Eindruck erwecken ein besonders eifriger Verfechter einer gewissen arischen Wunschvorstellung in Bezug auf Schulen zu sein, ich vertrete nur die Meinung, dass einem friedlichen und funktionieren Zusammensein, eine gelungene Integration zuvorkommen muss. Da diese aber zumindest in unserer Gegend gründlihc in die Hose gegangen ist, werd ihc so lange ein absolut abwertende Meinung zu den Gesamtschulen haben, bis man mir eine zeigt, in der die Schüler die Messer in den Taschen und die Arme friedlich auf der Schulter ihres Nachbarn lassen, auch wenn die Kamera für das Propagandablatt schon längst weg ist.

Ohh, endlich, das Sahnehäupchen :p
Ist mein persönliches Lieblingsthema und ich stimm voll mir dir überein.
Zu Beginn meiner Oberstufenkarriere hatte ich die riesige Auswahl zwischen gigantischen 6 LKs, die obendrein aufgrund des besprochenen Lehremangels so brunsdumm gelegen waren, dass man z.b. Deutsch und Englisch nicht zusammen nehmen konnte, da beide gleichzeitig unterrichtet werden...und so ganz nebenbei. fächer wie Geschichte, Physik, Erdkunde oder Päda wurden erst garnicht angeboten, hingegen unser anderes städtisches Gymnasium sich ein Kuschelabi mit Sport, Kunst und Religion zusammenstellen kann... das nenn ich mal individuelle Förderung.
Der Paukenschlag schlechthin wird wohl aber erst in ein paar Jahren kommen. Ziel unserer treudummen Regierung ist die Abschaffung sämtlihce LK-Fächer, zu Gunsten von verpflichtend zu wählenden Deutsch,-Mathe,-Englisch-Kursen. Wo bleibt da der Freiraum für die individuelle Ausrichtung?
Was interessierts mich persönlihc, wie ein Herr Euklid sich die Zeit mit völlig banalen Rechnungen vertrieben hat, was juckts mich was Ray Bradbury in seinen utopischen Roman gekrickelt hat, wenn ich später Schlosser werden will?
Brauch ich die Zahl Phi zum Einkaufen? Muss ich einen Daktylus beim Vorstellungsgespräch kennen?
Dass die eine oder andere Kombi zwecks Lehrermangel (siehe oben -.-') nicht zustande kommt ist normal, aber das klingt wirklich ungut ...
Btw:
Will keinen Streit vom Zaun brechen, Pasal, stimme voll und ganz mit dir überein. Nur ist man nach fst 9 Jahren purer Verarschung auf einer Schule von Bekloppten für Bekloppte, in der demokratische Meinungsfreiheit ein Fremdwort ist, ein wenig frustriert und freut sich über jede sihc bietende Gelegenheit seine Meinung loszuwerden :p

du sollt versuchen in 2 Jahren neue Freunde zufinden, nach dem du deine alten grad erst "verloren" hast. Du sollst dich neu eingliedern und versuchen dem neuen Stoff und der anderen Lehrweise ordentlich nach zu kommen. Dazu kommt dann man ist älter und man muss sich eigentlich ab da versuchen zu behaupten. Ich würd sagen in der 5.und 6. Klasse entstehn an sich die ersten sozialen Abgründe. Jetzt nehmen wir mal an man schaft das alles mit der Eingliederung mit dem soziallem Umfeld dann wird man nach 2 Jahren wieder auseinander gerissen in dem man sich aufgliedern muss in Real und Hauptschule (oder halt noch Gymi wenn man das nich schon nach der GS gemacht hat/ man kommt aus dem Gymi in ne Realschulklasse je nach dem) und schon fängt das ganze wieder von vorne an wieder zusammen finden, sozial neu behaupten und eingliedern und dann auch noch mit Klassenkammeraden und Lernstress klar kommen. Wider selbes problem wie in der 5.: Man ist älter, die sozialen Klüfte sind noch größer gewurden und eigentlich bestimmt man schon hier seine spätere Laufbahn.... also alles ziemlich schwer und verwirrend.
wir haben dieses jahr 5. gym (9.schulstufe) verpflichtend informatik....
alles was wir machen is ein bisschen word, bisschen excel, und no kleines bissal powerpoint...
u
nd das ganze auf dem niveau das 1.klässler(5. bei euch oda?)
problemlos mitkommen...
dann gibt es natürrlich unzählige andere stoffkapitel, die schon ein eigenes diskusionsthema bräuchten... weniger stoff und diesen genauer machen kann ja auch kein fehler sein...
was is LK? sowas wie bei uns wahlpflichtfächer bei uns muss ma sich davon welche in der 5. aussuchen...
Ohja, Informatik. Das gehört auch zu meinen Lieblingsthemen. Wie gesagt, Tippen lernt man ja eh nicht (weiß nicht wie das bei euch ist, bei uns jedenfalls hätte der Kurs um die 500 DM gekostet). Also soll man ohne Tippkenntnisse mit Word arbeiten. Super. Und was lernt man da? Würde ich nicht täglich am PC sitzen dann wüsste ich jetzt gerade mal wie man Schriftart und -größe ändert, wie man fett, kursiv und unterstrichen schreibt, wie man diese hässlichen Cliparts einfügt, wie man speichert und druckt. Ob man damit wohl jemanden beeindrucken kann ist fraglich.
Hinzu kommt, dass die Lehrer auf ihren Fortbildungen den letzten Dreck lernen. Mein ehemaliger Informatiklehrer (Oberstufe!) hat uns mal Unterlagen von einer HTML-Fortbildung gezeigt. Stand der Unterlagen war 2004, technisch gesehen waren die Unterlagen auf dem Stand aus den Anfangszeiten des Internets, Anfang der Neunziger oder so. Große Klasse. Da kann man ja auch nicht erwarten, dass die Schüler was tolles lernen.
Weiter in Excel, was die meisten Leute - auch Lehrer - ja nicht mal richtig schreiben können. Ich wüsste jetzt wie man etwas eingibt, sowie die Grundrechenarten und die SUMME()-Funktion. Klasse, damit kannst du wenn du Glück hast deinen Notendurchschnitt berechnen. Wirklich sinnvolle Funktionen wie Diagramme haben wir nie durchgenommen, die noch besseren wie PivotTable-Funktionen kennt man nicht mal nach dem Studium (muss man ja auch nicht, aber sie sind eben doch sehr nützlich).
Zu PowerPoint: Bestenfalls sollte das garnicht mehr unterrichtet werden. Die Lehrer zeigen den Schülern da die unnützigsten Funktionen die der PC je hervorgebracht hat. Und plötzlich sieht man in Referaten nurnoch knallbunte Buchstaben von oben rechts nach unten links in den Bildschirm springen, jeder einzelne mit einem komischen Klingeln "untermalt". Tinnitus, Kopfschmerzen und/oder epileptische Anfälle vorprogrammiert - sowas sollte eigentlich verklagt werden. Auch wenn ich wirklich ein höchst modern eingestellter Mensch bin, so lobe ich mir hier den guten alten Overhead. Alternativ sollte jeder der es auch nur wagt einen einzigen Buchstaben blinken zu lassen sofort ne 6 bekommen. Ich denke man sollte den Schülern hier von vornherein mit beibringen wie eine gute Präsentation auszusehen hat, sonst macht das alles nämlich garkeinen Sinn.