Du bist nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Miat

Super Moderator

Beiträge: 479

Geburtstag: 22. April 1987 (24)

Geschlecht: Weiblich

1

Donnerstag, 17. November 2005, 18:02

Verbot von Videospielen?

Zweifelsohne wird es einige Videospiele treffen wie zum Beispiel Counter Strike: Die neue Koalition mahnt an, dass bald alle gewaltverherrlichenden Kulturgüter verboten werden, wobei das natürlich nicht nur auf Videospiele zutrifft. Die Koalition verspricht sich davon jedenfalls die Minderung der Gewalt und wollen außerdem der "Kindesmisshandlung" durch die Medien ein Ende setzen (dazu zählen dann auch Musik und Kino). Es wird vor allem starke Einschränkungen geben was Alterbeschränkung betrifft. Bei der Musik kann es zu Zensur oder ebenfalls Verbot kommen, so sind auch vor allem Ego-Shooter betroffen. (http://sueddeutsche.de/,tt2m2/kultur/artikel/364/64300/)

Was sagt ihr dazu?

Also ich persönlich finde es in gewisser Weise nicht schlecht. Ego-Shooter sind da so eine Sache, es gibt Menschen, die dadurch wirklich aggressiv werden aber auch Menschen, die Ego-Shooter zum Ausgleich spielen. Ich denke, dass Ego_shooter wirklich erst ab 18 verkauft werden sollten. Stattdessen findet man aber viele jüngere, die diese Spiele spielen (so auch jemand in meinem Bekanntenkreis, der nur rumzickt, wenn er CS gespielt hat). Ältere Menschen haben meistens die Eigenschaft, vernünftiger mit anderen umzugehen.

Auch bin ich gegen viele Lieder, eben solche, die in dem Artikel erwähnt werden.

Ich will damit nicht sagen, dass jede Person auf Gewaltinhalte genau gleich reagiert, trotzdem finde ich, dass es kein unvernachlässigbarer Teil der Bevölkerung ist, der sich auf Grund solcher INhalte (ich spreche aus Erfahrung - Entschuldigung - scheiße benimmt.

Dann legt mal los und denkt euch bitte etwas anderes aus als "Du hast recht." Danke! :3

Nico

Fortgeschrittener

2

Donnerstag, 17. November 2005, 19:37

Miat.. du hast Recht xD

Also ich bin begeisterter Shooterspieler und würd mich persönlich auch freuen, wenn bei manchen Onlineshootern weniger Kinder rumlaufen würden. Aber wenn die Kinder jetzt schon an bestimmte Spiele rankommen, wird sich das in Zukunft wohl auch in ändern, oder?
Außer die Spiele mit gewaltätigen Inhalten werden wie alle indizierten Spiele, unter der Ladentheke verkauft. Das wär zwar besser, weil dann die Kinder viel schwerer da rankommen, aber es wär schlecht für die Hersteller, weil ein Produkt was nicht in den Regalen ist, schwerer zu verkaufen ist und weniger einbringt ^^

Hmpf, mehr fällt mir zu dem Thema nicht ein :P

Master Schwert

Spiele-Supporter (Twilight Princess)

Beiträge: 703

Geburtstag: 4. März 1991 (20)

Geschlecht: Männlich

3

Donnerstag, 17. November 2005, 20:27

Man wird es aber nicht verhindern können weil zur Not kaufen es die Eltern ein älterer Kumpel oder Cousar (oder wie man das schreibt)!
Die Kontrollen sind auch nicht gut ich bin 14 sehe aber älter aus und hab auch problemlos ein Spiel ab 16gekriegt einmal sogar eins ab 18! Also müsste man da viel ändern!

Miat

Super Moderator

Beiträge: 479

Geburtstag: 22. April 1987 (24)

Geschlecht: Weiblich

4

Donnerstag, 17. November 2005, 21:03

Zitat

Original von Nicolas
Miat.. du hast Recht xD

Also ich bin begeisterter Shooterspieler und würd mich persönlich auch freuen, wenn bei manchen Onlineshootern weniger Kinder rumlaufen würden. Aber wenn die Kinder jetzt schon an bestimmte Spiele rankommen, wird sich das in Zukunft wohl auch in ändern, oder?
Außer die Spiele mit gewaltätigen Inhalten werden wie alle indizierten Spiele, unter der Ladentheke verkauft. Das wär zwar besser, weil dann die Kinder viel schwerer da rankommen, aber es wär schlecht für die Hersteller, weil ein Produkt was nicht in den Regalen ist, schwerer zu verkaufen ist und weniger einbringt ^^

(...)


