
Das kleine Volk der Großen Taten:
"Die Zwerge" ist ein geniales Buch, auch für Zwergenhasser. Die Geschichte um Tungdil und seine Gefährten vereinamt einen so sehr, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Geschichte kommt zwar ein klein wenig schwer in Schwung, dafür erinnert man sich nach lesen des Buches gerne an den Anfang. Die Charaktere sind sehr gelungen, kreativ und facettenreich gestalltet, außerdem gibt die Geschichte einen wirklich guten Eindruck in den Alltag und das Leben der Zwerge. Nach dem ich "Die Orks" gelesen hatte war dieses Buch eine gelungene Abwechslung zu den ständigen Kampfszenen.
Quelle: amazon.de (
http://www.amazon.de/Die-Zwerge-Fantasy-…z/dp/3492700764)
Handlung:
Tungdil Bolofar, ein Zwerg ohne Stamm und Clan. Er wurde bei seinem Ziehvater, dem Magus Loth-Ionan im zauberreich Ionandar als Findelkind aufgezogen. Er hat noch nie einen anderen Zwerg gesehen und brennt Förmlich auf den moment in dem er andere seines Volkes trifft und sich mit ihnen austauschen kann, denn sein Wissen über sien eigenes Volk hat er bissher nur aus Büchern. Desshalb ist er auch froh als der Magus ihm einen Botengang aufträgt, denn es ist bekannt dass einige wenige Zwerge sich als fahrende schmiede ein paar Münzlinge verdienen. So macht er sich frohen mutes, am anfang der Reise noch ein wenig über das helle Sonnenlicht fluchend, auf den Weg. Unterwegs trifft er tatsächlich andere seines Volkes. Doch die überraschung ist groß als er erfährt dass er umgehend zu seinem Stamm zurückkehren soll, denn dort wartet eine große Aufgabe auf ihn...
Das Schicksal des geborgenen Landes und seiner bewohner liegt in der Hand Tungdils und seiner Gefärten und ihrer Äxte...
Eigene Einschätzung:
Markus Heitz' "Die Zwerge" ist ein sehr gelungenes Buch für alteingesessene Fantasyfans, aber auch ein guter "Einstieg" für Neulinge auf dem gebiet der Fantasy.
Nachdem der Anfang ein wenig langsam in Gang kommt und etwas langatmig wirkt wird der hauptteil um so spannender. Die geschichte verläuft sehr linear, es sind kaum unerwartete Wendungen vorhanden. Was aber der Spannung keinen Abbruch tut(es gab eine ganze nacht die ich durchgelesen habe weil ich nicht losgekommen bin

). Markus Heitz hat einen erfrischenden, lebendigen schreibstil, die Romanfiguren wachsen einem schon nach den ersten paar Seiten richtig ans Herz um so schlimmer ist es dass der Autor anscheinend einen Hang zum blutigen und brutalen hat und einige seiner helden ohne mit der Wimper zu zucken das Zeitliche segnen lässt, was mich jedesmal schlucken lassen hat. Das wird auch in den zahlreichen Kampfdarstellungen deutlich in denen nicht zu wenig von Blutigen beschreibungen Gebrauch gemacht wird. Für allzu schwache Gemüter dürfte das Buch wohl eher nichts sein aufgrund seiner doch sehr aufreibenden und wie gesagt auch manchmal recht brutalen Handlung. Auf der anderen Seite sind auch viele Szenen dabei die zum schmunzeln oder in meinem Falle auch zu lauten Lachern anregen. Eine gesunde Mischung wie ich finde.
Was ich persönlich sehr gut finde ist, dass obwohl dieses Buch nur der erste Teil von bisher dreien ist, Die Handlung in sich geschlossen ist und das Buch sommit nicht offen endet.
Spannung:
4/5
Der Anfang wirkt ein wenig trocken schwingt sich dann aber zu ungeahnten höhen hinauf die einen förmlich an das Buch fesseln.
Inhalt:
5/5
Zwar das altehrwürdige Grundgerüst "Gut gegen Böse" etc. eine frische iddee mit einigen "neuerungen" Inhalt sehr gelungen.
Stil:
5/5
Sehr erfrischender Schreibstil. Abwechslungsreich dunkle momente aber ebenso humorvolle szenen wechseln sich ab und schaffen eine sehr angenehme Leseatmosphäre.
Fazit: Für Fantasyfans mitsammt seiner beiden Nachfolger sehr zu empfehlen!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PunkBoy« (1. August 2007, 22:28)