Toll die Hersteller sind nicht für den Kauf verantwortlich, eigentlich sollten die Ego-Shooter sich nicht einmal jetzt so stark absetzen, da eben so viel von den Eltern gekauft wird (mal echt, einige Eltern verhalten sich schon ein wenig dumm, wenn sie das tun und sie genau wissen, dass die Kinder dann immer denken, sie kriegen alles, was sie wollen, außerdem werden die Gören dann nur noch frecher als sie sind ( hab ich mal erwähnt, dass ich Kinder hasse?)). Eigentlich regeln ja nur die Verkäufer an der Theke von mediamarkt (und so) den Absatz. Mich regt's immer wieder auf, wenn die Leuten, von denen man locker sieht, dass sie 14 oder 15 sind, die Spiele der 18-jährigen bekommen (klagt Mediamarkt an!!!). Also eigentlich dürfte der Absatzmarkt nicht so hoch sein. Wenn der Herausgeber das Spiel für 18 Jahre freigeben muss, wird er schon wissen, dass der Absatz auch bei den Erwachsenen groß genug ist.

Trotzdem stimme ich da Master Schwert zu, irgendwie brauchen wir andere Methoden beim Verkauf. Perso vorzeigen oder so und nur Perso, wenn ich daran denke, dass mein Bruder auf seinen Schülerausweis problemlos das Alter eines 18-jährigen angeben konnte, demnach ist er älter als ich... schön blöd >3

Tryzz

Board-Aristokrat

Beiträge: 174

Geburtstag: 26. September 1988 (23)

Geschlecht: Männlich

5

Donnerstag, 17. November 2005, 22:18

*örps*...
Freiheitlich demokratische Grundordnung?
Republik? Freiheit?
hehehe
*lächz*
Jugendschutzgesetz hin oder her, es ist zwar gut dass wir es haben, aber auf einigen Seiten wurd echt Tinte verschwendet...
Gut, natürlich stimm ich damit übereinn dass es recht unangebracht ist, Egoshooter wie CS an zwölf -,dreizehn - oder vierzehnjährige zu verkaufen, aber meiner Meinung nach hängt es immer von Einzelnen ab.
Man kann nicht immer die ganze Gruppen unter einen Teppich kehren, nur weil der eine mal aus der Reihe tanzte....
Aber genau das ist das Problem im Staate Deutschland.
(Gelegentlich würd ich auch noch sagen dass die Politiker von Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung und co. einfach mal die Nase voll hatten und mal was anderes sehen wollten, aber den Sarkasmus lass ich mal außen vor...)
Massaker von Erfurt...
"Der junge hat Videospiele gezockt! Oh nein, och gott, och gott, was machen wir da bloß, das lag bestimmt an den Gewaltverherrlichenden Szenen."
Na klar liebe Gesellschaft der Hanswürste im Bundestag...
Wenn man sich statistisch ausrechnet wieviele Leute in Deutschland irgendwelche Spiele spielen, in denen welche erschossen, geschlagen, gekitzelt oder sonst was werden, und irgendwann ein Depp ausrastet und sich den Waffenschrank von Papi zueigen macht und dann durch die Schule rennt und Blei verteilt, dann liegt das meiner Meinung nach eher an der Psyche und der mangelnden Verantwortung und Aufsicht ( wobei man bei einem 20 Jährigen nicht mehr von Aufsicht sprechen sollte...) der Eltern und nicht an dem Videogame.
Und wenn solche Probleme häufiger auftreten, also in Form von Aggressivität, dann sollte man die Gründe mal tiefsinniger erforschen, und nciht irgendwelche Hobbypsychologen losschicken die nach 5 Minuten gleich " Zuviel Einfluss von Videoapielen" attesitieren.
Um jetzt nicht weiter ins Detail dabei zu gehen, möcht ich die Sache lieber gleich mal kritisch hinterfragen.
Wenn unsere Möchtegernschlaumeier ihr Vorhaben wirklich durchziehen, wovon ich nicht ausgehe, wie wollen sie es einleiten, und vor allem wie weiterbringen?
Es bringt nichts die Alterbeschränkungen um durchschnittlich 2 Jahre zu erhöhen.
Jedes normale Kind was wirklich vorhat dieses Spiel zu zocken, hat in der Hintertasche noch nen bestochenen Bruder oder Freund oder andere Möglichkeiten.
Geht unsere Politik denn so blauäugig davon aus dass sich die Nutzer auch immer brav an die Vorschriften halten udn den Brenner nur zur Sicherung von eigenen Datein benutzen wie es schön auf der Verpackung steht?Naja, wer weiß, wer weiß...
Fakt ist bei mir einfach dass ich es nciht so gut finde, um mein Lamento mal in ein Satz zu packen, um danach auf den Punkt zu kommen ,auf den ich mich schon seit 10 Minuten freue *gg*

Das Verbot von Musik und Kinofilmen.
*lalala*
Musik:
Den Künstlern ist es es gesetzlich erlaubt ihre Meinung mithilfe ihrer Werke auszudrücken so lang sie nicht verfassungsfeindlich sind oder aber gewaltverherrlichend, was im Prinzipdas gleiche ist.
Blub.
Soviel dazu von mir: Verfassung von Deutschland???? Hallo? Wo bist du?
Wie gut dass es in Deutschland nur ein Grundgesetz gibt, aber trotzdem einen Verfassungsschutz, der es sich zur lieben und netten Aufgabe macht hier und dort mal sporadisch an Schulen aufzutauchen um mit ausgewählten ( und auch ja nicht alle, die Konzertaulen der Schulen fassen ja nur 500 Schüler...) Klassen eine kurze Exkursion in den Verfassungsschutz machen, einen so mürbe labern, um dann auf die zentralen Punkte, wie etwa böse Kleidung ( Londsdale --> oh weia, da kommen die bösen Buchstaben "n","s","d","a" [ was den Schulen den Anschwung gibt diese Sachen in einer eigens erschaffenen Kleiderordnung zu verbieten, zusammen mit ein paar anderen Sachen]Musik, Filme etc. "aufzuklären" um nicht etwa zu sagen aufzuhetzen.
Naja, bevor ich abweiche.
Was mich daran stört, ist dass es meiner Meinung nach einfach zu weit geht wenn der Verfassungsschutz jetzt schon in allen Ecken und Enden des Staates darauf lauert verfassungsfeindliches Material aufzuspüren.
Biometrische Daten auf dem Pass waren ja schon ein starkes Stpck, aber jetzt auch noch überlegen evtl. Filme und Musik + Videos zu verbieten is meiner Meinung nach absolut lächerlich.
Um mich dann mal zu auten, ich persönlich bin einer der anfängt zu lachen wen vor einem Actionflim oder sonstwas die nette Stimme mit der Warnung " dieser Film ist für Zuschauer unter 16 nicht geeignet" ertönt.
Wobei, jeder weiß doch eigentlich dass die pubertierenden Kiddies in Anbetracht eines Erotikfilmes an alles andere, nur nicht ans Umschalten denken.

Zum Punkto Lieder generell ( ich hab das Gefühl ich bin ein wenig abgewichen...)
Ich hab nichts gegen Lieder.
Wenn sie mir nicht gefallen, dann hör ich eben nicht hin.
Und selbst wenn sie verboten werden sollten, man kriegt sie fast genauso leich wie vorher.
Achja, btw.
Jugendschutz.
Wenn der doch so genau ist, dann möcht ich in diesen, nuja, untertrieben gesagt, seltsamen Hip-Hop/ Rap- was-auch-immer-Liedern bitte bei jedem Refrain, das Piepen hören.
Sind ja böse Sachen die da gesagt werden...

In diesem Sinne: Jugendschutzgesetz verhärten? Ganz klar NEIN.
mfg
Tryzz
- Rettet die Tabellenstruktur

::MAJORA::

Super Moderator

Beiträge: 237

Geburtstag: 4. November

Geschlecht: Männlich

6

Sonntag, 20. November 2005, 23:35

Eigentlich sagt das Tryzzilein genau, dass was ich auch sagen wollte.

Kinder werden geschütz? Wie oft sieht man denn einen 13 Jährigen mit nem Samurai Schwert in der Fußgängerzone rumlaufen und sich über jeden Toten auf seinem Weg zu freuen als wären es die Bonuspunkte. Gibts es dann auch bald eine nette Stimme die vor den Filmen nicht nur darauf aufmerksam macht, dass dieser Film erst ab 16 Jahren ist, sondern auch für psychisch labile ebenfalls verboten ist, da es sie ja auf dumme Gedanken oder noch kränker machen könnte?
Das alles errinert mich jetzt an "Findet Nemo".
Der kleine putzige CLownfisch, der immer brav Daheim war, aufgewachsen und zu Schule gegangen ist´, doch plötzlich ach was für ein graus, wird dieser in die weiten des Meeres verschleppt und er erkennt, dass es auch noch andere Dinge gibt als sein wohlbehütetes Fischaquarium.
Worauf ich hinaus will: Gaukelt man den Kindern und vor allem den Jugendlichen vor, dass es keine Gewalt gibt?
In den Nachrichten sogar, oh graus, auf ARD und ZDF kommen in den Nachrichten brutale Szenen vor: Schreiende Kinder, blutende Menschen oder Tote.
Vor solchen Szenen kommt niemals ein Achtung diese Nachrichten sind nur für Jugendliche über 16 geeignet.
Sowas ist einfach ein totaler Schwachsinn. Empfehlungen der USK und härtere Kontrollen der Verkäufer, ob nun jemand alt genug ist, um das Spiel, Filmd, usw. zu kaufen und die bessere Kontrolle der Eltern müssen reichen, sonst seh ich da für usn bald nur noch irgendwelche Aufkleber ACHTUNG VERBOTEN 0-18 oder der sonstigen in allen Medien.


Als hätten sie nichts anderes zu tun.
Politiker, nein danke. (Ich sag nur große Koalition)
Wenn ich etwas wähl, möchte ich nicht dass, genau diese Partei sich mit denen zusammen schließt, die ich nicht gewählt habe.

Da ShArK

Schüler

Beiträge: 125

Geburtstag: 2. September 1985 (26)

Geschlecht: Männlich

7

Montag, 21. November 2005, 01:03

wird nicht passieren... und wenn doch wirds sich nicht lange durchsetzen ;)

ganz einfach schonmal aus dem grund das die deutschen bei den WCG mit am besten abschneiden
wenn sie(der stadt) jetzt shooter o.ä. verbieten zerstören sie ne ziemlich großes interesse der jugend an anderem, außer nur in ecken rumhäng und klauen oder sowas oO
und nich jeder der mal counter strike spielt/gespielt hat wird zum massenmörder, das totaler schwachsinn -.-

naja die rechte der bevölkerung werden ja eh schon mit füßen getreten, warum nicht noch die hände zu helfe nehmen... <_<

die arme frau merkel bekommt jetze nur noch 5000€ im monat, nicht mehr knapp 10000€ wie vorher...
mein beileid T_T

Silence

Fortgeschrittener

Beiträge: 442

Geburtstag: 24. Dezember 1986 (25)

8

Montag, 21. November 2005, 16:51

Das Videospiele-Verbot und so weiter soll ausschließlich die Idee vom Stoiber sein. Unsinnige Kommentare diesbezüglich gab es auch schon... hm...
Aber zur Sache.

Im Prinzip gesehen ist dieses Vorhaben der letzte Mist und unsinnig obendrein.
Diese Dinge zu verbieten führt nur dazu, dass man auf illegalem Wege an verbotene Spiele kommt, indem sie doch irgendwie importiert werden, indem sie als ein anderes ausgegeben werden oder einfach gebrannt werden.

Wie auch schon erwähnt, dass Massaker in Erfurt ist Schuld schlechter Erziehung, nicht die der Spiele. Gewalttätige Spiele spiele ich bewusst erst seit dem 17. Lebensjahr, zuvor wurde von mir öfters verlangt Turok zu spielen, aber davon bekam ich Albträume, also ließ ich das.
Ebenso: Macht FF8 gewalttätig?
Ein spanischer Jugendlicher hat mit einem Katana, das er von seinen Eltern bekam (er war zwischen 14 und 16), seine ganze Familie niedergemetzelt und sich dabei für Squall Leonheart ghalten, dem Protagonisten.
Seiner Aussage zufolge tat er dies, um der Unterdrückung zu entfliehen.
Wie auch immer, sonnenklarer Fall der schlechten Erziehung, nicht die der Videospiele. Wenn dem so wäre, hätte ich längst Leute abgeschlachtet.

Ich meine, selnst die Indizierung ist Unsinn, weil jugendliche Ohnehin an diese Spiele kommen können, wenn sie genug quengeln.

Epona

Anfänger

Beiträge: 35

Geburtstag: 29. März 1985 (26)

Geschlecht: Weiblich

9

Montag, 21. November 2005, 19:28

Ein Argument der geliebten Regierung sind die abertausenden von Studien, die ja
gaaanz klar zeigen, dass sich bei Beschäftigung mit solchen Spielen
die Gehirnströme verändern und dem Muster eines Schlägers in Action gleichen sollen.
Zwar fand man dieses Ergebnis nur bei einem kleinen Prozentsatz der Testpersonen, aber
manchen Leuten reicht es schon, um ein Gesamturteil zu bilden.

[Ebenfalls eine Studie belegte, dass der selbe Zustand bei Sportlern auftreten kann -
speziell Fußballspielern. Sport auch pfui?]

Vielleicht aber kamen diese Testpersonen an manchen Stellen im Spiel nicht weiter.
Wer kennt das nicht? - Über mind. eine Stunde an der selben Stelle festsitzen.
Mich hat das schon oft nahe des Wahnsinns getrieben - und dazu bedarf es keiner Waffe
und keinem Blut - oft mals nur einem etwas kniffligeren Game ab 6 Jahren. aber trotzdem
leben alle in meinem Umfeld noch.

Ich denke, das Fundament für potenzielle Gewalttaten wird schon in der Wiege
gelegt. Psychische und physische Gewalt in der Familie führt immer zu einem
gestörten Verhalten in Konfliktsituationen. Ein tägliches Schauspiel auf dem Schulhof...
Wer als Kind zu wenig Liebe, Aufmerksamkeit und Erläuterungen erhalten hat, kennt
keine anderen Antworten - auch nicht später in der eigenen gegründeten Familie.

Gewalt, Misshandlung und mangelnde Kommunikation führen zu einem mind. gesteigerten
agressiven Verhalten.
Ich glaube nicht, dass ich meine Kinder misshandeln werde, nur weil ich -auch- gerne
"etwas brutalere" Games gespielt habe, üble Horrorfilme mag, ab und zu seltsame Musik
höre und Comics lese.
Denn dazu fehlten mir der Kontakt zu den erst aufgeführten Ursachen.

Außerdem kann die Regierung nichts gegen den weltweiten Handel machen 8) .

Pascal

Administrator

Beiträge: 653

Geburtstag: 16. April 1987 (24)

Geschlecht: Männlich

10

Montag, 21. November 2005, 20:41

Natürlich kann die Regierung da was machen, zum Beispiel Importsteuern / Zölle. Oder wie wär's als pendant zu den ach so gefährlichen Alcopops mit eigenem "Alcopopsteuergesetz" (ja das gibt es wirklich!) mit einem "Jugendgefährdende Spiele Steuer Gesetz" (JgSSG).

Ich frag mich auch, warum man da groß rumlabert, solche Spiele werden auch in allen anderen Ländern dieser Welt gespielt, nirgends ist es jemals zu einer größeren Eskalation gekommen. Bis auf unseren netten Amoklauf hier. Dass das bereits als Grundlage dienen kann ist traurig und auch eine der Schattenseiten unserer Gesellschaft. Denn ich bin der Meinung, dass man erst recht das macht was man nicht darf, sprich man spielt verbotene Spiele erst recht.

Andere Staaten haben das sinnvoller gelöst. In den USA gibt es seit Ewigkeiten die ESRB, in Europa seit kurzem auch die PEGI-Kennzeichnungen. Beides sind nur Empfehlungen und keine Vorschriften, und es klappt. Dass sich Deutschland nicht einfach dem PEGI-System angeschlossen hat find ich recht unverständlich...

Da ShArK

Schüler

Beiträge: 125

Geburtstag: 2. September 1985 (26)

Geschlecht: Männlich

11

Montag, 21. November 2005, 22:01

ich denke eher
der staat braucht irgendeinen sündenbock, und in dem fall wirds auch die spieleindusstrie geschoben... weil man sich ja nicht selbst die schuld geben kann, zB was die erziehung durch eltern/gesetzliche vormundschaft angeht
oder aber was durchaus öfter der grund für amokläufe ist
finanzieller ruin

die betroffenen handeln dann meißt so weil sie nix anderes zu erwarten haben, ihre familiebn bringen sie dann ebenfalls um, da schulden u.ä. dann ja auf die zurückfallen würden und diese dann euin schlechtes leben hätten :/
da sind zwar auch die menschen teilweise selbst schuld
aber der staat ebenfalls
weil er solchen fällen nicht wirklich viel hilfe bietet...

Epona

Anfänger

Beiträge: 35

Geburtstag: 29. März 1985 (26)

Geschlecht: Weiblich

12

Mittwoch, 23. November 2005, 09:48

Ich fände es nicht richtig, wenn der Staat solche Maßnahmen ergreifen würde. Das wäre eine Bevormundung und Einschränkung von Erwachsenen und denen, die "richtig" im Kopf sind.

Solange der Staat seine Probleme in Bildungs-und Familienpolitik nicht sinnvoll beheben kann, hat er kein Recht bei Filmen und Spielen die
Schere anzusetzen.

Was bringt eine Totalzensur, wenn asoziale Familienkreise besonders subventioniert werden.



Wer eine sehr interessante und sachliche Stellungnahme zu dem Thema "Zensur" lesen möchte, kann dies auf
Auf dieser Seite"Zensur" auswählen
tun